Unwetter, Hurrikan Michael

Hundertausende ohne Strom - Hurrikan «Michael»: Zahl der Todesopfer steigt

13.10.2018 - 20:54:06

Hundertausende ohne Strom - Hurrikan «Michael»: Zahl der Todesopfer steigt. Die Todesgefahr durch Hurrikan «Michael» ist inzwischen gebannt. Doch was bleibt, sind Verwüstung und langsam steigende Opferzahlen. Der Sturm hat mehrere Staaten an der Südostküste der USA hart getroffen. Präsident Trump will die Gebiete bald besuchen.

New York - Nach dem schweren Hurrikan «Michael» steigt die Zahl der Todesopfer weiter an. Mindestens 17 Menschen kamen durch den Sturm und seine Folgen an der Südostküste der USA ums Leben, wie mehrere US-Medien am Samstagnachmittag (Ortszeit) berichteten.

Teilweise wurden noch höhere Zahlen genannt. Rund 300 Menschen hatten sich entschieden, die Aufrufe zur Evakuierung zu ignorieren und in ihren Häusern zu bleiben.

US-Präsident Donald Trump kündigte für den Beginn der kommenden Woche einen Besuch in Florida und Georgia an. In Florida wütete der Sturm besonders stark, mehr als 200.000 Menschen sollen dort noch ohne Strom sein. Einige Ortschaften wurden fast vollständig zerstört. Die Rettungskräfte erwarten, dass die Zahl der Opfer weiter steigt. Zurzeit durchkämmen die Helfer noch die Trümmer.

«Michael» war am Mittwoch in der Nähe des Ortes Mexico Beach in Florida auf die Küste getroffen - als Hurrikan der Kategorie vier mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunde. Er lag damit nur knapp unter der höchsten Kategorie fünf. Nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes war es der stärkste Hurrikan, der diesen Teil Floridas seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1851 traf.

Der Sturm zog anschließend weiter nach Georgia, wo er vom Hurrikan zu einem tropischen Sturm herabgestuft wurde. Er streifte Alabama, bevor er sich weiterbewegte über South Carolina, North Carolina, Virginia und Delaware. Inzwischen tobt der Sturm über dem Atlantik.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

König trauert mit Mallorca um Opfer der Überschwemmungen. An der Messe in Manacor nahmen auch Spaniens König Felipe VI. und Königin Letizia teil. Die 13. Leiche, die eines kleinen Jungen, war erst wenige Stunden vor der Messe neben einem Bach entdeckt worden. Auch seine Mutter war bei den Überschwemmungen umgekommen, eine Schwester konnte gerettet werden. Durch die Wassermassen waren auch drei Deutsche ums Leben gekommen. Manacor - Auf Mallorca haben die Menschen acht Tage nach der Flutkatastrophe bei einem Trauergottesdienst Abschied von den 13 Toten genommen. (Politik, 17.10.2018 - 22:38) weiterlesen...

Nach Mallorca-Unwetter: Vermisster Junge tot geborgen. Die Leiche sei unweit des besonders schlimm betroffenen Ortes Sant Llorenç des Cardassar entdeckt worden, berichtete die spanische Zeitung «El País» unter Berufung auf die Einsatzkräfte. Hunderte Helfer hatten mehr als eine Woche lang unter anderem mit Spürhunden und Booten nach dem Achtjährigen gesucht. Die Familie sei bereits benachrichtigt worden, hieß es. Damit ist die Zahl der Opfer der Sturzflut auf 13 gestiegen, darunter drei Deutsche. Palma - Ein nach der schweren Unwetterkatastrophe auf Mallorca vermisster Junge ist tot geborgen worden. (Politik, 17.10.2018 - 13:46) weiterlesen...

Mindestens 26 Todesopfer nach Hurrikan «Michael». Alleine in Floridas Bay County, wo der Hurrikan in der vergangenen Woche auf Land getroffen war, bestätigten die Behörden die Zahl von zwölf Toten, die im Zusammenhang mit dem Sturm stehen. Damit sind nach Zählung von US-Medien mindestens 26 Menschen in der Folge von «Michael» getötet worden, die «Washington Post» berichtete sogar von 28 Toten. Mexico Beach - Die Zahl der Toten nach den Verwüstungen durch Hurrikan «Michael» in Florida und drei weiteren US-Bundesstaaten ist auf mindestens 26 angestiegen. (Politik, 17.10.2018 - 06:54) weiterlesen...

Jetzt mindestens 26 Tote nach Hurrikan «Michael». Alleine in Floridas Bay County, wo der Hurrikan in der vergangenen Woche auf Land getroffen war, bestätigten die Behörden jetzt die Zahl von zwölf Toten, die im Zusammenhang mit dem Sturm stehen. Damit sind nach Zählung von US-Medien mindestens 26 Menschen in der Folge von «Michael» getötet worden. Die «Washington Post» berichtete sogar von 28 Toten. Mexico Beach - Die Zahl der Toten nach den Verwüstungen durch Hurrikan «Michael» in Florida und drei weiteren US-Bundesstaaten ist auf mindestens 26 angestiegen. (Politik, 17.10.2018 - 03:14) weiterlesen...

Trump schockiert über Zerstörung in Hurrikan-Gebieten. Es sei unglaublich, mit eigenen Augen zu sehen, was der Sturm angerichtet habe, sagte Trump bei einem Besuch im Bundesstaat Florida. Dort hatte «Michael» in der vergangenen Woche gewütet. In dem kleinen Ort Lynn Haven sprachen Trump und seine Frau Melania mit Hurrikan-Opfern und halfen dabei Wasser zu verteilen. Mindestens 18 Menschen waren US-Medienberichten zufolge durch den Hurrikan um. Mexico Beach - US-Präsident Donald Trump hat schockiert auf die Zerstörung durch Hurrikan «Michael» an der Südostküste der USA reagiert. (Politik, 16.10.2018 - 00:32) weiterlesen...

Mindestens elf Tote nach Überschwemmungen in Südfrankreich. Acht Menschen wurden nach Angaben der zuständigen Präfektur verletzt. Ein Mensch wurde am Abend noch vermisst. Flüsse und Bäche waren nach heftigem Regen in der Nacht auf Montag im Département Aude über die Ufer getreten. Das Wasser schob sich teils meterhoch durch die Straßen. In der Gemeinde Trèbes östlich von Carcassonne erreichte das Hochwasser Behördenangaben zufolge einen Stand von mehr als sieben Metern. Carcassonne - Mindestens elf Menschen sind bei Überschwemmungen in Südfrankreich umgekommen. (Politik, 15.10.2018 - 22:10) weiterlesen...