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DEB Deutsche Energie Beratung GmbH

Hamburg - In der öffentlichen Diskussion nahm die Klimapolitik im vergangenen Jahr weltweit eine herausragende Rolle ein.

07.01.2020 - 10:56:19

Sonne, Wind und Wasserstoff treiben die Energiewende voran. Klimaaktivisten, nicht nur von "Friday for Futur", trieben die Politik vor sich her und übten einen hohen gesellschaftlichen Druck aus.

Hamburg - In der öffentlichen Diskussion nahm die Klimapolitik im vergangenen Jahr weltweit eine herausragende Rolle ein. Klimaaktivisten, nicht nur von "Friday for Futur", trieben die Politik vor sich her und übten einen hohen gesellschaftlichen Druck aus. Das EU Parlament rief den Klimanotstand aus und die neue Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verkündete den "Green Deal" und beschwor den "man on the moon moment".

Auch in Deutschland sind wichtige Entscheidungen in der Klima- und Energiepolitik getroffen worden, wobei es aber sehr fraglich bleibt, ob diese ausreichend sind, um die Verpflichtungen des Pariser Klimaabkommens zu erfüllen.

Einerseits wurde endlich der Kohleausstieg beschlossen, andererseits soll erst 2038 endgültig damit Schluss sein. Die Betreiber der Kohlekraftwerke sollen außerdem hohe Entschädigungen für das frühere Abschalten ihrer längst abgeschriebenen Meiler erhalten, auf Kosten der Steuerzahler.

Einerseits beschloss die Regierung das sogenannte Klimapaket, in dem sie endlich den "atmenden Deckel" für Photovoltaik-Anlagen abschaffte, andererseits die Auflagen für die Windenergiewirtschaft so verschärfte, dass der weitere Zubau bedroht ist. Die CO2-Bepreisung wurde endlich auf die Bereiche Verkehr und Gebäude ausgedehnt. Der festgelegte Einstiegspreis sollte zunächst nur bei 10 Euro pro Tonne liegen. Auf massiven Druck hin wurde er auf 25 Euro erhöht. In Fünf-Euro-Schritten soll er bis zu 55 Euro im Jahr 2025 ansteigen. Für das Jahr 2026 soll ein Preiskorridor von mindestens 55 und höchstens 65 Euro gelten. Ob durch eine solche Preisgestaltung eine tatsächliche Lenkungswirkung erzielt werden kann, muss sich erst noch zeigen.

Wieder neu ins Zentrum des Interesses ist die Wasserstofftechnologie getreten. Bereits in den siebziger Jahren, unter dem Eindruck der Ölkrise, galt Wasserstoff als der "Energieträger der Zukunft".

Dank Wind- und Solarenergie hat in Deutschland eine Stromwende stattgefunden. So stieg im ersten Halbjahr 2019 der Anteil des Stroms aus erneuerbaren Quellen im Strommix auf den Rekordwert von 47 Prozent. Im Sektor Strom ist die Energiewende also auf einem guten Weg. Jedoch entfallen auf diesen Bereich nur 20 Prozent des gesamten deutschen Energiebedarfs. Etwa 30 Prozent werden für den Mobilitätssektor benötigt und die restlichen 50 Prozent für den Wärmesektor. Um auch diese Bereiche vollständig auf regenerative Energien umzustellen, könnte Wasserstoff der Schlüssel sein. Das leichteste aller Gase könnte unser Energiesystem revolutionieren. Für die Herstellung von grünem Wasserstoff braucht es nur zwei Dinge: Ökostrom und Wasser. Die Technik dafür existiert. Über die sogenannte Power-to-Gas-Technologie wird mithilfe von erneuerbarem Strom aus Wasser Wasserstoff erzeugt (Elektrolyse). Dieser kann entweder direkt genutzt oder in einem zweiten Schritt zu Methan oder flüssigen Energieträgern weiterverarbeitet werden.

Wasserstoff ist vielseitig einsetzbar. Er ist Rohstoff in der chemischen Industrie, wird in der Stahlindustrie gebraucht und in Raffinerien. Im Verkehrssektor kann er als Kraftstoff für PKWs verwendet werden, besonders aber auch für den Schwerlasttransport, zum Betanken von Schiffen und Flugzeugen. Derzeit müssten Batterien viel zu groß dimensioniert sein, um solche Fahrzeuge elektrisch zu betreiben. Wasserstoff kann direkt verheizt werden oder ins Gasnetz eingespeist werden und so auch den CO2 Ausstoß des Wärmesektors senken. Und man kann Wasserstoff speichern und dann einsetzen, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht bläst, also bei der vielzitierten "Dunkelflaute". Wasserstoff ermöglicht die Kopplung und Dekarbonisierung der Sektoren Strom, Wärme, Verkehr und Industrie.

Eine Nationale Wasserstoffstrategie besteht bereits und auch auf Länderebene wird einiges getan. Die norddeutschen Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben eine gemeinsame Wasserstoffstrategie beschlossen, um die Energiewende voranzutreiben. Künftige Häfen sollen nur noch von sauberen Schiffen angelaufen werden dürfen. Sie sieht weiterhin vor, bis zum Jahr 2025 mindestens 500 Megawatt und bis zum Jahr 2030 mindestens fünf Gigawatt Elektrolyse-Leistung in Norddeutschland zu realisieren.

Photovoltaikanlagen mit Elektrolyseuren zu kombinieren, um Wasserstoff zu erzeugen, funktioniert. Dazu muss die Stromzufuhr nicht rund um die Uhr gleichmäßig sein. Die Elektrolyseure können jederzeit flexibel bedient werden. Eine Kombination von Photovoltaik und Windkraft ist dennoch ideal, da dann auch in der Nacht Strom produziert werden kann und die Elektrolyseure besser ausgelastet werden.

Die Energiewende in Deutschland ist zu einem Großteil von dem Engagement der Bürger getragen. Gerade in den Solarbereich ist viel privates Geld geflossen. Diese Investoren möchten ihr Geld einer ethisch und ökologisch sauberen Sache zuführen, jedoch auf eine nachhaltige, hohe Rendite nicht verzichten. Geld verdienen, aber nicht auf Kosten der Umwelt oder gar anderer Menschen. Viele Hausbesitzer nutzen ihre Dächer, um darauf Photovoltaik-Anlagen zu errichten. Wer über kein geeignetes Dach verfügt, kann sich an großen Photovoltaik-Anlagen beteiligen, die auf langfristig gepachteten Dachflächen entstehen.

Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) garantiert für 20 Jahre eine feste Einspeisevergütung für den produzierten Strom und schafft so eine gewisse Planungssicherheit. Darüber hinaus sind Photovoltaik-Anlagen als "bewegliches Wirtschaftsgut" zu 100 Prozent abschreibbar und unter Umständen bis zu 40 Prozent des Kaufpreises in die Jahre vor dem Kauf rücktragfähig. Über die resultierenden Steuerrückerstattungen kann frei verfügt werden. Alle Eigentümer einer Photovoltaik-Anlage profitieren davon; wie das im Einzelnen aussieht, sollte jedoch mit einem Steuerberater individuell geklärt werden.

Diese steuerrechtlichen Vergünstigungen machen Solaranlagen als Investition besonders attraktiv und man muss nicht selbst bauen, um Eigentümer einer Photovoltaik- Anlage zu werden. Es ist möglich sich an großen Anlagen zu beteiligen, die auf langfristig gepachteten Dachflächen entstehen und komplett oder parzelliert an Investoren verkauft werden. Die Investoren erwerben direktes Eigentum, das im Grundbuch eingetragen wird, ohne Beteiligung Dritter. Über die gesamte Betriebsdauer von 40 oder mehr Jahren wird ein Komplett-Service angeboten, der die Verwaltung, Wartung, Versicherung und Reinigung der Anlage umfasst.

Die DEB, Deutsche Energie Beratung, ist ein mittelständisches Unternehmen aus Hamburg, das seit vielen Jahren dieses Konzept erfolgreich umsetzt. Der gesamte Prozess, von der Dachflächenbeschaffung, über die Projektierung und den Bau der Anlage bis hin zum Verkauf des Stroms erfolgt aus einer Hand; d.h. die DEB stellt auch die Vermarktung des erzeugten Stroms sicher. Ove Burmeister, Inhaber und Geschäftsführer des Unternehmens: "Unsere Kunden schätzen es, dass sie durch unsere Direktvermarktung einen Mehrertrag erzielen, der deutlich über der staatlich garantierten Einspeisevergütung liegt. Das kann bis zu 2 Cent / Kilowattstunde ausmachen und liegt somit 25 Prozent über den im EEG verankerten Garantien. Viele unserer Kunden erwerben eine PV-Anlage als Baustein ihrer Altersvorsorge ."

Bei einer Solaranlage handelt es sich um ein nachhaltiges Investment mit planbaren und zuverlässigen Erträgen. Durch staatliche Garantien, Steuererstattungen und sehr geringe Erhaltungskosten ist eine Photovoltaik-Anlage zudem ein hochattraktives Investment mit einem außergewöhnlich guten Risiko-Rendite-Verhältnis.

Das vergangene Jahr geht als eines der wärmsten und trockensten Jahre in die Geschichte ein. Gleichzeitig endet 2019 in den Augen von Greenpeace als Jahr der Klimaschutz-Rückschläge. Uns läuft die Zeit davon. Im kommenden Jahr sollten die Prioritäten sowohl im politischen Prozess als auch in der Forschungsagenda so gesetzt werden, dass wir unsere energiepolitischen Ziele auch erreichen, also den CO2-Ausstoß minimieren und dabei eine unabhängige und günstige Energieversorgung gewährleisten.

Das Zusammenwirken von Photovoltaik-Anlagen, Windenergie-Anlagen und Wasserstoff ist dazu ein entscheidender Schritt.

Pressekontakt:

Deutsche Energie Beratung GmbH Ove Burmeister 040-60003336 Burmeister@deb24.com Pappelallee 28 22089 Hamburg www.deb24.com

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/122450/4485022 DEB Deutsche Energie Beratung GmbH

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