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Luftverkehr, Notfälle

Inmitten der militärischen Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran stürzt nahe Teheran ein Passagierflugzeug ab.

08.01.2020 - 16:42:05

Unklarheit über deutsche Opfer - Mehr als 170 Tote bei Flugzeugabsturz im Iran. Ob ein Zusammenhang besteht, ist zunächst unklar. Alle Insassen wurden getötet. Deutsche waren nach ersten Erkenntnissen nicht an Bord.

  • Passagierflugzeug abgestürzt - Foto: Mohammad Nasiri/

    Rettungskräfte stehen am Ort eines Flugzeugabsturzes am Rande von Teheran. Bei dem Absturz der ukrainischen Passagiermaschine nahe Teheran sind nach Angaben der Hilfsorganisation iranischer Halbmond alle Insassen ums Leben gekommen. Foto: Mohammad Nasiri/

  • Trümmer - Foto: Ebrahim Noroozi/AP/dpa

    Eine Rettungskraft begutachtet ein größeres Trümmerteil der ukrainischen Passagiermaschine. Foto: Ebrahim Noroozi/AP/dpa

  • Suche in den Trümmerteilen - Foto: Ebrahim Noroozi/AP/dpa

    Nach Angaben der Hilfsorganisation iranischer Halbmond kamen alle Insassen des Flugzeugs ums Leben. Foto: Ebrahim Noroozi/AP/dpa

  • Absturzstelle - Foto: Ebrahim Noroozi/AP/dpa

    Viele Rettungskräfte sind in der Nähe des Flughafens im Einsatz. Foto: Ebrahim Noroozi/AP/dpa

  • Passagierflugzeug nahe Teheran abgestürzt - Foto: Ebrahim Noroozi/AP/dpa

    Trümmer des Flugzeugs liegen auf einem Feld südwestlich von Teheran. Foto: Ebrahim Noroozi/AP/dpa

  • Absturz - Foto: Mahmoud Hosseini/dpa

    Rauchende Trümmer einer Turbine der ukrainischen Passagiermaschine am Absturzort. Foto: Mahmoud Hosseini/dpa

  • Absturzort - Foto: Mahmoud Hosseini/dpa

    Trümmerteile am Absturzort: Erst am Montag hatte das Flugzeug eine reguläre technische Überprüfung ohne Probleme absolviert. Foto: Mahmoud Hosseini/dpa

Passagierflugzeug abgestürzt - Foto: Mohammad Nasiri/Trümmer - Foto: Ebrahim Noroozi/AP/dpaSuche in den Trümmerteilen - Foto: Ebrahim Noroozi/AP/dpaAbsturzstelle - Foto: Ebrahim Noroozi/AP/dpaPassagierflugzeug nahe Teheran abgestürzt - Foto: Ebrahim Noroozi/AP/dpaAbsturz - Foto: Mahmoud Hosseini/dpaAbsturzort - Foto: Mahmoud Hosseini/dpa
, wie der iranische Nachrichtensender Chabar unter Berufung auf einen Sprecher der Behörde berichtete. Wie diese so kurz nach dem Absturz am Mittwochmorgen zu dieser Einschätzung gelangte, blieb zunächst offen.

Der Präsident der ukrainischen Fluglinie sagte in Kiew: «Es war eines unserer besten Flugzeuge, mit einer ausgezeichneten zuverlässigen Mannschaft.» Das Flugzeug sei 2016 angeschafft und erst am Montag ohne Beanstandungen überprüft worden. Die Ukraine will nun selbst zu dem Absturz Ermittlungen einleiten. Staatspräsident Selenskyj betonte: «Wir müssen allen möglichen Versionen nachgehen.»

Boeing reagierte kurz nach dem Absturz mit einem Tweet: «Uns sind die Medienberichte aus dem Iran bekannt und wir tragen gerade mehr Informationen zusammen.»

Weltweit gab es Anteilnahme. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach allen Angehörigen der Getöteten ihr «tiefstes Beileid» aus. Es sei jetzt die Aufgabe von Flugsicherheitsfachleuten, die Absturzursachen zu untersuchen und so Antworten zu der schrecklichen Tragödie zu geben. Auch Papst Franziskus sprach den Angehörigen sein Mitgefühl aus.

Kurz nach den iranischen Raketenangriffen auf Militärstützpunkte im Irak in der Nacht zum Mittwoch hatte die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA US-Flugzeugen die Nutzung des Luftraums in Teilen des Nahen Ostens untersagt. Über dem Persischen Golf, dem Golf von Oman, dem Irak und dem Iran dürften in den USA registrierte Maschinen «wegen erhöhter militärischer Aktivitäten und steigender politischer Spannungen» nicht mehr fliegen, hieß es. Es gebe ein erhöhtes Risiko, dass ein Flugobjekt falsch identifiziert werde.

Die Ukraine untersagte nach dem Absturz Flüge nach Teheran. Die Lufthansa will ihre Flüge in den Iran an diesem Donnerstag wieder aufnehmen. Der Anflug auf die Stadt sei sicher, sagte ein Lufthansa-Sprecher. Den Flug am Mittwoch hatte die Fluggesellschaft nach den iranischen Raketenangriffen auf Militärstützpunkte im Irak vorsorglich gestrichen.

Ob ein Zusammenhang zwischen dem Absturz der ukrainischen Maschine und der militärischen Eskalation des Konflikts zwischen dem Iran und den USA besteht, war zunächst völlig unklar.

@ dpa.de