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Unwetter, Notfälle

In Erftstadt in NRW waren auf einer Bundesstraße Autos und Lkw vom Wasser überrascht worden.

18.07.2021 - 05:40:09

Hochwasser-Katastrophe - Über 150 Tote nach Hochwassern im Westen Deutschlands. Leichen sind dort aber bislang nicht gefunden worden. Die Zahl der Hochwassertoten steigt dennoch weiter.

  • Br?cken zerst?rt - Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

    Schutt liegt zwischen den Resten einer Eisenbahnbr?cke und einer Stra?enbr?cke am Stadtrand von Altenahr. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

  • Nach der Ahr-Flut - Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

    Ein Mann blickt mit einem Fernglas auf den verw?steten Ort Altenburg. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

  • Unwetter-Folgen in Nordrhein-Westfalen - Foto: David Young/dpa

    Die Bundeswehr untersucht in Erftstadt in NRW Fahrzeuge, die auf einer Bundesstra?e von den Wassermassen ?berrascht worden waren - bef?rchtet wird, dass in den Autos und Lkw Tote liegen k?nnten. Foto: David Young/dpa

  • Urlausregion getroffen - Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

    Drei Wohnanh?nger h?ngen in einem Hang oberhalb des Flusses Ahr. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

  • Verkehrswege abgeschnitten - Foto: Thomas Frey/dpa

    Eine Br?cke der Bahnstrecke ?ber die Ahr bei Walporzheim in Rheinland-Pfalz ist zerst?rt. Foto: Thomas Frey/dpa

  • Nach dem Unwetter - Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

    Ein vom Fluss Ahr zerst?rtes Haus in Marienthal. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

  • Aufr?umarbeiten - Foto: Thomas Frey/dpa

    Bagger beseitigen Tr?mmer im stark betroffenen Ort Schuld in?Rheinland-Pfalz. Foto: Thomas Frey/dpa

  • Angesp?lt Gegenst?nde - Foto: Thomas Frey/dpa

    Eine Frau steht vor einem Tr?mmerhaufen in Schuld. Foto: Thomas Frey/dpa

  • Unwetter-Folgen in Rheinland-Pfalz - Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

    Bilder der Zerst?rung: Die Wassermassen haben im Gro?raum Ahrweiler in Rheinland-Pfalz nicht nur Autos erfasst. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

  • Unwetter-Folgen in Rheinland-Pfalz - Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

    Viele Menschen stehen im Gro?raum Ahrweiler in Rheinland-Pfalz vor den Tr?mmern ihrer Existenz - von einem Drogeriemarkt ist nur noch ein gro?er M?llberg geblieben. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

  • Unwetter-Folgen in Rheinland-Pfalz - Foto: Thomas Frey/dpa

    Hilfe mit schwerem Ger?t: Die Bundeswehr unterst?tzt wie hier im Gro?raum Ahrweiler in Rheinland-Pfalz die Aufr?umarbeiten in den Hochwasser-Gebieten. Foto: Thomas Frey/dpa

Br?cken zerst?rt - Foto: Philipp von Ditfurth/dpaNach der Ahr-Flut - Foto: Philipp von Ditfurth/dpaUnwetter-Folgen in Nordrhein-Westfalen - Foto: David Young/dpaUrlausregion getroffen - Foto: Philipp von Ditfurth/dpaVerkehrswege abgeschnitten - Foto: Thomas Frey/dpaNach dem Unwetter - Foto: Philipp von Ditfurth/dpaAufr?umarbeiten - Foto: Thomas Frey/dpaAngesp?lt Gegenst?nde - Foto: Thomas Frey/dpaUnwetter-Folgen in Rheinland-Pfalz - Foto: Philipp von Ditfurth/dpaUnwetter-Folgen in Rheinland-Pfalz - Foto: Philipp von Ditfurth/dpaUnwetter-Folgen in Rheinland-Pfalz - Foto: Thomas Frey/dpa

Tausende Rettungskräfte sind unter anderem in der Eifel im Einsatz, in Nordrhein-Westfalen halfen mehr als 23.000 Menschen aus. Dazu zählten neben Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) auch Beamte der Landespolizei, der Bundespolizei, der Bundeswehr sowie Einsatzkräfte aus Hessen, Niedersachsen und Hamburg.

Während die Lage in vielen linksrheinischen Gebieten von Nordrhein-Westfalen auch am Samstag angespannt blieb, fielen in anderen Flussgebieten die Wasserstände deutlich. Lediglich im Einzugsgebiet der Ruhr überschritten einzelne Pegel noch die unterste Informationsstufe, hieß es im Lagebericht des Landesumweltamts (Lanuv). Das Rhein-Hochwasser bei Köln erreichte in der Nacht zum Samstag seinen Höchststand, danach fiel der Wasserstand wieder. Auch nach der Frühwarnprognose des Landesamts für Umwelt Rheinland-Pfalz nimmt die Hochwassergefahr ab.

Die Gefahr ist aber noch nicht überall gebannt. An der Steinbachtalsperre bei Euskirchen droht trotz des sinkenden Wasserstands weiterhin ein Bruch des Staudamms. Der Damm sei «äußerst instabil», große Teile des Bauwerks seien weggebrochen, teilte die Bezirksregierung Köln am Samstag mit. Es bestehe weiterhin akute Überflutungsgefahr für die Orte unterhalb der Talsperre. Weitere Evakuierungen seien deshalb geplant.

Ausmaß der Zerstörugnen im Ahrtal wird sichtbar

In vielen Ortschaften in Rheinland-Pfalz funktionierte auch am Samstag das Strom- und Telefonnetz nicht. Der Schwerpunkt der Katastrophe liegt im Bundesland im Kreis Ahrweiler. Dort sind auch Brücken zerstört. Der Zugverkehr ist wegen der Überflutungen weiterhin massiv beeinträchtigt. Im Ahrtal sind etliche Straßen gesperrt oder nicht mehr befahrbar.

Unklar bleibt die Lage im nordrhein-westfälischen Wassenberg an der Grenze zu den Niederlanden: Dort wurde nach dem Bruch eines Damms des Flusses Rur der Stadtteil Ophoven evakuiert, rund 700 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Die Straßen des Stadtteils standen unter Wasser.

Im Trierer Stadtteil Ehrang wurde am Samstag aufgeräumt, so gut es ging. Erste Anwohner kehrten zurück in ihre Häuser. Betroffen sind der Stadt zufolge 670 Häuser, bei denen im Keller und Erdgeschoss fast alles zerstört wurde.

Verheerend sind die Folgen der Flut auch in Belgien. Dort hat die Hochwasserkatastrophe bislang 27 Menschen das Leben gekostet. «Leider müssen wir damit rechnen, dass diese Zahl in den nächsten Stunden und Tagen weiter ansteigen wird», teilte das Nationale Krisenzentrum des Landes am Samstag mit. In den Niederlanden kämpfen die Anwohner entlang der Maas ebenfalls mit Sandsäcken und Schutzmaßnahmen gegen das Hochwasser. Mit einem Absinken des Wassers wurde in Roermond am Sonntagmorgen und in Venlo am Sonntagabend gerechnet.

© dpa-infocom, dpa:210717-99-415452/19

@ dpa.de

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