Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Militär, Konflikte

Erst am Anfang des Jahre gab es in Pjöngjang eine Heerschau - gezeigt wurden neue Waffen.

07.09.2021 - 09:10:08

Zum Tag der Staatsgründung - Nordkorea bereitet anscheinend größere Militärparade vor. Nun soll es offenbar noch in dieser Woche eine weietere Parade geben.

Seoul - Nordkorea bereitet nach Angaben des südkoreanischen Generalstabs möglicherweise eine neue Militärparade vor.

Zusammen mit den USA beobachte Südkorea derzeit Vorbereitungen in Nordkorea für «große Veranstaltungen wie etwa eine Militärparade in Verbindung mit dessen internen Terminen», teilte ein Sprecher des Generalstabs laut der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap mit. Südkoreanische Sender berichteten unter Berufung auf mehrere Quellen, Nordkorea könnte frühestens am Donnerstag zum Tag der Staatsgründung eine Heerschau abhalten. Möglich sei aber auch, dass eine Parade zum Gründungstag der herrschenden Arbeiterpartei am 10. Oktober erfolgt.

Pjöngjang nutzt oft wichtige Feier- oder Gedenktage, um militärische Stärke zu zeigen. Die selbst erklärte Atommacht hatte zuletzt im Januar und davor im Oktober 2020 eine Militärparade unter nächtlichem Himmel durchgeführt und dabei ballistische Raketen mit unterschiedlichen Reichweiten vorgeführt. Ballistische Raketen können je nach Bauart auch Atomsprengköpfe befördern. Wegen seines Atomwaffenprogramms ist das Land internationalen Sanktionen unterworfen.

Über mögliche Vorbereitungen für eine Militärparade hatte Anfang September auch die auf Nordkorea spezialisierte Nachrichtenseite «38 North» des Stimson Center in den USA berichtet. Demnach wurden auf Satellitenbildern Truppen-Formationen auf dem Mirim-Übungsgelände für Paraden in Pjöngjang beobachtet.

Die Verhandlungen über das nordkoreanische Atomprogramm kommen seit dem gescheiterten Gipfeltreffen von Machthaber Kim Jong Un mit dem früheren US-Präsidenten Donald Trump im Februar 2019 in Vietnam nicht mehr voran. Bei einem Parteikongress Anfang dieses Jahres hatte Kim angekündigt, sein Land werde die nukleare Abschreckung mit neuen Waffen einschließlich neuer Interkontinentalraketen stärken.

© dpa-infocom, dpa:210907-99-121027/2

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Konflikte - UN: Humanitäre Hilfe für Myanmar. Schuld daran ist nicht nur die Pandemie. Die UN warnen vor einer Krise. Hunderttausende Menschen in Myanmar wurden aus ihren Häusern vertrieben, Millionen brauchen humanitäre Unterstützung. (Politik, 28.09.2021 - 10:46) weiterlesen...

Konflite - Lawrow bestätigt Militärkontakt Malis - Franzose gefallen. Und Frankreich trauert um einen Elitesoldaten. Könnten russische Söldner im Krieg gegen Islamisten in Mali eine Rolle spielen? Im Westen wird über den Sinn von Einsätzen im Sahel debattiert. (Politik, 26.09.2021 - 12:20) weiterlesen...

UN-Vollversammlung - Lawrow: Militärkontakt aus Mali - Hoffnung auf Iran-Lösung Könnten russische Söldner im Krieg in Mali eine Rolle spielen? Während in Deutschland für diesen Fall schon der Abzug der Bundeswehr diskutiert wird, sieht Russlands Außenminister keine Verantwortung seiner Regierung. (Politik, 25.09.2021 - 21:34) weiterlesen...

U-Boot-Streit - Biden und Macron vereinbaren Treffen im Oktober. Nun gab es ein Versöhnungsgespräch auf höchster Ebene. Tagelang schäumte die französische Regierung vor Wut wegen eines geplatzten U-Boot-Deals durch einen neuen Sicherheitspakt zwischen den USA, Großbritannien und Australien. (Politik, 22.09.2021 - 21:08) weiterlesen...

Diplomatische Krise - Außenministertreffen mit USA und Frankreich geplatzt. Ein Treffen der Außenminister ist nun geplatzt. Frankreich muss auf ein 56 Milliarden Euro schweres U-Boot-Geschäft verzichten, weil Australien lieber mit den USA und Großbritannien zusammenarbeitet. (Politik, 22.09.2021 - 02:30) weiterlesen...