Prozesse, Frauen

Karlsruhe - Der Kampf der Sparkassen-Kundin Marlies Krämer um eine weibliche Ansprache geht in die nächste Runde: Wie Krämer sagte, hat sie beim Bundesverfassungsgericht Beschwerde eingereicht.

16.05.2018 - 15:56:05

Kampf um Ansprache als «Kundin» geht weiter. «Es ist mein verfassungsmäßig legitimes Recht, dass ich als Frau in Sprache und Schrift erkennbar bin», begründete sie die Beschwerde. Die 80-Jährige will nicht hinnehmen, dass sie von ihrer Sparkasse in Formularen als «Kunde», «Kontoinhaber» oder «Sparer» angesprochen wird. Der Bundesgerichtshof hatte ihre dagegen gerichtete Klage in letzter Instanz abgewiesen.

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