Kriminalität, Justiz

Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis der Wikileaks-Gründer Assange sein Botschaftsexil verlassen kann.

13.02.2018 - 17:04:06

Neue juristische Niederlage - Julian Assange droht weiter Haft. Nach einer weiteren juristischen Niederlage spricht vieles dafür, dass der Haftbefehl gegen den 46-Jährigen weiter bestehen bleibt.

London - Wikileaks-Gründer Julian Assange wird sein Botschaftsexil in London wohl weiterhin nicht verlassen. Ein Gericht entschied in der britischen Hauptstadt erneut, dass der Haftbefehl gegen den 46-Jährigen bestehen bleibt.

Bereits vor einer Woche hatte Assange eine juristische Niederlage in dieser Angelegenheit hinnehmen müssen. Der Enthüllungsaktivist hat die Vertretung Ecuadors in London seit fast sechs Jahren nicht verlassen. Er befürchtet, in die USA ausgeliefert zu werden.

Als Assange in die Botschaft flüchtete, lag gegen ihn ein europäischer Haftbefehl wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Schweden vor. Er befürchtete, nach Skandinavien und schließlich an die USA ausgeliefert zu werden. Im Mai 2017 stellte die Staatsanwaltschaft jedoch überraschend ihre Ermittlungen ein. Scotland Yard kündigte dennoch an, Assange festzunehmen, sobald er die Botschaft verlässt. Die britischen Behörden warfen ihm vor, seine Kautionsauflagen verletzt zu haben, als er in die Botschaft flüchtete.

Die Vereinigten Staaten machen Assange dafür verantwortlich, dass über seine Wikileaks-Plattform brisante US-Dokumente aus den Kriegen in Afghanistan und im Irak veröffentlicht worden sind. Kritiker halten ihn für einen Selbstdarsteller, der sogar Menschenleben gefährdet habe. Seine Anhänger sehen in ihm dagegen einen Aufklärer.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

FBI ging Hinweis nicht nach - Trump nutzt Schulmassaker für Kritik an Russland-Ermittlung. Trumps Sicherheitsberater sieht nun unwiderlegbare Beweise für den gezielten Versuch einer Wahlmanipulation. Der Präsident zieht es vor, die Ermittler zu kritisieren. Die Anklagen gegen Russen wegen Wahleinmischung schlagen in den USA hohe Wellen. (Politik, 18.02.2018 - 15:26) weiterlesen...

Lawrow spricht von «Geschwätz» - Trump-Berater: Russische Wahleinmischung jetzt unbestreitbar. Trumps Sicherheitsberater sieht nun unwiderlegbare Beweise für den gezielten Versuch einer Wahlmanipulation. Die US-Anklagen gegen Russen und russische Einrichtungen wegen Wahleinmischung schlagen hohe Wellen. (Politik, 17.02.2018 - 17:30) weiterlesen...

Wahleinmischung - US-Sonderermittler Mueller klagt 13 Russen an. Die Folgen können erheblich sein. Sensation in der Russland-Affäre: Was Trump eisern als «Erfindung» abtut, führt nun zu gleich 16 indizienbewehrten Anklagen seines eigenen Justizministeriums. (Politik, 17.02.2018 - 15:51) weiterlesen...

Lawrow nennt US-Vorwürfe gegen Russen «Geschwätz». «So lange wir die Fakten nicht haben, ist alles andere Geschwätz», sagte Lawrow auf der Münchner Sicherheitskonferenz. US-Sonderermittler Robert Mueller hat 13 Russen wegen des Versuchs angeklagt, die Präsidentschaftswahl 2016 in den Vereinigten Staaten beeinflusst zu haben. Die Angeklagten halten sich in Russland auf, sind daher für die US-Justiz nicht greifbar. München - Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat gelassen auf die von der US-Justiz erhobenen Wahlbeeinflussungs-Vorwürfe gegen 13 Russen reagiert. (Politik, 17.02.2018 - 13:56) weiterlesen...

Russische Politiker weisen US-Anklage als lächerlich zurück. «Das alles kommt dem Wahnsinn sehr nahe», sagte der Vorsitzende des Außenausschusses des russischen Parlaments, Leonid Sluzki. Das Vorgehen der USA erinnere ihn eher an eine Hollywood-Komödie und sei Teil einer russenfeindlichen Kampagne, sagte er der Agentur Interfax zufolge. Zuvor hatte der US-Sonderermittler Robert Mueller 13 Russen wegen des Versuchs angeklagt, die Präsidentenwahl 2016 zu beeinflussen. Moskau - Russische Politiker haben die Anklage gegen 13 Russen wegen angeblicher Beeinflussung des US-Wahlkampfs als lächerlich zurückgewiesen. (Politik, 17.02.2018 - 12:50) weiterlesen...

Wahleinmischung - US-Sonderermittler Mueller klagt 13 Russen an. Die Folgen können erheblich sein. Sensation in der Russland-Affäre: Was Trump eisern als «Erfindung» abtut, führt nun zu gleich 16 indizienbewehrten Anklagen seines eigenen Justizministeriums. (Politik, 17.02.2018 - 08:31) weiterlesen...