Unfälle, Verkehr

Es war die Jungfernfahrt für Zug 501 auf einem neuen Gleisabschnitt südlich der US-Stadt Seattle.

19.12.2017 - 06:52:07

Unglücksursache unklar - Zug stürzt auf US-Autobahn: Drei Tote und viele Verletzte. Mit einem Mal springen Waggons in voller Fahrt aus den Gleisen, ein Wagen kippt auf eine Autobahn. Es gibt Tote und Verletzte.

  • Bahnunglück in den USA - Foto: Brooke Bova, Washington State Patrol/AP

    Ort des Unfallgeschehens in Tacoma. Foto: Brooke Bova, Washington State Patrol/AP

  • Luftbild - Foto: KOMO-TV/AP

    Die Luftaufnahme zeigt den entgleisten Zug, der teilweise auf eine viel befahrene Autobahn stürzte. Foto: KOMO-TV/AP

  • Bahnunglück in den USA - Foto: Elaine Thompson

    Nach Angaben des Zugbetreibers Amtrak waren rund 80 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder an Bord. Foto: Elaine Thompson

Bahnunglück in den USA - Foto: Brooke Bova, Washington State Patrol/APLuftbild - Foto: KOMO-TV/APBahnunglück in den USA - Foto: Elaine Thompson

Tacoma - Bei einem schweren Zugunglück im US-Bundesstaat Washington sind drei Menschen getötet und mehr als hundert weitere verletzt worden. Das teilten die Behörden am Montagabend (Ortszeit) mit.

Die Ursache des Unglücks war zunächst weiter unklar. In US-Medien wurde darüber spekuliert, ob zu hohe Geschwindigkeit eine Rolle gespielt haben könnte.

Der Zug war am Montag um kurz nach 7.30 Uhr Ortszeit nahe der Stadt Tacoma entgleist und teilweise auf eine Autobahn gestürzt. Nach neusten Angaben des Betreibers Amtrak befanden sich etwa 80 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder an Bord.

Luftaufnahmen zeigten einen zusammengefalteten Zug, die Waggons lagen wie von einer gewaltigen Faust angehalten entlang der Gleise. Ein Waggon war von einer Brücke auf eine Autobahn gekippt und lag kopfüber auf dem Asphalt der im morgendlichen Berufsverkehr viel befahrenen Interstate 5. Autos und Lastwagen wurden getroffen. Ein zweiter Waggon hing von der Brücke.

Der Passagier Chris Karnes schilderte der «Seattle Times» den Unfall so: Der Zug sei in voller Fahrt gewesen. Dann sei man plötzlich zu einer Art Biegung in den Gleisen gekommen und entgleist. Er und sein Freund hätten großes Glück gehabt, sie seien in die Polster der gegenüberliegenden Sitze geschleudert worden.

«Wir haben ein Bersten und ein Zerbrechen gehört, und die Wagen sind zerrissen. Menschen haben geschrien, dann sind die Lichter ausgegangen», berichtete Karnes. Sie hätten die Fenster eingetreten und seien aus dem Zug in eine Böschung gesprungen.

US-Präsident Donald Trump nahm das Unglück zum Anlass, um via Twitter für Investitionen in die US-Infrastruktur zu werben. Brücken, Tunnel und Gleise seien marode. «Nicht mehr lang!», schrieb Trump. Allerdings befuhr der Unglückszug zum ersten Mal eine nagelneue Strecke, als er entgleiste. Einen Infrastrukturplan der US-Regierung gibt es bislang nicht. Später schob Trump auf Twitter Beileid für die Opfer nach.

Der Abschnitt war nach Angaben des Verkehrsministeriums des Staates Washington seit dem Jahr 2010 mit 181 Millionen Dollar ausgebaut worden, um Kurven zu vermeiden. Er sollte laut Amtrak zehn Minuten Zeitersparnis bringen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Keine Rettungsgasse - Polizisten laufen zu Fuß. Am Donnerstagnachmittag geriet auf der A31 nahe der Anschlussstelle Gladbeck ein Tanklastzug in Brand, wie die Polizei mitteilte. Weil keine Rettungsgasse gebildet wurde, erreichten Rettungskräfte den Einsatzort demnach nur mit erheblicher Verzögerung. Die Beamten eines Polizeiwagens machten sich 1,5 Kilometer zu Fuß auf den Weg. Die Feuerwehr nutzte für die Anfahrt die Gegenfahrbahn der A31. Gladbeck - Wegen einer fehlenden Rettungsgasse sind Polizisten auf einer Autobahn in Nordrhein-Westfalen eineinhalb Kilometer zu Fuß zu einer Unfallstelle gelaufen. (Politik, 21.06.2018 - 21:20) weiterlesen...

Studie: Sehr viele Unfallopfer hätten mit Gurt überlebt. Diese kleine Gruppe macht aber laut einer Studie von Unfallforschern ein Viertel der bei Unfällen getöteten Autoinsassen aus. Nicht alle von ihnen hätte ein Gurt gerettet, aber: «Hätten wir eine Anschnall-Quote von 100 Prozent, hätten wir pro Jahr rund 200 Verkehrstote und knapp 1500 Schwerverletzte weniger», sagte Siegfried Brockmann vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft bei der Vorstellung der Studie. Münster - Nur rund zwei Prozent der Deutschen sind Gurtmuffel und schnallen sich im Auto nicht an. (Politik, 21.06.2018 - 14:48) weiterlesen...

Gruppe von Demonstranten - Mehrere Tote: Lkw fährt in Mexiko in Menschenmenge. Bei dem Unfall in Tuxtla Gutiérrez seien mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen und weitere neun verletzt worden. Tuxtla Gutiérrez - Ein Lastwagen ist in Mexiko nach Medienangaben in eine Gruppe Demonstranten gefahren und hat mehrere Menschen in den Tod gerissen. (Politik, 21.06.2018 - 06:58) weiterlesen...

Lkw fährt in Mexiko in Menschenmenge - Mehrere Tote. Bei dem Unfall in Tuxtla Gutiérrez seien mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen und weitere elf verletzt worden, berichtet die Zeitung «Milenio». Die Bremsen des Lkw seien defekt gewesen, teilte demnach die Staatsanwaltschaft des Bundesstaats Chiapas mit. Das Fahrzeug sei gegen mehrere Autos gekracht, bevor es die Menschen erfasste. Tuxtla Gutiérrez - Ein Lastwagen ist in Mexiko nach Medienangaben in eine Gruppe Demonstranten gefahren und hat mehrere Menschen in den Tod gerissen. (Politik, 21.06.2018 - 01:44) weiterlesen...

Mindestens drei Menschen bei Motorradunfällen gestorben. Das teilte die Polizei mit. In Mannheim wurde ein 22 Jahre alter Mann getötet, als er auf seinem Motorrad mit einem Biker und einem Auto zusammenstieß. Bei Billigheim nahe Heilbronn geriet ein Motorradfahrer ins Schleudern und kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto. Der 46-Jährige starb an der Unfallstelle. Im bayerischen Kochel am See starb ein Motorradfahrer, als er in einer Kurve stürzte und dann von einem anderen Motorrad erfasst wurde. Berlin - Bei mehreren Motorradunfällen sind in Süddeutschland mindestens drei Menschen getötet worden. (Politik, 20.06.2018 - 06:54) weiterlesen...

Bräutigam stirbt bei Junggesellenabschied. Der Bräutigam sei noch an der Unfallstelle in Alpirsbach gestorben, teilte die Polizei mit. Außerdem sei ein 22-Jähriger schwer verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in eine Klinik. Den Angaben zufolge lief die mehrköpfige Gruppe in der Nacht neben und auf der Bundesstraße 294. Dort habe ein 67 Jahre alter Autofahrer die Männer übersehen und zwei von ihnen angefahren. Alpirsbach - Bei seinem Junggesellenabschied ist ein 34 Jahre alter Mann in Baden-Württemberg von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. (Politik, 17.06.2018 - 08:42) weiterlesen...