Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Essen - In seiner Weihnachtsansprache ging es Schwedens Premier Stefan Löfven in diesem Jahr um: Sex.

19.12.2017 - 21:26:33

WAZ: Sie will mich, sie will nicht... - Kommentar von Ute Schwarzwald zum schwedischen Einverständnis-Gesetz. Im Juli, kündigte er an, werde das neue "Einverständnis-Gesetz" in Kraft treten. Es verlangt vor Geschlechtsverkehr eine aktive Einwilligung, ein klares Ja.

Essen - In seiner Weihnachtsansprache ging es Schwedens Premier Stefan Löfven in diesem Jahr um: Sex. Im Juli, kündigte er an, werde das neue "Einverständnis-Gesetz" in Kraft treten. Es verlangt vor Geschlechtsverkehr eine aktive Einwilligung, ein klares Ja. Und es sorgt bereits für Aufruhr. Vor allem außerhalb Skandinaviens.

Nein heißt nein, sagt das deutsche Sexualstrafrecht - und manchem ist das mehr als genug. Aber Frauen, die unter Drogen gesetzt oder betrunken gemacht werden, können nicht mehr Nein sagen, sich nicht wehren. Ist ihre Vergewaltigung dann gar keine? Doch natürlich ist die Vorstellung lächerlich (und ziemlich unromantisch): dass zwei, die sich lieben wollen, sich künftig, bevor sie es tun, versichern sollen, dass sie es wirklich wollen.

Doch die Zustimmung muss ja nicht schriftlich erfolgen, wie Kritiker ätzen. "Eindeutige Signale" reichen, heißt es im Gesetz. Der Punkt aber ist: Es geht den Schweden, die die "Me-Too"-Debatte viel engagierter als wir führen, gar nicht vorrangig um mehr Rechtssicherheit, es geht ihnen eher um ein Signal. Löfvens Botschaft ans Volk lautete: Bist du nicht sicher, dass es freiwillig passiert, lass es einfach. Das ist nicht zu viel verlangt.

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