Prozesse, Terrorismus

Im NSU-Prozess sollen die beiden Zschäpe-Verteidiger Mathias Grasel und Hermann Borchert plädieren.

13.03.2018 - 13:40:06

Beweisanträge abgelehnt - Verteidiger-Plädoyers im NSU-Prozess verzögern sich. Wann es dazu kommt ist aber fraglich. Vorher muss das Gericht noch über einen neuen Antrag entscheiden.

  • NSU-Prozess - Foto: Matthias Schrader/AP POOL

    Beate Zschäpe zwischen ihren Anwälten Hermann Borchert (l) und Mathias Grasel. Foto: Matthias Schrader/AP POOL

  • Verteidiger - Foto: Matthias Schrader/AP POOL

    Einige der Verteidiger haben nach Einschätzung der Richter Beweisanträge allein mit Verschleppungsabsicht gestellt. Foto: Matthias Schrader/AP POOL

  • Sturm, Heer und Stahl - Foto: Matthias Schrader/AP POOL

    Der Senat lehnte die Entpflichtung der drei Zschäpe-Pflichtverteidiger Anja Sturm, Wolfgang Heer (M) und Wolfgang Stahl ab. Foto: Matthias Schrader/AP POOL

NSU-Prozess - Foto: Matthias Schrader/AP POOLVerteidiger - Foto: Matthias Schrader/AP POOLSturm, Heer und Stahl - Foto: Matthias Schrader/AP POOL

München - Auf der Zielgeraden des Münchner NSU-Prozesses verzögert sich der mit Spannung erwartete Beginn der Verteidiger-Plädoyers. Grund ist ein angekündigter, neuer Befangenheitsantrag des mutmaßlichen Waffenbeschaffers Ralf Wohlleben.

Dessen Anwälte erbaten sich am Dienstag Zeit bis Mittwoch, um diesen vorzubereiten. Das Münchner Oberlandesgericht unterbrach das seit bald fünf Jahren laufende Verfahren bis Mittwochvormittag.

Nach der Terminplanung des Gerichts hätten am Dienstag eigentlich die beiden Vertrauensanwälte der Hauptangeklagten Beate Zschäpe, Mathias Grasel und Herrmann Borchert, mit ihren Schlussvorträgen beginnen sollen. Die mutmaßliche Rechtsterroristin ist wegen Mittäterschaft an den zehn Morden und weiteren Verbrechen des «Nationalsozialistischen Untergrunds» angeklagt; neun Morde waren rassistisch motiviert.

@ dpa.de

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