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Fußball, DFB-Pokal

Im DFB-Pokal wird wieder vor Tausenden Fans gespielt.

13.09.2020 - 18:34:09

DFB-Pokal - Hoffenheim zittert, Stuttgart gewinnt, Leverkusen souverän. Chemnitz bringt Hoffenheim an den Rand einer Niederlage, Hansa Rostock verliert nur knapp. Vorjahresfinalist Bayer Leverkusen hat überhaupt keine Mühe.

  • Zittersieg - Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

    Hoffenheim setzte sich erst nach Elfmeterschie?en gegen Chemnitz durch. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

  • Hansa-Fans - Foto: Danny Gohlke/dpa

    7500 Fu?ballfans sahen im Rostocker Ostseestadion die Partie zwischen der Hansa und dem VfB Stuttgart. Foto: Danny Gohlke/dpa

  • Knapper Sieg - Foto: Danny Gohlke/dpa

    Der VfB Stuttgart setzte sich beim Drittligisten Hansa Rostock nur knapp durch. Foto: Danny Gohlke/dpa

  • M?helos - Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

    Die Leverkusener um Doppelpacker Nadiem Amiri (l) hatten gegen Norderstedt keine Probleme. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Zittersieg - Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpaHansa-Fans - Foto: Danny Gohlke/dpaKnapper Sieg - Foto: Danny Gohlke/dpaM?helos - Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Berlin - Tausende euphorische Fans in Rostock und Chemnitz gaben alles, die Favoriten wackelten bedenklich - doch der Pokal-Trend in Corona-Zeiten hat sich auch am Sonntag fortgesetzt.

Die Profi-Clubs aus der Bundesliga waren zumindest in den Nachmittagsspielen nicht zu schlagen. Die TSG Hoffenheim gewann beim Pflichtspiel-Debüt des neuen Trainers Sebastian Hoeneß vor 3095 Zuschauern beim Regionalligisten Chemnitzer FC mit großer Mühe mit 3:2 (2:2, 1:1, 0:0) im Elfmeterschießen. Aufsteiger VfB Stuttgart siegte vor sogar 7500 Fans knapp mit 1:0 (1:0) beim Drittligisten Hansa Rostock.

Bayer Leverkusen hatte dagegen gegen Regionalligist Eintracht Norderstedt beim 7:0 (6:0) überhaupt keine Mühe. Die Partie war wie etliche andere Spiele von Amateurvereinen wegen der Corona-Vorgaben ins Stadion des Erstligisten verlegt worden. Das machte es für die kleinen Clubs noch schwerer. Am Samstag hatten sich alle Bundesligisten durchgesetzt, am Freitag war Hertha BSC beim Zweitligisten Eintracht Braunschweig ausgeschieden - eher eine Überraschung als Sensation.

Erstaunlich war auch der 2:0-Sieg von Regionalligist SSV Ulm gegen Zweitligist Erzgebirge Aue am Samstag. Am Sonntag düpierte Viertligist SV Elversberg zudem den Zweitligisten FC St. Pauli mit 4:2 (2:1). In Kiel setzte sich Paulis Ligarivale Holstein Kiel gegen Oberligist 1.FC Rielasingen-Arlen mit 7:1 (5:1) durch. Regionalligist SC Wiedenbrück verlor gegen Zweitligist SC Paderborn in Gütersloh mit 0:5 (0:3). Der TSV Steinbach, ebenfalls in der 4. Liga aktiv, unterlag gegen Zweitligist SV Sandhausen mit 1:2 (1:2). Drittligist 1. FC Kaiserslautern unterlag Zweitligist Jahn Regensburg im Elfmeterschießen mit 3:4 (1:1, 1:1, 0:1).

Die Fans vor allem in Rostock und Chemnitz - in den anderen Stadien waren höchstens wenige Hundert erlaubt - sorgten nach monatelanger Corona-Pause für Gänsehaut-Atmosphäre. Rostocks Sportvorstand Martin Pieckenhagen bezeichnete das Spiel vor dem Anpfiff als «Riesenchance» für den Fußball. «Das ist eine sehr, sehr große Herausforderung mit dem, auf was wir alles achten müssen. Wir hoffen, dass wir das Ostseestadion irgendwann wieder voll haben. Das ist der erste Schritt», sagte der frühere Profi.

Am Samstag blieben den Amateuren meist nur kurzweilige Glücksgefühle. Regionalligist FSV Union Fürstenwalde führte in der Anfangsphase beim VfL Wolfsburg - und verlor doch deutlich mit 1:4. «Wir hätten uns gewünscht, dass wir wirklich zuhause gespielt hätten. Das sind die Spiele, in denen die Zuschauer, die Emotionen mit reinbringen», sagte Trainer Matthias Maucksch. Viertligist VSG Altglienicke war nicht so schlecht, wie das 0:6-Ergebnis beim 1. FC Köln vermuten ließ. «Wir hatten nicht gedacht, dass wir sechs Dinger bekommen, ehrlich gesagt», sagte Offensivspieler Linus Meyer.

Oberligist SV Todesfelde spielte am Samstag im eigenen Stadion, die Kosten dafür betrugen 40.000 Euro. Aber auch mit Heimvorteil verlor der TSV mit 0:1 gegen Zweitligist VfL Osnabrück. Aber: «Am Ende überwiegt der Stolz. Wir wollten gerade unseren vielen ehrenamtlichen Helfern mit einem tollen Spiel danke sagen. Ich glaube, das ist uns gelungen», sagte Kapitän Luca Sixtus.

© dpa-infocom, dpa:200913-99-545916/5

@ dpa.de