Konflikte, Syrien

In den vergangenen Wochen hat die syrische Armee fast ganz Ost-Ghuta eingenommen.

08.04.2018 - 20:24:05

Giftgasangriff in Syrien - Frankreich «extrem» besorgt über Angriffe auf Ost-Ghuta. Bei einem Giftgasangriff auf die letzte Rebellenhochburg sollen mehr als 100 Menschen getötet worden sein. Wieder werden rote Linien überschritten. Assad und Russland dementieren.

  • Rauchwolken - Foto: Ammar Safarjalani/XinHua

    Rauch steigt nach dem Einschlag einer Rakete der syrischen Armee über Duma auf. Foto: Ammar Safarjalani/XinHua

  • Beobachter - Foto: Ammar Safarjalani/XinHua

    Ein Soldat der syrischen Armee beobachtet die Kampfhandlungen in Duma. Foto: Ammar Safarjalani/XinHua

  • Konflikt in Syrien - Foto: Ammar Safarjalani/XinHua

    Erneut ist eine Rakete der syrischen Armee in Duma eingeschlagen. Foto: Ammar Safarjalani/XinHua

  • Rakete - Foto: Ammar Safarjalani/XinHua

    Eine Rakete der syrischen Armee steigt in Ost-Ghuta in den Himmel. Foto: Ammar Safarjalani/XinHua

  • Konflikt in Syrien - Foto: Ammar Safarjalani/XinHua

    Rauch steigt nach dem Einschlag einer Rakete der syrischen Armee über Duma auf. Foto: Ammar Safarjalani/XinHua

Rauchwolken - Foto: Ammar Safarjalani/XinHuaBeobachter - Foto: Ammar Safarjalani/XinHuaKonflikt in Syrien - Foto: Ammar Safarjalani/XinHuaRakete - Foto: Ammar Safarjalani/XinHuaKonflikt in Syrien - Foto: Ammar Safarjalani/XinHua

Paris - Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian hat die Angriffe der syrischen Armee auf die Rebellen-Hochburg Ost-Ghuta scharf verurteilt. Er sei in «extremer Sorge» angesichts von Berichten über einen neuerlichen Einsatz chemischer Waffen, erklärte Le Drian am Sonntag in einer Mitteilung. Der UN-Sicherheitsrat müsse schnellstmöglich zusammenkommen, um die Lage aufzuklären. Frankreich werde im Kampf gegen die Ausbreitung von Chemiewaffen «jede Verantwortung» wahrnehmen, hieß es.

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hatte genau wie US-Präsident Donald Trump den Einsatz von Giftgas in Syrien immer wieder als rote Linie bezeichnet. Im März hatte Macron mit «gezielten Schlägen» gedroht, falls im Syrien-Krieg ein tödlicher Einsatz von Chemiewaffen unwiderlegbar bewiesen sei.

Bei Angriffen auf die letzte Rebellenhochburg in Ost-Ghuta sollen seit Samstag mehr als 150 Menschen gestorben und mehr als 1000 verletzt worden sein. Hilfsorganisationen werfen der syrischen Regierung vor, Chemiewaffen eingesetzt zu haben. Sowohl Syriens Führung als auch ihr Verbündeter Russland wiesen die Berichte zurück. Eine unabhängige Überprüfung der Angaben ist nicht möglich.

@ dpa.de

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