Prozesse, Kriminalität

In einer Gesamtschule in Lünen ersticht ein damals 15-Jähriger einen Mitschüler.

14.06.2018 - 10:52:06

Mitschüler erstochen - Mordprozess gegen 16-Jährigen beginnt. Jetzt beginnt der Mordprozess. Der Angeklagte soll schon zuvor oft als aggressiv aufgefallen sein.

Dortmund - Unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat heute der Mordprozess gegen einen 16-jährigen Jugendlichen aus dem westfälischen Lünen begonnen.

Der Angeklagte soll am 23. Januar in seiner Gesamtschule einen 14 Jahre alten Mitschüler erstochen haben. Das Opfer hatte bei der Attacke schwere Verletzungen am Hals erlitten und war noch am Tatort gestorben.

Die Polizei hatte den zum Tatzeitpunkt 15-Jährigen nach einer kurzen Flucht schnell gefasst und festgenommen. Noch am selben Tag gab die Staatsanwaltschaft bekannt, dass der Schüler schon früher durch aggressives Verhalten aufgefallen sein soll.

Zwischenzeitlich habe er sogar als «unbeschulbar» gegolten und sei deshalb aus dem normalen Unterrichtsbetrieb der Schule herausgenommen worden. Anfang des Jahres sollte offensichtlich ein neuer Anlauf in Richtung Normalität unternommen werden. Auf einem Flur im Schulgebäude kam es dann jedoch zu der tödlichen Bluttat.

Bei seiner Vernehmung durch die Polizei soll der damals 15-Jährige erklärt haben, das spätere Opfer habe seine neben ihm auf dem Flur stehende Mutter provozierend angeschaut. Für den Prozess hat das Dortmunder Landgericht zunächst sechs Verhandlungstage angesetzt. Zuschauer sind wegen des jugendlichen Alters des Angeklagten nicht zugelassen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Kinder im Zug geködert und missbraucht: Urteil gegen Schaffner fällt. Angeklagt sind mehr als 220 Taten, die zwischen 2013 und 2017 geschehen sein sollen. Die Opfer sind nach Worten der Staatsanwaltschaft sechs Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren. Dem 48-Jährigen wird zur Last gelegt, die Jungen schwer missbraucht und ihnen dafür Geld gegeben zu haben. Der Mann hat zum Prozessauftakt gestanden. Freiburg - Vor dem Amtsgericht Freiburg wird heute das Urteil gegen einen Schaffner erwartet, der Kinder im Zug angesprochen und später bei sich zuhause missbraucht haben soll. (Politik, 25.06.2018 - 04:54) weiterlesen...

Zwei Prostituierte beim Sex getötet - Urteil erwartet. Die Staatsanwaltschaft wirft einem 22-Jährigen vor, Ende Mai 2017 eine 22 Jahre alte Sexarbeiterin erdrosselt zu haben. Knapp zwei Wochen später soll er eine 44 Jahre alte Prostituierte auf die gleiche Weise ermordet haben. Beim Prozessauftakt vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth hatte der Angeklagte gestanden, die zwei Frauen getötet zu haben. Die Anklage fordert lebenslange Haft. Nürnberg - Im Prozess um die Morde an zwei Prostituierten in Nürnberg soll heute das Urteil gesprochen werden. (Politik, 25.06.2018 - 04:54) weiterlesen...

Ex-Diplomat im Vatikan wegen Kinderpornografie verurteilt. Das Gericht des Vatikanstaates verhängte am Samstag gegen den ehemaligen Diplomaten Carlo Alberto Capella eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und eine Geldstrafe von 5000 Euro. Die Richter befanden ihn des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie für schuldig. Die Anklage hatte nach zwei Prozesstagen fünf Jahre und neun Monate sowie 10 000 Euro Strafe gefordert. Am Freitag hatte Capella ein umfassendes Geständnis abgelegt. Rom - Im Vatikan ist erstmals ein katholischer Geistlicher im Zusammenhang mit Kindesmissbrauch verurteilt worden. (Politik, 24.06.2018 - 16:58) weiterlesen...

Änderungen im Telemediengesetz - BGH prüft Haftung bei WLAN-Hotspots und in Anonym-Netzwerk. Doch wie schützt man dann Urheberrechte? Der BGH prüft das auch im Fall des Anonym-Netzwerks Tor. Ein neues Gesetz soll WLAN-Nutzer schützen - und schafft die so genannte Störerhaftung für Rechtsverstöße bei offenen Hotspots ab. (Wissenschaft, 21.06.2018 - 16:32) weiterlesen...

Opfer war 15 Jahre alt - Angeklagter im Kandel-Mordprozess bekundet Reue. Die Öffentlichkeit ist ausgeschlossen - aber womöglich bleibt das nicht so. Rund ein halbes Jahr nach dem tödlichen Messerangriff auf die 15-jährige Mia in einem Kandeler Drogeriemarkt sitzt der Tatverdächtige vor Gericht. (Politik, 18.06.2018 - 19:52) weiterlesen...

Opfer war 15 Jahre alt - Prozess um tödlichen Messerangriff von Kandel fortgesetzt. Das Gericht gleicht einer Hochsicherheitszone. Ein halbes Jahr nach dem tödlichen Messerangriff auf die 15 Jahre alte Mia in einem Drogeriemarkt beginnt im pfälzischen Landau der Prozess. (Politik, 18.06.2018 - 15:52) weiterlesen...