International, Konflikte

Gespannt blickt die Welt auf den ersten Besuch eines Mitglieds der neuen US-Regierung in Russland.

11.04.2017 - 16:26:05

Tillerson in Moskau - Ton zwischen Russland und USA verschärft sich. Die Liste der Streitthemen zwischen Moskau und Washington ist lang.

  • Donald Trump - Foto: Pablo Martinez Monsivais

    US-Präsident Donald Trump. Foto: Pablo Martinez Monsivais

  • «Familienfoto» - Foto: Riccardo Dalle Luche/ANSA

    «Familienfoto» auf dem G7-Außenministertreffen in Italien. Foto: Riccardo Dalle Luche/ANSA

  • Gespräche - Foto: Riccardo Dalle Luche

    US-Außenminister Rex Tillerson (l) und der britische Außenminister Boris Johnson (r) sitzen beim G7-Außenministertreffen an einer Konferenztafel. Foto: Riccardo Dalle Luche

  • G7-Außenministertreffen - Foto: Riccardo Dalle Luche

    Zur G7 gehören neben den USA und Deutschland Italien, Frankreich, Großbritannien, Kanada und Japan. Foto: Riccardo Dalle Luche

  • Protest - Foto: Davie Bosco

    Hunderte Demonstranten haben sich in Lucca getroffen, um gegen das G7-Außenministertreffen zu protestieren. Foto: Davie Bosco

  • Polizei im Einsatz - Foto: Davie Bosco

    Polizisten drängen Demonstranten zurück. Bei dem Versuch in die «Rote Zone» vorzudringen, kam es zu Auseinandersetzungen. Foto: Davie Bosco

  • Schweigeminute - Foto: Glen Johnson

    EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, US-Außenminister Rex Tillerson und der italienische Außenminister Angelino Alfano nehmen an einer Schweigeminute teil. Foto: Glen Johnson

Donald Trump - Foto: Pablo Martinez Monsivais«Familienfoto» - Foto: Riccardo Dalle Luche/ANSAGespräche - Foto: Riccardo Dalle LucheG7-Außenministertreffen - Foto: Riccardo Dalle LucheProtest - Foto: Davie BoscoPolizei im Einsatz - Foto: Davie BoscoSchweigeminute - Foto: Glen Johnson

Moskau - Zum Moskau-Besuch von US-Außenminister Rex Tillerson verschärft sich der Ton zwischen Russland und den USA. Das russische Außenministerium warnte am Dienstag vor möglichen Vergeltungsmaßnahmen, sollten die sich häufenden Probleme nicht gelöst werden.

«Es ist offensichtlich, dass die russisch-amerikanischen Beziehungen die schwierigste Zeit seit dem Ende des Kalten Krieges durchleben.»

Tillerson traf am Dienstagnachmittag in Moskau ein, wo er an diesem Mittwoch mit Außenminister Sergej Lawrow verhandeln will. Ob er auch von Präsident Wladimir Putin empfangen wird, war zunächst offen. Der Kreml bestätigte bis Dienstagmittag den Termin nicht.

Vor allem die jüngsten Ereignisse im Bürgerkriegsland Syrien drücken auf die Stimmung und dürften die Gespräche dominieren. Beim mutmaßlichen Einsatz von Giftgas in der syrischen Provinz Idlib waren vergangene Woche mehr als 80 Menschen getötet worden. Die syrische Regierung bestreitet, dafür verantwortlich zu sein. Die USA hatten daraufhin einen syrischen Luftwaffenstützpunkt beschossen.

Kremlchef Wladimir Putin kündigte an, Russland wolle bei den UN in Den Haag eine Untersuchung des mutmaßlichen Giftgasangriffes in Syrien beantragen. «Wir gehen davon aus, dass derartiges Vorgehen offiziell geklärt werden soll», sagte er.

Tillerson rief Russland vor seiner Abreise nach Moskau auf, eine klare Position im syrischen Bürgerkrieg zu beziehen, ob es mit zusammenarbeiten will. Das russische Außenministerium teilte mit, es hoffe auf einen produktiven Dialog.

«Bei den bevorstehenden Verhandlungen wollen wir vor allem verstehen, inwieweit die USA überhaupt die Notwendigkeit von Stabilisierung und Normalisierung der Beziehungen sehen», hieß es. Auch Sicherheitsfragen im euro-atlantischen Raum sowie die Ukraine-Krise stünden bei dem Treffen auf dem Programm.

@ dpa.de

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