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Energie, Verkehr

Hundertausende Menschen in und um Dresden waren am Montag ohne Strom.

14.09.2021 - 14:00:08

Ermittlungen - Stromausfall in Dresden wohl durch Unfall mit Ballon. Die Polizei vermutet einen Unfall - mit einem handelsüblichen Ballon mit Metallschicht.

  • Stromausfall wohl durch Ballon - Foto: -/Sachsennetze/dpa

    Die Reste der Metallfolie eines Ballons, der im Umspannwerk gefunden wurde. Foto: -/Sachsennetze/dpa

  • Umspannwerk - Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

    Der Stromausfall betraf rund 300.000 Haushalte in und um Dresden. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

  • Stromausfall in Dresden - Foto: Tino Plunert/dpa-Zentralbild/dpa

    Das Umspannwerk Dresden-S?d. Foto: Tino Plunert/dpa-Zentralbild/dpa

Stromausfall wohl durch Ballon - Foto: -/Sachsennetze/dpaUmspannwerk - Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpaStromausfall in Dresden - Foto: Tino Plunert/dpa-Zentralbild/dpa

Dresden - Nach dem großen Stromausfall in Dresden geht die Polizei von einem Unfall in einem Umspannwerk mit einem normalen Ballon aus. Der Stromausfall vom Montag sei durch einen handelsüblichen Ballon ausgelöst worden, der etwa bei Hochzeiten oder Kindergeburtstagen genutzt werde, so die Polizei.

Der Ballon sei nicht präpariert gewesen, und es gebe kein Bekennerschreiben, sagte Polizeisprecher Thomas Geithner am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Netzbetreiber SachsenEnergie. Hundertprozentig ausschließen könne man einen Vorsatz zwar nicht, aber nach derzeitigem Stand gehe die Polizei von einem Zufall aus.

Am Montagnachmittag hatten etwa 300.000 Haushalte in Dresden und Umgebung zeitweise keinen Strom. Betroffen waren auch Firmen und der Straßenbahnverkehr. Bei der Suche nach der Störungsursache fand die Polizei verschmorte Reste eines Ballons. Zunächst war unklar, ob der metallbeschichtete Ballon, der den Stromausfall vermutlich verursachte, gezielt gesteuert oder zufällig an die neuralgische Stelle des Einspeise-Umspannwerks Dresden Süd gelangt war.

© dpa-infocom, dpa:210914-99-214011/2

@ dpa.de