Prozesse, Kriminalität

Fünf Angeklagte sollen im Ruhrgebiet eine Reihe von Schülerinnen vergewaltigt haben.

13.07.2018 - 13:32:04

Schülerinnen missbraucht - Gruppenvergewaltigungen: Ein Angeklagter legt Geständnis ab. Zu Prozessbeginn in Essen legt einer ein Geständnis ab: «Ich schäme mich», lässt er seinen Verteidiger erklären.

Essen - Im Prozess um eine Serie von Gruppenvergewaltigungen im Ruhrgebiet hat einer der fünf Angeklagten ein Geständnis abgelegt.

«Ich stehe zu meinen Taten und möchte mich in aller Form entschuldigen», ließ der 20-jährige Gelsenkirchener über seinen Verteidiger am Freitag vor dem Landgericht Essen erklären. Darüber hinaus bot er allen betroffenen Schülerinnen ein angemessenes Schmerzensgeld an. Er schäme sich für seine Taten.

Die Staatsanwaltschaft wirft den fünf 17 bis 24 Jahre alten Deutschen Übergriffe in wechselnder Beteiligung auf insgesamt sieben Schülerinnen vor.

In fünf Fällen soll es zu Vergewaltigungen gekommen sein. Laut Anklage verabredeten sich die Täter stets mit einzelnen Mädchen und fuhren dann mit diesen in abgelegene Waldgebiete oder auf Feldwege. Unter dem Vorwand, mal kurz telefonieren zu müssen, sollen sie Handys abgenommen haben, ehe es zu sexuellen Übergriffen kam. Außerdem sollen sie mehrere Opfer zuvor geschlagen und bedroht haben.

Die Angeklagten hatten sich im November 2017 zu zwei Gruppen im Kurznachrichtendienst «WhatsApp» zusammengeschlossen. Darin sollen sie sich über Frauen unterhalten, Verabredungen getroffen und sich auch über die angeklagten Taten ausgetauscht haben.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Kein Ende in Kinderporno-Prozess «Elysium» in Sicht. Die Kammer plane weitere Verhandlungstage bis in den März hinein, teilte ein Sprecher mit. Das Gericht hatte zunächst nur Termine bis Ende November vorgesehen. Angeklagt sind vier Männer aus Hessen, Baden-Württemberg und Bayern, die zur Führungsriege der Plattform gehört haben sollen. Limburg - Der Prozess um die riesige Kinderpornografie-Plattform «Elysium» wird sich am Landgericht Limburg voraussichtlich bis ins kommende Jahr ziehen. (Politik, 18.11.2018 - 06:02) weiterlesen...

Prozessbeginn in Bielefeld - Pausenbrote vergiftet: Motiv weiter unklar. Jetzt muss sich ein 57-jähriger Mann vor dem Landgericht Bielefeld verantworten. Die Anklage: versuchter Mord. Das Motiv: ein Rätsel. Heimlich hat er drei Arbeitskollegen vergiftet. (Politik, 15.11.2018 - 17:56) weiterlesen...

Prozessbeginn - Mann soll Kollegen Gift auf Pausenbrote gestreut haben. Nun beginnt der Prozess wegen versuchten Mordes. Doch die ganze Dimension des mutmaßlichen Verbrechens lässt sich nur schwer ermitteln. Ein Mann soll seine Arbeitskollegen heimlich vergiftet haben. (Politik, 15.11.2018 - 09:40) weiterlesen...

Anschläge auf Arbeitskollegen - Gift auf Pausenbroten: Landgericht Bielefeld startet Prozess. Es gibt schwere Krankheitsfälle. Die Anklage lautet auf versuchten Mord. Jetzt beginnt der Prozess. Gefahr für alle Arbeitskollegen: In Ostwestfalen soll ein Mann Mitarbeitern in seinem Betrieb Gift auf die Pausenstullen gestreut haben. (Politik, 15.11.2018 - 05:20) weiterlesen...

«Freie Kameradschaft Dresden» - Neuer Anlauf für Prozess gegen sächsische Neonazis Dresden - Drei Wochen nach der Aussetzung soll ein Prozess gegen weitere Mitglieder der Neonazi-Gruppe «Freie Kameradschaft Dresden» (FKD) nun heute beginnen. (Politik, 15.11.2018 - 05:06) weiterlesen...

Gift auf Pausenbroten: Landgericht Bielefeld startet Prozess. Die Anklage wirft Klaus O. mehrfachen versuchten Mord vor. Der heute 57-jährige Deutsche soll jahrelang Arbeitskollegen in einem Unternehmen in Ostwestwestfalen mit hochgiftigen Substanzen auf deren Stullen gesundheitlich schwer geschädigt haben. Ein Mitarbeiter des Anlagenbauers liegt seit Jahren im Koma, ein anderer ist schwer nierenkrank und auf die Dialyse angewiesen. Bielefeld - Vor dem Landgericht Bielefeld beginnt heute ein Prozess um vergiftete Pausenbrote. (Politik, 15.11.2018 - 03:54) weiterlesen...