Schifffahrt, Unfälle

Es ist eines der modernsten Schiffe der norwegischen Kriegsmarine.

08.11.2018 - 11:36:06

Nato-Übung Trident Juncture - Norwegische Fregatte kollidiert mit Tanker. Vor der Westküste bei Bergen stößt die Fregatte mit einem Tankschiff zusammen. Die Besatzung konnte gerettet werden, doch die Fregatte ist stark beschädigt. Die Bergung erweist sich als schwierig.

  • Kollision - Foto: Hommedal, Marit/NTB scanpix

    Die norwegische Fregatte «KNM Helge Ingstad» liegt nach einer Kollision mit dem Tanker «Sola TS» im Wasser. Foto: Hommedal, Marit/NTB scanpix

  • Nato-Großübung - Foto: Daniel C. Coxwest/Planet Pix via ZUMA Wire

    Kriegsschiffe fahren in Formation bei der Nato-Großübung «Trident Juncture» vor der Küste Norwegens. Foto: Daniel C. Coxwest/Planet Pix via ZUMA Wire

Kollision - Foto: Hommedal, Marit/NTB scanpixNato-Großübung - Foto: Daniel C. Coxwest/Planet Pix via ZUMA Wire

Oslo - Bei der Rückfahrt vom Nato-Manöver Trident Juncture ist eine norwegische Fregatte am frühen Morgen mit einem Tankschiff kollidiert. Die Fregatte «KNM Helge Ingstad» hatte 137 Mann Besatzung an Bord. Alle konnten gerettet werden. Acht Menschen wurden leicht verletzt.

Das Schiff schlug leck und bekam Schlagseite. Das Tankschiff «Sola TS» war bei der Ausfahrt aus einem Ölterminal in der norwegischen Gemeinde Øygarden in Hordaland mit dem Kriegsschiff zusammengestoßen. Warum, war zunächst unklar. Außerdem sei ein Schlepper, der den in Malta registrierten Tanker begleitet hatte, in den Vorfall verwickelt, teilte die staatliche Havariekommission mit. Das Tankschiff, das mit 625.000 Liter Rohöl beladen war, wurde nur leicht beschädigt. Die Mannschaft blieb unverletzt.

Die 2009 in Dienst gestellte «Helge Ingstad» ist gut 133 Meter lang und hat eine Verdrängung von 5290 Tonnen. Sie trägt einen Hubschrauber und ist unter anderem mit Torpedos und mit Raketen zur Schiffs- und Flugabwehr ausgerüstet. Während der Nato-Übung wurde sie bei der Jagd von U-Booten eingesetzt. Sie soll keine scharfe Munition an Bord gehabt haben. Die Küstenwache meldete, dass Helikoptertreibstoff, den die Fregatte gebunkert hatte, ausgelaufen sei.

Nach der Kollision waren zunächst rund zehn Mann an Bord der Fregatte geblieben, um sie unter Kontrolle zu halten. Um zu verhindern, dass das Schiff zu tief sinkt, steuerten sie es nah ans Ufer. Weil zu viel Wasser eindrang, mussten auch sie von Bord gehen. Wenig später war das Helikopterdeck unter Wasser. Schlepper unternahmen am Vormittag mehrere Versuche, die Fregatte aufzurichten, doch sie glitt immer wieder in die Schlagseite. Man wolle versuchen, das havariert Schiff in den Marinestützpunkt Haakonsvern unweit der Unglücksstelle zu schleppen, teilte das Militär mit. 

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Thailand. Viele Menschen kamen dabei ums Leben. Ein Kran hebt das Touristenboot «Phoenix» vom Meeresboden, das am im Juli bei stürmischem Wetter gesunken war. (Media, 17.11.2018 - 16:50) weiterlesen...

Wrack in 800 Metern Tiefe - Vor Argentinien verschollenes U-Boot im Südatlantik entdeckt. Nun wurde das Wrack in großer Wassertiefe gefunden. Die Familien der Opfer hatten vor allem unter der Ungewissheit über das Schicksal der Seeleute gelitten. Vor fast genau einem Jahr sank das U-Boot «ARA San Juan» mit 44 Mann Besatzung im Südatlantik. (Politik, 17.11.2018 - 16:33) weiterlesen...

In 800 Metern Tiefe - Vor Argentinien verschollenes U-Boot entdeckt. Das Schiff sei von der privaten Firma Ocean Infinity in 800 Meter Tiefe geortet worden, teilte die argentinische Marine in der Nacht auf Samstag (Ortszeit) mit. Buenos Aires - Das vor einem Jahr verschollene argentinische U-Boot «ARA San Juan» ist im Südatlantik gefunden worden. (Politik, 17.11.2018 - 09:52) weiterlesen...

Vor Argentinien verschollenes U-Boot entdeckt. Buenos Aires - Das vor einem Jahr verschollene argentinische U-Boot «ARA San Juan» ist im Südatlantik gefunden worden. Das Schiff sei von der privaten Firma Ocean Infinity in 800 Meter Tiefe geortet worden, teilte die argentinische Marine mit. Die «ARA San Juan» war am 15. November 2017 mit 44 Seeleuten an Bord auf der Fahrt von Ushuaia im äußersten Süden Argentiniens nach Mar del Plata verschwunden. Zuvor hatte es technische Probleme an Bord gegeben. Vor Argentinien verschollenes U-Boot entdeckt (Politik, 17.11.2018 - 09:52) weiterlesen...

Schiffskollision. Die Schiffe hätten sich aus bislang unbekannter Ursache Insel ineinander verkeilt. Die vom Havariekommando zur Verfügung gestellte Aufnahme zeigt zwei kollidierte Schiffe rund 25 Kilometer vor der Nordsee-Insel Borkum. (Media, 16.11.2018 - 09:14) weiterlesen...

Unglück auf der Nordsee - Verkeilte Schiffe vor Borkum sind wieder getrennt. Zwei Schiffe sind zusammengestoßen. Experten sind vor Ort. Rund 25 Kilometer vor der Nordsee-Insel Borkum hat es auf hoher See gekracht. (Politik, 16.11.2018 - 09:06) weiterlesen...