Medien, Internet

Gezielte Falschnachrichten sollten schneller aus dem Netz verschwinden, fordert eine große Mehrheit der Internetnutzer in Deutschland.

19.06.2017 - 13:34:08

Studie unter Online-Nutzern - Breite Mehrheit für Maßnahmen gegen Fake News

Düsseldorf - Eine breite Mehrheit der Menschen in Deutschland befürwortet neue Gesetze gegen gezielte Falschnachrichten, sogenannte Fake News.

80 Prozent sind der Ansicht, dass solche Gesetze notwendig seien, um Facebook und andere Social-Media-Plattformen zum schnelleren Löschen von Falschnachrichten zu zwingen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen hervor, für die das Forsa-Institut mehr als 1000 Onlinenutzer bundesweit befragt hat.

86 Prozent wünschen sich die Möglichkeit, selbst Fake News als solche kennzeichnen zu können. Nur eine Minderheit von 8 Prozent vertritt die Auffassung, dass Falschnachrichten zur Meinungsfreiheit gehören. In Ostdeutschland liegt der Anteil bei 17 Prozent und damit deutlich höher. Dagegen hält eine klare Mehrheit von 61 Prozent gezielte Falschnachrichten sogar für demokratiegefährdend. Die Studie sollte am Montag in Köln vorgestellt werden. Die Ergebnisse lagen der Deutschen Presse-Agentur vorab vor.

77 Prozent der Jüngeren (14 bis 24 Jahre) gaben an, im Netz schon auf Fake News gestoßen zu sein. Von den 60-Jährigen und Älteren waren es nur 46 Prozent. Insgesamt ist bereits eine Mehrheit der Internetnutzer in Deutschland (59 Prozent) mit Fake News im Netz in Berührung gekommen.

Die Bundesregierung plant derzeit schärfere rechtliche Möglichkeiten, gegen Lüge und Hass im Netz vorgehen zu können. Über den Entwurf des sogenannten Netzwerkdurchsetzungsgesetzes wird intensiv diskutiert. Kritiker befürchten, dass mit Hilfe des Gesetzes in Deutschland Zensur Einzug halten könnte und Nachrichten zu Unrecht als falsch eingestuft werden könnten.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Petition nach Update - Kylie Jenner twittert - Aktie von Snapchat-Firma stürzt ab New York - Was ein Tweet eines Reality-TV-Sternchens anrichten kann: Mit der Nachricht, Snapchat nach einem Update nicht mehr zu nutzen, trug Kylie Jenner am Donnerstag erheblich zum Absturz der Aktie der App-Betreiberfirma Snap bei. (Wissenschaft, 23.02.2018 - 12:10) weiterlesen...

Influencerin - Kylie Jenner twittert - Aktie von Snapchat-Firma stürzt ab Sie ist eine Frau mit großem Einfluss: Eine einfache Frage von «Snapchat Queen» Kylie Jenner führte zu erheblichen Turbulenzen an der Börse. (Unterhaltung, 23.02.2018 - 07:58) weiterlesen...

Kühnert und der Hacker - «Titanic»-Aktion: «Bild» wegen SPD-Story unter Druck. Doch jetzt beansprucht ein Satire-Magazin, die angeblichen Mails der Redaktion zugespielt zu haben. Der «Bild»-Chef verteidigt sich. Russische Hilfe für die Juso-Kampagne gegen die große Koalition? Die «Bild»-Zeitung berichtet über eine «Schmutzkampagne bei der SPD». (Politik, 21.02.2018 - 17:24) weiterlesen...

Kühnert und der Hacker - «Bild» verteidigt Berichte zu «Schmutzkampagne bei der SPD». Zuvor hatte das Magazin «Titanic» erklärt, die Zeitung sei auf eine Satireaktion der Zeitschrift hereingefallen. Die «Bild»-Zeitung hat Berichte über eine «Schmutzkampagne bei der SPD» mit angeblichen Mails des Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert verteidigt. (Politik, 21.02.2018 - 13:44) weiterlesen...

Aktive Minderheit - Viele Hass-Kommentare von wenig Nutzern. Hinter Posts, die andere beleidigen, herabwürdigen oder beschimpfen, steckt nur eine Minderheit. Und die geht oft gezielt vor. Haben Nutzer von sozialen Medien wie Facebook einen Hang zum Hass? Nein, sagt eine neue Studie. (Politik, 20.02.2018 - 18:50) weiterlesen...