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Technorama - Swiss Science Center

Er?ffnung neuer Park: Technorama Draussen

14.04.2021 - 11:37:29

Er?ffnung neuer Park: Technorama Draussen. Winterthur - Am 18. April 2021 ist es endlich soweit: Dann ?ffnen sich die Tore f?r den neuen Aussenbereich "Technorama Draussen" mit der imposanten Wunderbr?cke. Mit Naturph?nomenen unter freiem Himmel und im XXL-Format positioniert sich das Technorama neu auch als einzigartige Sch?nwetterdestination. Das Technorama ...

Winterthur - Am 18. April 2021 ist es endlich soweit: Dann ?ffnen sich die Tore f?r den neuen Aussenbereich "Technorama Draussen" mit der imposanten Wunderbr?cke. Mit Naturph?nomenen unter freiem Himmel und im XXL-Format positioniert sich das Technorama neu auch als einzigartige Sch?nwetterdestination.

Das Technorama z?hlt zu den gr?ssten Science Centern der Welt und ?berrascht immer wieder mit aufsehenerregenden Ausstellungen. Nach zehn Jahren Entwicklung und mehr als zwei Jahren Bauzeit kommt ein Vorhaben zu einem guten Ende, das zugleich eine neue ?ra einl?utet: Das Technorama wird neu auch eine Sch?nwetterdestination. Es st?rkt damit seine Bedeutung als attraktive Freizeiteinrichtung und bedeutender ausserschulischer Lernort mit vierzig neuen Exponaten unter freiem Himmel.

Herzst?ck des neuen Aussenbereichs ist die 130m lange und bis zu 17m hohe Wunderbr?cke. Ihre H?he und der damit verbundene Weitblick erm?glichen Begegnungen mit Naturph?nomenen, die in Innenr?umen so nicht m?glich sind. Die Br?cke verf?gt auf beiden Ufern des revitalisierten Riedbachs ?ber je zwei konisch zulaufende Treppen. Wer sie von S?den nach Norden abschreitet, dem vermittelt die Neigung von 5% den Eindruck, in den Himmel hinein zu laufen.

Als Plattform bietet die Wunderbr?cke auch Platz f?r Exponate. Mit dem "Tiefenverst?rker" kann man die Welt mit den Augen eines Riesen betrachten. Mutige k?nnen ?ber einen Glasboden laufen und dabei einen Blick in den Abgrund wagen oder sich auf die freischwebende Kragb?hne hinaustrauen.

Im neuen Park "Technorama Draussen" wurden mehr als 800 B?ume und unz?hlige Str?ucher gepflanzt und so eine Umgebung geschaffen, die zum Erkunden und Entdecken einl?dt. Verschlungene Wege f?hren unter der Br?cke durch den dicht bewachsenen Stangenwald, in dem hinter jeder Kurve ein neues Exponat wartet. Zusammen mit dem grossen Teich und dem Riedbach bietet "Technorama Draussen" auch vielen Tieren neue Brut- und Lebensr?ume.

Der Pavillon beim grossen Teich ist ein gemeinsames Forschungs- und Ausbildungsprojekt der ZHAW und des Technorama. Studierende im Masterkurs "Konstruktives Entwerfen" entwickelten 2018/19 verschiedene Vorschl?ge f?r den Pavillon, wobei Gestaltung und Funktion von Anfang an zusammengedacht wurden. Umgesetzt wurde schliesslich der Vorschlag von Tobias van den Dries, der bei der Realisierung von Rainer Weitschies begleitet wurde. Seine Variation eines Systembaus, das auf verspiegelten St?tzen zu schweben scheint und dessen Dach aus verschiedenfarbigen Glasplatten besteht, hat einen Ort geschaffen, der nicht nur Raum f?r Ruhe und Erholung bietet, sondern auch f?r Veranstaltungen genutzt werden kann.

Dazu geh?rt etwa "Freitags Draussen", eine eigene Veranstaltungsreihe, die das Technorama im neuen Aussenbereich lanciert. ?ber die M?glichkeit hinaus, den neuen Park auch abends erleben zu k?nnen, wartet das Programm mit kulturellen Darbietungen und diversen Mitmachaktivit?ten auf, die in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern aus Winterthur geplant sind. Dazu geh?ren etwa das Konservatorium Winterthur, das Casinotheater Winterthur, Lesungen im Rahmen von lauschig, Konzerte von Kulturkoller und den Singfrauen Winterthur oder Auff?hrungen des Borak Dancestudios. Drei Abende werden von der Technorama Crew mit Artistik, Science-Shows und anderen kreativen Darbietungen gestaltet.

Zu den H?hepunkten im Park "Technorama Draussen" z?hlen die Exponate "Eingefangene Wolke", das Corioliskarussell "Wie du mir, so ich dir" und nat?rlich "Fallendes Wasser", der gr?sste Wassertropfen der Welt. Alle zwanzig Minuten st?rzen f?nf Tonnen Wasser aus zehn Metern H?he in eine Halfpipe, in der das Wasser umgelenkt wird und als Gischtfont?ne ?ber zwanzig Meter zur?ck in die H?he schiesst.

Partnerin der ersten Stunde war der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA. Die Gesamtplanung lag in den H?nden von Krebs und Herde Landschaftsarchitekten Winterthur. F?r die Wunderbr?cke zeichnet die Conzett Bronzini Partner AG in Chur verantwortlich; der Wasserbau wurde von Hunziker Betatech AG in Winterthur geplant. Das ebenfalls in Winterthur ans?ssige Ingenieurb?ro Dr. Deuring & Oehninger AG hat die Halfpipe konzipiert. Dutzende Firmen mit ?ber 250 Fachleuten aus verschiedenen Disziplinen haben den Park realisiert.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 16.6 Millionen Schweizer Franken, 7 Millionen davon hat der Lotteriefonds des Kantons Z?rich, 1.1 Millionen die Stadt Winterthur beigesteuert. Die restliche Summe wurde mit Hilfe einer breit angelegten Spenden- und Imagekampagne bei Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen beschafft.

Eingefangene Wolke

Schon mal auf einer Wolke gelaufen? Das Exponat "Eingefangene Wolke" entstand in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen K?nstler Ned Kahn. In zwei Halbschalen mit einem Durchmesser von fast vier Metern sind 300 Mikrod?sen eingelassen, die eine anfassbare und begehbare Wolke erzeugen. In der Mitte wird man von der Wolke ganz eingeh?llt, sodass man kaum seine eigene Hand vor den Augen sieht und im so entstehenden Ganzfeld rasch die Orientierung verliert.

Wie du mir, so ich dir

In welcher Richtung dreht ein Wirbelsturm auf der Nord-Halbkugel - im Uhrzeigersinn oder grad andersrum?

Am Exponat "Wie du mir, so ich dir" k?nnen Besucherinnen und Besucher die Drehrichtung selbst beeinflussen und die Effekte der Corioliskraft entdecken. Eine vier Meter grosse Drehscheibe wird von bis zu vier Personen angetrieben. Bei vier Positionen entspringt je ein Wasserstrahl zur Mitte hin, der durch die Drehung mal nach links, mal nach rechts abgelenkt wird. Wird das Karussell schnell genug gedreht, k?nnen die Wasserstrahlen so stark abgelenkt werden, dass mitfahrende Personen auch mal nass werden. Durch die Symmetrie des Exponats wird man dabei jedoch immer auch selbst nass.

Tanzende Steine

Einen acht Tonnen schweren Stein mit einer Hand bewegen? Das Exponat "Tanzende Steine" des deutschen K?nstlers Christian Tobin macht es m?glich. Die acht Tonnen schwere Steins?ule ist auf den Basisstein so eingeschliffen, dass sie genau aufeinanderpassen. Das Wasser, welches unter der Steins?ule herausquillt, bildet einen Wasserfilm, auf dem die Steins?ule leicht verschieb- und drehbar ist und so zu tanzen beginnt.

Fallendes Wasser

Flutsch... Aus zehn Metern H?he fallen f?nf Tonnen Wasser als wahrscheinlich gr?sster Wassertopfen der Welt in die Tiefe, wo es in einer Halfpipe umgelenkt wird, um als zwanzig Meter hohe Gischtfont?ne wieder nach oben zu schiessen. Auch wenn es nur noch ein Teil des Wassers ist, das doppelt so hoch zur?cksteigt, so scheinen die Gesetze der Physik doch f?r einen Moment ?berwunden zu sein. Beim Aufprall in das darunterliegende Wasserbecken donnert es m?chtig, und es entstehen Wasserwellen, die sch?umend am Beckenrand reflektiert werden. Die Wucht des Wassers ist schwer beschreibbar - aber umso eindr?cklicher im Park "Technorama Draussen" erlebbar!

Swiss Science Center Technorama

Das Technorama entwickelt und baut eigene Exponate, zeigt verbl?ffende Ph?nomene und ist ein Ort der interaktiven Begegnung. Mit aussergew?hnlichen Sonderausstellungen und Vorf?hrungen werden Akzente gesetzt. Anders als in einem Museum ist hier Anfassen ausdr?cklich erw?nscht. Das Technorama ist zudem ein Ort des Meinungsaustauschs und des Dialogs, will Neugierde wecken und spielerisch die Faszination der Naturwissenschaft einem breiten Publikum zug?nglich machen.

Er?ffnung des neuen Aussenbereichs "Technorama Draussen" am 18. April 2021

http://www.technorama.ch

Weitere Unterlagen:

Bildmaterial (Fotos und Video): Im Ordner Technorama Draussen (https://ssctechno rama-my.sharepoint.com/:f:/g/personal/rschedler_technorama_ch/EqA0AZwEIv9FvL7GkU T7zj0BD5aEMTKxfQRmBH62lp-2Ag?e=ertIEy) oder https://bit.ly/3wOqzNg

Blogbeitr?ge rund um die Exponate und Aktivit?ten: http://www.technorama.ch/de/preview-day

Webseite "Technorama Draussen": http://www.technorama.ch/de/technorama-draussen

Medienkontakte

Thorsten-D. K?nnemann, Direktor Technorama mailto:thorsten.kuennemann@technorama.ch, Tel. +41 52 244 08 44 Roy Schedler, Leiter Marketing und Partnerschaften Technorama mailto:roy.schedler@technorama.ch, Tel. +41 79 221 80 30

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/80606/4888386 Technorama - Swiss Science Center

@ presseportal.de