Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Internet, Familien

Für die meisten Kinder und Jugendlichen gehört das Internet mittlerweile zum Alltag.

08.02.2021 - 08:46:48

Mehrheit der 15- bis 20-Jährigen auf sozialen Internetplattformen

Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, nutzten im 1. Quartal 2020 rund 89 Prozent der 10- bis 15-Jährigen Messenger-Dienste wie WhatsApp, Telegram, Viber, Threema, oder andere. Fast zwei Drittel (61 Prozent) waren in sozialen Netzwerken aktiv und immerhin 43 Prozent teilten auf Webseiten selbst erstellte Inhalte.

Im 1. Quartal 2020 nutzten mit 79 Prozent ähnlich viele junge Menschen das Internet zum Spielen oder zum Herunterladen wie im 1. Quartal 2018 (81 Prozent). Dagegen stieg innerhalb von zwei Jahren der Anteil der 10- bis 15-Jährigen, die im Internet Videos von kommerziellen Streaming-Anbietern wie zum Beispiel Netflix anschauten, von 36 Prozent auf 58 Prozent im 1. Quartal 2020. Um fast 10 Prozentpunkte nahm im gleichen Zeitraum die Nutzung von Internet- und Videotelefonaten zu ? von 72 Prozent auf 82 Prozent. Und auch die Kommunikation über E-Mail gewann für junge Menschen vermehrt an Bedeutung: Während 2018 noch fast die Hälfte (48 Prozent) der Jugendlichen das Internet für den Mailverkehr nutzten, waren es 2020 bereits 64 Prozent. Mehr als ein Drittel (39 Prozent) der 10- bis 15-Jährigen hatte keine Bedenken, dass ihre Online-Aktivitäten aufgezeichnet werden, um maßgeschneiderte Werbung anzubieten. 45 Prozent der Jugendlichen hatten geringe Bedenken, 14 Prozent hatten große Bedenken. Bei der Betrachtung über alle Altersklassen hinweg kehrt sich das Bild um: Zwar hatten ebenfalls 43 Prozent geringe Bedenken wegen des Sammelns von Daten zu Werbezwecken, jedoch hatten 36 Prozent große Bedenken und nur rund ein Zehntel (11 Prozent) keinerlei Bedenken. Nur 23 Prozent der Jugendlichen gaben zudem an, eine Datenschutzerklärung über personenbezogene Daten vor der Weitergabe gelesen zu haben ? über alle Altersgruppen hinweg lag der Anteil fast doppelt so hoch, bei 45 Prozent. Die Zugriffsmöglichkeit auf geografische Standortdaten beschränken hingegen rund 42 Prozent der Kinder und Jugendlichen. Bei den Menschen in Deutschland insgesamt lag der Anteil bei rund 50 Prozent. Im Jahr 2020 verwendeten in Deutschland 79 Prozent der Menschen ab 16 Jahren Messenger-Dienste wie WhatsApp, Telegram, Viber und Co. und damit mehr als im EU-Schnitt (68 Prozent). Die höchsten Quoten unter den EU-Staaten erzielten die Niederlande (90 Prozent), Spanien (89 Prozent) und Dänemark (87 Prozent). In sozialen Netzwerken waren hierzulande 54 Prozent der Menschen ab 16 Jahren aktiv ? und damit weniger Menschen als im EU-Schnitt (56 Prozent). Zum Vergleich: In Dänemark lag der Wert bei 85 Prozent, in Belgien bei 79 Prozent und in Zypern bei 78 Prozent. Die Ergebnisse stammen aus der Erhebung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in privaten Haushalten.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Deutlich weniger Corona-Kontakte in England in Quarantäne. LONDON - In England und Wales sind inzwischen deutlich weniger Menschen von der Corona-App als enge Kontakte von Infizierten benachrichtigt worden. In der Woche bis zum 28. Juli wurden 395 971 Kontakte "gepingt", das waren 43 Prozent weniger als in der Vorwoche, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des Gesundheitsdiensts NHS hervorgeht. Die App schlägt an, wenn sich Nutzer eine gewisse Zeit in direkter Nähe eines positiv Getesteten aufgehalten haben. Deutlich weniger Corona-Kontakte in England in Quarantäne (Boerse, 05.08.2021 - 14:28) weiterlesen...

Verbraucherschützer: Digitaler Euro muss Privatsphäre schützen. "Zahlungen in der digitalen Welt sollten wie bei Bargeld auch anonym sein", sagte Dorothea Mohn vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) der Deutschen Presse-Agentur. FRANKFURT - Ein digitaler Euro sollte aus Sicht von Verbraucherschützern so weit wie möglich die Vorteile von Bargeld abbilden. (Wirtschaft, 05.08.2021 - 06:00) weiterlesen...

'Aus dem Weg': Biden greift Gouverneure für Corona-Politik an. "Wenn Sie schon nicht helfen, dann gehen Sie wenigstens den Leuten aus dem Weg, die versuchen, das Richtige zu tun", forderte Biden am Dienstagnachmittag (Ortszeit). Zwei US-Bundesstaaten nannte er explizit als Negativbeispiele. WASHINGTON - US-Präsident Joe Biden hat einige republikanische Gouverneure für ihre Corona-Politik gescholten. (Boerse, 04.08.2021 - 05:21) weiterlesen...

Italien: Impfportal Latiums gehackt - Spur nach Deutschland. Das bestätigte die italienische Staatsanwaltschaft auf Nachfrage. Die Zeitung "La Repubblica" berichtete in ihrer Dienstagsausgabe unter Berufung auf die Ermittlungen, die Cyberattacke sei von Deutschland ausgegangen. Dass die Kriminellen damit in Deutschland sitzen, muss allerdings nicht unbedingt der Fall sein. Wie die Zeitung weiter schrieb, könnten die Täter so versucht haben, ihren eigentlichen Aufenthaltsort zu verschleiern. Am Dienstagnachmittag war die Internetseite weiter offline. ROM - Nach einem Hackerangriff auf das Internet-Portal der italienischen Region Latium führt die Spur nach Deutschland. (Boerse, 03.08.2021 - 14:19) weiterlesen...

Zu viele Briten in Quarantäne: Regierung schraubt an Corona-App. Künftig schlägt die Anwendung nur noch an, wenn es in den vergangenen zwei Tagen einen Corona-Kontakt gab, wie das Gesundheitsministerium am Montag mitteilte. Bisher ging die Suche fünf Tage zurück. Das Ministerium betonte, das Update beeinfluss weder die Empfindlichkeit der App noch ändere es die Risikoschwelle. LONDON - Um die Anzahl der Beschäftigten zu senken, die wegen Kontakts mit Corona-Infizierten in Quarantäne sind, hat die britische Regierung die Einstellungen der Corona-App ändern lassen. (Boerse, 02.08.2021 - 17:54) weiterlesen...

Experte erwartet KI-Wettrüsten mit Hackern. Angreifer dürften bald dazu übergehen, ihre Schadsoftware automatisch von Algorithmen verändern zu lassen, damit sie nicht von Antivirenprogrammen erkannt wird, sagte der Forschungsschef der IT-Sicherheitsfirma F-Secure, Mikko Hyppönen, der Deutschen Presse-Agentur. BERLIN - Im Kampf gegen Cyberattacken kündigt sich nach Expertenmeinung ein Wettlauf mit Hackern bei künstlicher Intelligenz an. (Boerse, 02.08.2021 - 05:20) weiterlesen...