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Brände, Notfälle

Extremwetter macht den Einsatzkräften im Mittelmeerraum heftig zu schaffen.

14.08.2021 - 02:40:08

Naturkatastrophen - Brände bei Rom, Hitze in Spanien, Überflutung in der Türkei. In Spanien könnte der Hitzerekord fallen.

  • Waldbr?nde in Italien - Foto: Salvatore Cavalli/AP/dpa

    Lodernde Flammen in einem Pinienwald an den H?ngen des ?tnas. Foto: Salvatore Cavalli/AP/dpa

  • ?berschwemmungen in der T?rkei - Foto: Ismail Coskun/IHA/AP/dpa

    Zerst?rte Geb?ude in Bozkurt (Provinz Kastamonu). Foto: Ismail Coskun/IHA/AP/dpa

  • Waldbr?nde in Algerien - Foto: Fateh Guidoum/AP/dpa

    Verbrannte B?ume - etwa 100 km ?stlich von Algier. Foto: Fateh Guidoum/AP/dpa

  • Waldbr?nde in Griechenland - Foto: Petros Karadjias/AP/dpa

    Einigerma?en wieder sicher:?Ziegen auf der griechischen Insel Eub?a. Foto: Petros Karadjias/AP/dpa

  • Waldbr?nde in Russland - Foto: Ivan Nikiforov/AP/dpa

    Der Rauch setzt den Menschen in Jakutsk schwer zu. Foto: Ivan Nikiforov/AP/dpa

Waldbr?nde in Italien - Foto: Salvatore Cavalli/AP/dpa?berschwemmungen in der T?rkei - Foto: Ismail Coskun/IHA/AP/dpaWaldbr?nde in Algerien - Foto: Fateh Guidoum/AP/dpaWaldbr?nde in Griechenland - Foto: Petros Karadjias/AP/dpaWaldbr?nde in Russland - Foto: Ivan Nikiforov/AP/dpa

Rom/Madrid/Istanbul - In der Umgebung der italienischen Hauptstadt Rom hat die Feuerwehr am Freitagabend weiter gegen Waldbrände gekämpft.

Die Einsatzkräfte löschten die Feuer von zwei Fronten, wie die Feuerwehr am Abend mitteilte. Im Einsatz seien auch ein Löschflugzeug und zwei Helikopter. Die Flammen brannten im Naturschutzgebiet Monte Catillo nördlich von Tivoli. Die Stadt im Osten Roms ist für ihre Unesco-Welterbe-Villen Villa d'Este und Villa Adrianna bekannt.

Italiens Präsident reist nach Sardinien

Staatspräsident Sergio Mattarella begutachtete unterdessen die Lage auf Sardinien. Beim Besuch der Luftwaffe in Alghero überflog der 80-Jährige auch das Waldbrandgebiet in der Provinz Oristano im Westen der Insel. «Die Verwüstung durch die Brände zu sehen, lässt einen das enorme Ausmaß der Schäden für das Leben der betroffenen Kommunen verstehen», sagte Mattarella. In der Süd-Region Kalabrien brannten viele Feuer in der Gegend um den Aspromonte Nationalpark. Dort gab es bislang vier Tote im Zusammenhang mit den Waldbränden.

Auf Sizilien und Sardinien stufte der Zivilschutz die Waldbrandgefahr für Samstag in vielen Provinzen zurück. Extreme Hitze und anhaltende Trockenheit begünstigen seit Ende Juli die Flammen. Hinter vielen Feuern vermuten die Behörden Brandstiftung.

Hitzewelle in Spanien

In Spanien brachte die bisher schlimmste Hitzewelle des Sommers Millionen Menschen ins Schwitzen. Am Freitag kletterten die Werte in vielen Gebieten des Landes deutlich über die 40-Grad-Marke, auch in der Hauptstadt Madrid. Wie der Wetterdienst Aemet mitteilte, wurden am Nachmittag in der andalusischen Provinz Córdoba 46,1 Grad gemessen. Damit war der im Juli 2017 in Córdoba erfasste Landesrekord von 46,9 Grad in greifbarer Nähe. «Samstag wird der schlimmste Tag sein. Nicht ausgeschlossen, dass der Rekord dann auch gebrochen wird», sagte ein Aemet-Sprecher.

Aemet rief vor allem für mehrere Gebiete in Andalusien bis Montag Alarmstufe Rot aus. Die extreme Hitze setzte auch den spanischen Winzern zu. In der Region Kastilien-La Mancha mussten sie die Weinernte - die normalerweise im September beginnt - vorzeitig beginnen. Die Trauben seien schon sehr reif, hieß es.

Überschwemmungen in Türkei

In der türkischen Schwarzmeerregion kamen 38 Menschen in Zusammenhang mit Überschwemmungen ums Leben. Zwölf Menschen würden im Krankenhaus behandelt, teilte die Katastrophenschutzbehörde Afad mit. Betroffen sind vor allem die drei Provinzen Bartin, Kastamonu und Sinop. Präsident Recep Tayyip Erdogan reiste am Freitag nach Kastamonu und sagte, die zerstörten Orte würden durch «bessere» ersetzt.

© dpa-infocom, dpa:210813-99-824297/8

@ dpa.de