Tiere, Agrar

Förstgen - Wölfe haben nahe der ostsächsischen Ortschaft Förstgen eine Schafherde angegriffen und dabei wohl mehrere Dutzend Tiere gerissen.

09.10.2018 - 12:24:05

Genaues Ausmaß noch unklar - Wohl Dutzende Schafe in Sachsen von Wölfen gerissen. Das genaue Ausmaß war am Vormittag unklar.

Schäfer und Behördenvertreter suchten noch nach umherirrenden Schafen, wie eine Mitarbeiterin der Naturschutzstation Östliche Oberlausitz sagte. Nach einem Bericht des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) fielen dem Angriff rund 40 Moorschnucken und mehrere Burenziegen zum Opfer.

Die Herde bestand demnach aus etwa 140 Mutterschafen, 80 Tiere wurden noch vermisst. Nach MDR-Angaben hatten Anwohner am Morgen auf der Straße zwischen Förstgen und Tauer herumirrende Schafe gesehen und die Naturschutzstation informiert. Sowohl von Einwohnern als auch Mitarbeitern der Station seien Wölfe bei den gerissenen Tieren gesehen worden. Das Kontaktbüro Wölfe in Sachsen wurde über den Vorfall informiert.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Studie: Reflektoren nutzlos gegen Wildunfälle. Bei einer Untersuchung der Universität Göttingen auf 150 Teststrecken in den Landkreisen Göttingen, Höxter, Kassel und Lahn-Dill hätten sich die Reflektoren als wirkungslos erwiesen, sagte der Waldökologe Christian Ammer der dpa. Die Studie entstand im Auftrag der Unfallforschung der Versicherer. Der Gesamtverband der Versicherer hat 2017 bundesweit 275 000 Wildunfälle registriert. Göttingen ? Die inzwischen weit verbreiteten blauen Reflektoren am Straßenrand können die Zahl von Wildunfällen laut einer Studie nicht verringern. (Politik, 23.10.2018 - 04:58) weiterlesen...

Bittere Entdeckung - Hundeleben: Schokofarbene Labrador Retriever leben kürzer. Er gilt als liebenswürdig jedoch zugleich als wenig wachsam. Zur Lebensspanne der Tiere haben Forscher nun eine bittere Entdeckung gemacht. Der Labrador zählt zu den beliebtesten Hunderassen. (Wissenschaft, 22.10.2018 - 09:02) weiterlesen...

«Kopfloses Hühnermonster». Die auch «kopfloses Hühnermonster» (headless chicken monster) genannte Art Enypiastes eximia war vorher erst einmal im Golf von Mexiko gefilmt worden. Australische Forscher haben in der Tiefsee um die Antarktis eine kuriose Seegurke gefilmt. (Media, 21.10.2018 - 12:54) weiterlesen...

Tiefsee um die Antarktis - «Kopfloses Hühnermonster»: Forscher filmen kuriose Seegurke. Die auch «kopfloses Hühnermonster» (headless chicken monster) genannte Art Enypiastes eximia war vorher erst einmal im Golf von Mexiko gefilmt worden, wie die Australian Antarctic Division (AAC) am Sonntag mitteilte. Hobart - Forscher haben in der Tiefsee um die Antarktis eine kuriose Seegurke gefilmt. (Wissenschaft, 21.10.2018 - 12:26) weiterlesen...

Mehrere Länder: bundesweite Regeln für den Umgang mit Wölfen. Mehr Schutz für Weidetiere und Menschen sind das Ziel. Ein entsprechender Antrag Niedersachsens, Brandenburgs und Sachsens wurde erstmals im Bundesrat beraten. Gefährdungen für Menschen und Übergriffe der Wölfe auf Weidevieh müssten ausgeschlossen werden. Nur so könnten die Akzeptanz in der Bevölkerung erhöht und Ängste abgebaut werden. Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus sagte, derzeit gebe es in Deutschland 60 Wolfsrudel mit jeweils 10 Wölfen. Berlin - Mehrere Bundesländer fordern ein deutschlandweites Konzept zum Umgang mit den immer zahlreicheren Wölfen. (Politik, 19.10.2018 - 12:54) weiterlesen...