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Bundesagentur f?r Arbeit (BA)

*** - "Im M?rz gab es am Arbeitsmarkt eine sp?rbare Fr?hjahrsbelebung - und das, obwohl die Infektionen steigen und die Einschr?nkungen f?r einige Wirtschaftsbereiche nach wie vor bestehen.

31.03.2021 - 12:07:53

Der Arbeitsmarkt im M?rz 2021 - Fr?hjahrsbelebung trotz steigender Infektionszahlen / BA-Presseinfo Nr. 13

*** - "Im M?rz gab es am Arbeitsmarkt eine sp?rbare Fr?hjahrsbelebung - und das, obwohl die Infektionen steigen und die Einschr?nkungen f?r einige Wirtschaftsbereiche nach wie vor bestehen. Insgesamt zeigt der Arbeitsmarkt aber weiter sehr deutliche Spuren der nun seit einem Jahr andauernden Krise.", sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur f?r Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anl?sslich der monatlichen Pressekonferenz in N?rnberg.

Arbeitslosenzahl im M?rz:

-77.000 auf 2.827.000

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich:

+492.000

Arbeitslosenquote gegen?ber Vormonat:

-0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent

Arbeitslosigkeit, Unterbesch?ftigung und Erwerbslosigkeit

Im Zuge der einsetzenden Fr?hjahrsbelebung liegt die Zahl der Arbeitslosen mit 2.827.000 um 77.000 niedriger als im Vormonat. Saisonbereinigt ist sie um 8.000 gesunken. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent. Im Vergleich zum M?rz des vorigen Jahres hat sich die Arbeitslosenzahl um 492.000 erh?ht. Die Arbeitslosenquote verzeichnet im Vorjahresvergleich ein Plus von 1,1 Prozentpunkten. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosenquote belief sich im Februar auf 4,6 Prozent.

Die Unterbesch?ftigung, die auch Ver?nderungen in der Arbeitsmarktpolitik und kurzfristiger Arbeitsunf?higkeit ber?cksichtigt, lag im M?rz bei 3.624.000 Personen. Das waren 344.000 mehr als vor einem Jahr.

Kurzarbeit

Vor Beginn von Kurzarbeit m?ssen Betriebe eine Anzeige ?ber den voraussichtlichen Arbeitsausfall erstatten. Nach aktuellen Daten zu gepr?ften Anzeigen wurde vom 1. bis einschlie?lich 25. M?rz f?r 197.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt. Das seit November h?here Niveau der Anzeigen ist auf die erneuten Eind?mmungsma?nahmen infolge der gestiegenen Infektionszahlen zur?ckzuf?hren.

Aktuelle Daten zur tats?chlichen Inanspruchnahme stehen bis Januar 2021 zur Verf?gung. So wurde nach vorl?ufigen hochgerechneten Daten der Bundesagentur f?r Arbeit im Januar f?r 2,85 Millionen Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Die Inanspruchnahme des Kurzarbeitergelds hatte nach dem bisherigen H?chststand im April mit knapp 6 Millionen sukzessive abgenommen, steigt seit November mit den erneuten Eind?mmungsma?nahmen stetig wieder an.

Erwerbst?tigkeit und Besch?ftigung

In Folge der Corona-Krise hatten sich Erwerbst?tigkeit und Besch?ftigung deutlich verringert, zuletzt stabilisierten sie sich jedoch auf dem niedrigeren Niveau. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbst?tigen (nach dem Inlandskonzept) im Februar 2021 saisonbereinigt gegen?ber dem Vormonat um 13.000 gesunken. Mit 44,35 Millionen Personen fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 754.000 niedriger aus. Die sozialversicherungspflichtige Besch?ftigung, deren Daten nur bis Januar 2021 reichen, nahm in diesem Monat saisonbereinigt um 4.000 zu. Im Vergleich zum Vorjahr ist die sozialversicherungspflichtige Besch?ftigung im Januar nach Hochrechnungen der BA um 96.000 auf 33,51 Millionen Besch?ftigte gesunken. St?rker von den coronabedingten Ma?nahmen ist die geringf?gige entlohnte Besch?ftigung betroffen. Nach vorl?ufigen, hochgerechneten Daten der BA gab es im Januar mit 6,87 Millionen um 560.000 weniger geringf?gig entlohnte Besch?ftigte (insgesamt) als im Vorjahresmonat. Gut zwei F?nftel des R?ckgangs gingen auf das Gastgewerbe zur?ck.

Arbeitskr?ftenachfrage

Im M?rz waren 609.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 82.000 weniger als vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich der Bestand der bei der BA gemeldeten Arbeitsstellen um 12.000 erh?ht. Der BA-Stellenindex (BA-X) - ein Indikator f?r die Nachfrage nach Personal in Deutschland - stieg im M?rz 2021 um 4 Punkte auf 102 Punkte. Er liegt damit 11 Punkte unter dem Vorjahreswert.

Geldleistungen

1.031.000 Personen erhielten im M?rz 2021 Arbeitslosengeld, 183.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsf?higen Leistungsberechtigten in der Grundsicherung f?r Arbeitsuchende (SGB II) lag im M?rz bei 3.905.000. Gegen?ber M?rz 2020 war dies ein Anstieg von 89.000 Personen. 7,2 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsf?higen Alter waren damit hilfebed?rftig.

Ausbildungsmarkt

Von Oktober 2020 bis M?rz 2021 meldeten sich bei den Agenturen f?r Arbeit und den Jobcentern 323.000 Bewerberinnen und Bewerber f?r eine Ausbildungsstelle. Das waren 46.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Der R?ckgang ist dabei nicht mit einem r?ckl?ufigen Interesse von jungen Menschen an der Berufsausbildung gleichzusetzen. Vielmehr unterbleiben Meldungen, weil die gewohnten Zugangswege versperrt sind und durch digitale Alternativen nicht vollst?ndig ersetzt werden k?nnen. 197.000 Bewerberinnen und Bewerber sind noch unversorgt. Gleichzeitig waren 415.000 Ausbildungsstellen gemeldet, 32.000 weniger als vor einem Jahr. Hier spiegeln sich die Einschr?nkungen und Unsicherheiten durch die Pandemie sowie die Transformationsprozesse in der Wirtschaft wider. Von den gemeldeten Ausbildungsstellen waren 260.000 im M?rz noch unbesetzt. Der Ausbildungsmarkt ist im M?rz aber noch sehr stark in Bewegung. Deshalb ist es f?r eine fundierte Bewertung zu fr?h.

Den ausf?hrlichen Monatsbericht finden Sie im Internet unter

https://statistik.arbeitsagentur.de.

Weitere Informationen zu Auswirkungen der wirtschaftlichen Einschr?nkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie auf den Arbeitsmarkt finden Sie hier.

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Pressekontakt:

Bundesagentur f?r Arbeit Presseteam Regensburger Strasse 104 D-90478 N?rnberg E-Mail: zentrale.presse@arbeitsagentur.de Tel.: 0911/179-2218 Fax: 0911/179-1487

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6776/4878341 Bundesagentur f?r Arbeit (BA)

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