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Kirche, Religion

Für Papst Franziskus neigt sich seine Reise in der Slowakei dem Ende entgegen.

15.09.2021 - 11:04:10

Slowakei - Papst Franziskus fordert Dialogbereitschaft. Mit einem katholischen Programmpunkt findet eine Tour den Abschluss, bei der das Franziskus auch für Diskussionen sorgte.

  • Papst Franziskus - Foto: Johannes Neudecker/dpa

    Papst Franziskus besucht am letzten Tag seiner Slowakei-Reise die westslowakische Stadt Sastin-Straze. Foto: Johannes Neudecker/dpa

  • Papst in der Slowakei - Foto: Darko Vojinovic/AP/dpa

    Papst Franziskus trifft sich mit jungen Menschen im slowakischen?Kosice. Foto: Darko Vojinovic/AP/dpa

Papst Franziskus - Foto: Johannes Neudecker/dpaPapst in der Slowakei - Foto: Darko Vojinovic/AP/dpa

Am Nachmittag will Franziskus in den Flieger zurück nach Rom steigen und seine 34. internationale Reise beenden. Die viertägige Reise begann in Budapest und führte in die Slowakei.

In den vergangenen Tagen hatten unter anderem sein Treffen mit Ungarns Regierungschef Viktor Orban in Budapest und sein Besuch in der ostslowakischen Stadt Kosice in der Roma-Plattenbausiedlung Lunik IX für Aufsehen gesorgt. Die Zusammenkunft mit Orban war mit Spannung erwartet worden, da Franziskus sich im Gegensatz zu Orbans Anti-Migrationspolitik immer wieder in seinen Reden für die Belange von Menschen auf der Flucht einsetzt.

In der Slowakei hatten sich Politiker kritisch geäußert, als bekannt wurde, dass Franziskus in das Viertel Lunik IX fahren will, da die umstrittene Siedlung bei einigen als Schandfleck gilt. Mit seinem Besuch brachte Franziskus auch internationale Aufmerksamkeit. Die Menschen vor Ort hoffen darauf, dass sich die Situation in ihrem Viertel verändert. «Wir leben in einer Epoche des Wandels. Und gerade der Papst kann mit seinen Worten den Anstoß zur Veränderung geben», sagte der frühere Parlamentspräsident und Symbolfigur der katholischen Slowakei, Frantisek Miklosko.

© dpa-infocom, dpa:210915-99-221388/6

@ dpa.de