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EU, Brexit

EU-Unterhändler Michel Barnier - Handelsabkommen mit Großbritannien derzeit unwahrscheinlich

23.07.2020 - 17:04:04

EU-Unterhändler Michel Barnier - Handelsabkommen mit Großbritannien derzeit unwahrscheinlich. Zum 1. Januar 2021 kommt nach dem Brexit auch der wirtschaftliche Bruch mit Großbritannien. Ein Partnerschaftsabkommen sollte eigentlich die neuen Wirtschaftsbeziehungen regeln. Aber derzeit sieht es nicht danach aus.

LONDON - Die Chancen für einen Handelspakt mit Großbritannien nach dem Brexit stehen aus Sicht von EU-Unterhändler Michel Barnier schlecht. "Durch seine Weigerung, sich zu offenem und fairem Wettbewerb und einem ausgewogenen Fischereiabkommen zu bekennen, macht Großbritannien ein Handelsabkommen derzeit unwahrscheinlich", sagte Barnier am Donnerstag nach der jüngsten Verhandlungsrunde in London. Dennoch wollen beide Seiten weiter nach einer Lösung suchen. Fertig sein müsste ein Vertrag aus Sicht der EU bis Ende Oktober.

Eurozone: Verbraucherstimmung trübt sich überraschend ein

BRÜSSEL - Die Verbraucherstimmung in der Eurozone hat sich im Juli überraschend eingetrübt. Wie die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte, fiel der von ihr erhobene Indikator um 0,3 Punkte auf minus 15,0 Zähler. Analysten hatten dagegen einen Anstieg auf minus 12,0 Punkte erwartet. In der Europäischen Union lag die Kennzahl stabil auf minus 15,6 Punkten. Beide Indikatoren liegen deutlich unter ihrem Stand von vor der Corona-Krise.

ROUNDUP: 1,4 Millionen neue Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA

WASHINGTON - Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Corona-Pandemie ist in den USA erstmals seit mehr als drei Monaten wieder angestiegen. In der Woche bis einschließlich 18. Juli stellten 1,416 Millionen Menschen einen entsprechenden Antrag, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Das war eine Zunahme um 109 000 verglichen mit der Vorwoche. Die Werte zeigen, dass sich die größte Volkswirtschaft der Welt trotz Lockerungen der Corona-Auflagen immer noch in einer schweren Krise befindet. Die Neuanträge spiegeln die kurzfristige Entwicklung des Arbeitsmarkts wider.

USA: Frühindikatoren steigen erneut

WASHINGTON - Die konjunkturellen Aussichten in den USA haben sich erneut aufgehellt. Der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren stieg im Juni um 2,0 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten allerdings einen etwas stärkeren Zuwachs um 2,1 Prozent erwartet. Im Mai war der Indikator um revidierte 3,2 (zunächst 2,8) Prozent gestiegen.

GfK: Mehrwertsteuer-Effekt lässt Konsum wieder anspringen

NÜRNBERG - Die Absenkung der Mehrwertsteuer hat nach Auffassung der Konsumforscher des Nürnberger Unternehmens GfK erhebliche Kaufanreize zur Folge. "Die Anschaffungsneigung ist sehr stark angestiegen", sagte GfK-Konsumforscher Rolf Bürkl bei der Vorstellung der Konsumklima-Studie für den Monat Juli. Die Verbraucher beabsichtigen offenbar, geplante größere Anschaffungen vorzuziehen, was dem Konsum in diesem Jahr hilft", sagte Bürkl.

Frankreichs Außenminister ruft Libanon zu Reformen auf

BEIRUT - Angesichts einer der schlimmsten Wirtschaftskrisen in der Geschichte des Libanon hat Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian den Mittelmeerstaat zu Reformen aufgefordert. Frankreich sei bereit, dem Libanon zu helfen, sagte Le Drian am Donnerstag bei einem Besuch in der Hauptstadt Beirut. "Aber es müssen ernsthafte und glaubwürdige Korrekturmaßnahmen umgesetzt werden." Alles, was von der Regierung bislang getan wurde, sei nicht sehr ermutigend.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen wieder

WASHINGTON - Der US-Arbeitsmarkt steht wegen der Corona-Pandemie weiter unter Druck. In der Woche bis 18. Juli stellten 1,416 Millionen Menschen erstmals einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Zahl um 109 000 Anträge. In den Wochen zuvor waren die Neuanträge zurückgegangen, wenn auch nur leicht.

Macron verurteilt Verletzung von Zyperns Souveränität durch Türkei

PARIS - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat angesichts des Streits um Erdgas im östlichen Mittelmeer Sanktionen gegen Länder gefordert, die den Meeresraum von EU-Ländern verletzten. "Diejenigen, die dazu beitragen, müssen bestraft werden, und Sie wissen, dass Sie in dieser Angelegenheit mit der Unterstützung Frankreichs rechnen können", sagte Macron nach einem Treffen mit dem zyprischen Präsident Nikos Anastasiades am Donnerstag in Paris. Er betonte die "uneingeschränkte Solidarität" Frankreichs mit Zypern und auch Griechenland angesichts von "Verletzungen ihrer Souveränität durch die Türkei".

ROUNDUP: China droht USA wegen Konsulatsschließung mit 'notwendiger Antwort'

PEKING/WASHINGTON - Nach der Schließung des chinesischen Konsulats in Houston im US-Bundesstaat Texas zeichnet sich eine Gegenreaktion Pekings ab. "Als Reaktion auf die unvernünftigen Maßnahmen der USA wird die chinesische Seite sicherlich die notwendige Antwort geben, um ihre legitimen Rechte und Interessen zu wahren", sagte Wang Wenbin, ein Sprecher des Pekinger Außenministeriums, am Donnerstag. Er ließ zunächst offen, was China konkret plant.

Frankreich: Geschäftsklima hellt sich weiter auf nach Corona-Einbruch

PARIS - Die Unternehmensstimmung in Frankreich hat sich im Juli weiter von ihrem Einbruch in der Corona-Krise erholt. Das Geschäftsklima stieg von 78,4 Punkten auf 84,7 Zähler, wie das Statistikamt Insee am Donnerstag in Paris mitteilte. Bereits im Juni hatte sich die Stimmung verbessert. Allerdings liegt der Indikator immer noch deutlich unter seinem Vorkrisenniveau und unter seinem langfristigen Durchschnitt von 100 Punkten.

Von der Leyen nennt Kürzung im EU-Haushalt 'eine bittere Pille'

BRÜSSEL - Das geplante EU-Milliardenpaket wird aus Sicht von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in den nächsten Jahren für die Bürger echte Verbesserungen im Alltag bringen. Dazu gehöre der Ausbau des 5G-Netzes, besser isolierte Häuser und ein umweltfreundlicherer Verkehr, sagte von der Leyen am Donnerstag in einer Sondersitzung des Europaparlaments. Es sei das größte Konjunkturpaket weltweit, und es werde die nötigen Reformen bringen, um Europa widerstandsfähiger zu machen.

EZB setzt Strategieüberprüfung fort: Meinungsaustausch im Oktober

FRANKFURT - Europas Währungshüter wollen ihre durch die Corona-Krise ausgebremste Überprüfung der geldpolitischen Strategie im Herbst fortsetzen. Für den 21. Oktober 2020 ist nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Donnerstag nun unter dem Motto "Die EZB hört zu" der ursprünglich bereits für Ende März geplante Meinungsaustausch mit regionalen Organisationen, Verbraucherverbänden sowie Sozialpartnern auf europäischer Ebene vorgesehen. EZB-Präsidentin Christine Lagarde und der Chefvolkswirt der Notenbank, Philip R. Lane, werden in dem live im Internet übertragenen Format Rede und Antwort stehen.

IfW-Experte kritisiert Heils Mindestlohn-Vorstoß

BERLIN - Der Konjunkturchef des Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Stefan Kooths, hat die Pläne von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) für einen höheren Mindestlohn kritisiert. "In der Krise sollte die Regierung keinen Druck auf die Mindestlohnkommission in Richtung einer höheren Lohnuntergrenze ausüben", sagte der Leiter des Prognosezentrums am IfW in Kiel der Deutschen Presse-Agentur.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de