Medien, Fernsehen

Er braucht keine große Show.

14.05.2017 - 02:14:05

ESC-Gewinner - Salvador Sobral: Der Mann der leisen Töne. Der Portugiese Salvador Sobaral lässt die Musik für sich sprechen. Und Europa ist begeistert.

Kiew - Salvador Sobral passt eigentlich überhaupt nicht in die grelle, laute und bonbonfarbene ESC-Welt. Ein schüchterner junger Mann mit Bärtchen, schiefer Haltung, nervöser Körpersprache und einem schlecht sitzenden Jackett.

Doch der 27-jährige Portugiese hauchte sich mit der zarten Jazz-Ballade «Amar Pelos Dois» (Liebe für zwei) in die Herzen von Millionen Zuschauern.

Es war einer der leisesten Momente des Abends im Finale des Eurovision Song Contest am Samstag in Kiew. Den Song hat ihm seine Schwester Luisa geschrieben. Sie hat ihn auch bei den Proben vertreten, als er krank war. Sobral, der aus einer alten Adelsfamilie stammt, sang den Song zart in seiner Landessprache mit geschlossenen Augen. Er brauchte kein Wumm-Wumm, keine Flammen, keine Lasershow.

Ungewöhnlich auch seine Ansprache nach dem Triumph: Es sei ein Sieg für die Musik. «Musik ist nicht Feuerwerk, sondern Gefühl.» Man solle Musik zurückbringen, die wirklich etwas bedeute. Nach dem Gewinn trug er den Song in einem bewegenden Duett mit seiner Schwester vor.

Sobral kam 1989 in Lissabon zur Welt. Dort studierte er Psychologie. Er brach das Studium aber ab, um sich seiner Musikkarriere zu widmen. «Erste eigene Musikprojekte sind stark beeinflusst von Chet Bakers Jazzstücken, dem brasilianischem Bossa-Nova sowie anderen lateinamerikanischen Klängen», weiß eurovision.de zu berichten.

Salvador Sobrals Sieg wirft auch ein winziges bisschen Glanz auf Deutschland. Medienberichten zufolge hat Sobrals blaublütige Familie so manchen deutschen Vorfahren, darunter Karl I. von Hohenzollern.

@ dpa.de

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