Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Unwetter, Gewitter

Erst lange gar kein Regen, dann plötzlich ganz viel: Gewitter bringen in kürzester Zeit viel Wasser - und den Flugverkehr auf dem Frankfurter Airport durcheinander.

12.07.2019 - 19:22:04

Auch Flugverkehr betroffen - Unwetter ziehen über Teile Deutschlands. Auch in anderen Teilen Deutschlands sorgen Unwetter für Probleme.

Frankfurt - Heftige Gewitter mit Starkregen haben die Reisepläne von Passagieren an Deutschlands größtem Passagierflughafen durcheinander gebracht.

Der Frankfurter Flughafen stellte vorübergehend die Abfertigung ein. Im Norden und in der Mitte Hessens standen zahlreiche Keller unter Wasser. Bis zum Abend rechnete der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit weiteren kräftigen Niederschlägen. «Da kommt noch mehr», sagte Sprecher Andreas Friedrich. Für Teile von Mittel- und Nordhessen bestanden Warnhinweise vor extremen Unwettern.

Etwa eine Stunde lang wurden an dem großen Luftfahrtdrehkreuz keine Passagiere und Maschinen mehr abgefertigt. Nach Auskunft des Betreibers Fraport wurden mehrere Flüge annulliert. Das geschehe routinemäßig aus Sicherheitsgründen, wenn vor Blitz und Donner im Umkreis von acht Kilometern gewarnt werde, sagte ein Sprecher. Ein Aufenthalt im Freien auf dem Flugfeld sei dann verboten.

An Deutschlands größtem Airport sollten am Freitag rund 230.000 Passagieren ankommen oder wegfliegen. Von insgesamt 1560 Starts und Landungen wurden bis zum Nachmittag 100 gestrichen. Die Gewitter tobten seit Freitagmittag knapp zwei Stunden lang über Hessen. In der Region um Gießen sowie um den Edersee fielen nach DWD-Angaben innerhalb kurzer Zeit bis zu 80 Liter Wasser pro Quadratmeter.

Im benachbarten Rheinland-Pfalz gab es erneut Unwetter mit starken Regenfällen. In Trier war die Feuerwehr am Donnerstagabend zu mehr als 200 Einsätzen ausgerückt. Vor ähnliche Herausforderungen waren auch die Einsatzkräfte in Mecklenburg-Vorpommerns Hauptstadt Schwerin gestellt. Ein Platzregen führte dazu, dass im gesamten Stadtgebiet Keller vollliefen. Zeitweise sei die Feuerwehr an 60 Einsatzorten zugleich gewesen.

In Teilen Baden-Württembergs brachten Gewitter den Bahnverkehr durcheinander und richteten Schäden an. Ein Blitzschlag bremste die Deutsche Bahn am Freitagmorgen auf der zentralen Rheintalstrecke zwischen Offenburg und Karlsruhe aus.

Auch in der Hauptstadt wirkte sich die Witterung auf den Flugverkehr aus: Acht innerdeutsche Flüge wurden gestrichen. Es handele sich um Flüge nach Frankfurt am Main und München, sagte ein Sprecher der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg. Je nach Wetterlage könnte es im Laufe des Abends zu weiteren Streichungen kommen, hieß es. Von Berlins zweitem Flughafen Schönefeld im Südosten der Stadt lagen zunächst keine Meldungen über gestrichene Flüge vor.

Nach Angaben der DWD-Meteorologen legt der Sommer auch am Wochenende vorerst noch eine Pause ein. Die Temperaturen werden demnach nur mäßig warm. Die Unwettergefahr gehe im Vergleich zu Freitag aber deutlich zurück.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Heftige Unwetter über NRW - Rheinkirmes geschlossen. In Düsseldorf musste die Festwiese der «größten Kirmes am Rhein» gegen 15.30 Uhr geräumt werden. «Die Sicherheit geht vor», sagte ein Kirmes-Sprecher. Mehr Glück hatten Zehntausende Besucher des Musik-Events «Parookaville» in Weeze am Niederrhein. Zwar regnete es auch hier heftig. Die Konzerte auf den zehn Bühnen konnte aber ohne Unterbrechung stattfinden. Auch beim Reitturnier CHIO in Aachen zeigten sich die Veranstalter unbeeindruckt vom Unwetter. Essen - Heftige Gewitter sind über Nordrhein-Westfalen hinweggezogen. (Politik, 20.07.2019 - 18:24) weiterlesen...

Zahl der Monsun-Toten in Südasien übersteigt 200. Besonders betroffen war der Nordosten Indiens, alleine dort starben seit Beginn der starken Regenfälle vor einer Woche 95 Menschen, teilten die Behörden mit. Im nördlichen Nachbarstaat Nepal kamen 83 Menschen ums Leben, weitere 35 führt das Heimatministerium als vermisst. Die Regenmassen lösten vielerorts Erdrutsche aus, zerstörten Häuser, spülten Ernten auf den Feldern weg und betrafen so Millionen Menschen. Neu Delhi - Dem heftigen Monsunregen in Südasien sind binnen einer Woche mehr als 200 Menschen zum Opfer gefallen. (Politik, 17.07.2019 - 17:54) weiterlesen...

Wasser bis zum Hals. Die vom Aussterben bedrohten Tiere sind ernshaft in Gefahr. Ein Panzernashorn schwimmt durch den nach heftigem Monsunregen überfluteten Kaziranga-Nationalpark im indischen Bundesstaat Assam. (Media, 16.07.2019 - 21:32) weiterlesen...

Gebäudeeinsturz in Indien: zwei Tote, Dutzende eingeschlossen. Mehr als 40 Menschen sollen nach Polizeiangaben noch eingeschlossen sein, wie der Fernsehsender NDTV berichtete. Mindestens 15 Familien lebten demanach in dem knapp 100 Jahre alten Haus. Es stand in einer dicht besiedelten Gegend mit mehreren baufälligen Gebäuden. Rettungskräfte hatten zunächst Mühe, zu den Opfern vorzudringen. In Südasien ist gerade Monsunzeit - die Wassermassen lassen immer wieder Häuser einstürzen. Neu-Delhi - Nach einem Gebäudeeinsturz in der indischen Millionenstadt Mumbai sind zwei Frauen tot geborgen worden. (Politik, 16.07.2019 - 11:50) weiterlesen...

Mehr als 130 Tote bei Monsunregen in Südasien. In den sieben betroffenen indischen Bundesstaaten kamen seit Beginn am vergangenen Mittwoch 51 Menschen ums Leben. 4,5 Millionen Menschen sind direkt von Erdrutschen, Überschwemmungen oder einstürzenden Häusern betroffen. In Nepal stieg die Opferzahl laut Polizei auf 65. In Bangladesch trafen die Wassermassen verstärkt nördliche Bezirke; damit könnte sich auch dort die Zahl der Toten von zuletzt 16 erhöht haben. Neu Delhi - Der heftige Monsunregen in Südasien hat bislang mehr als 130 Menschen das Leben gekostet. (Politik, 15.07.2019 - 10:54) weiterlesen...

Sturm «Barry» hat sich zu tropischem Tief abgeschwächt. Das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami teilte in Miami mit, «Barry» erreiche inzwischen nur noch Windgeschwindigkeiten von 55 Kilometern pro Stunde. Das ist ein Wert unterhalb der Schwelle eines Tropensturms. «Barry» war im Bundesstaat Louisiana nahe der Stadt Intracoastal City westlich von New Orleans auf die Küste getroffen. Der Sturm sorgte für heftigen Regen und Überschwemmungen. Miami - Der Sturm «Barry», der am Samstag die Südküste der USA erreicht hatte, ist zu einem tropischen Tief herabgestuft worden. (Politik, 15.07.2019 - 01:42) weiterlesen...