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K?lner Stadt-Anzeiger

K?ln - Bei dem Angriff von Corona-Leugnern auf Polizeibeamte in einem Supermarkt in Troisdorf im Mai vergangenen Jahres geht die Staatsanwaltschaft laut Anklage von einem geplanten Hinterhalt aus.

26.03.2021 - 17:07:44

Reichsb?rgerattacke auf Polizisten im Supermarkt war laut Anklage geplant - Beschuldigte wollten in den Krieg ziehen

K?ln - Bei dem Angriff von Corona-Leugnern auf Polizeibeamte in einem Supermarkt in Troisdorf im Mai vergangenen Jahres geht die Staatsanwaltschaft laut Anklage von einem geplanten Hinterhalt aus. Nach den Unterlagen, die dem "K?lner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe) vorliegen, soll die mitangeklagte Frau am Tag vor dem Angriff ihrem ebenfalls beschuldigten Bruder in einer Chatnachricht geschrieben haben, dass man sich darauf vorbereite, "in den Krieg zu ziehen". Man habe beschlossen, "Dich mitzunehmen". Die Staatsanwaltschaft Bonn geht davon aus, dass der gewaltsame Zusammensto? mit den Polizisten provoziert wurde, um Aufnahmen in sinnentstellender und kompromittierender Weise zusammenzuschneiden und im Internet zu ver?ffentlichen. Unter anderem wurde das Video, das f?r bundesweite Aufmerksamkeit sorgte, auf dem Online-Portal Youtube gezeigt. Die Angeklagten hatten einen Supermarkt ohne vorgeschriebene Maske betreten und waren zun?chst mit Mitarbeitern und dann mit hinzugerufenen Polizisten aneinandergeraten.

Der Bonner Staatsschutz ordnet den Hauptangeklagten, einen 36-j?hrigen Bulgaren, dem Reichsb?rgerspektrum zu. Er soll staatsfeindlich eingestellt sein. Im Verlauf des Ermittlungsverfahrens habe der Mann zahlreiche Schreiben eingereicht, die der Reichsb?rgerszene zuzuordnen seien, berichten Ermittler. Die Vorgabe, in einem Supermarkt eine Maske zu tragen, bezeichnete der Angeklagte als strafbar und gesundheitssch?dlich. Immer wieder berief er sich bei seinen Eingaben an die Justiz auf eine "Declaration of freedom", ein etwa 40 Seiten langes Pamphlet, das eine Art private Verfassung darstellt.

Inzwischen hat der Mittdrei?iger von der Justiz Schadensersatz in der H?he von einer halbe Million Euro gefordert. Alle Beamten, die bei dem "Angriff" auf ihn beteiligt gewesen seien, m?ssten entlassen werden. Zus?tzlich sollten sich die Beh?rden bei ihm ?ffentlich entschuldigen. Auch verweigerte er die Beiordnung eines Pflichtverteidigers. Die drei Angeklagten m?ssen sich wegen K?rperverletzung und Widerstandes gegen die Staatsgewalt vor dem Bonner Landgericht verantworten. Der Termin f?r den Prozessbeginn ist noch offen.

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