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Gesundheit, Gesellschaft

Eine Mehrheit der Deutschen hält das von SPD, Grünen und FDP in der vergangenen Woche im Bundestag beschlossene Corona-Paket für unzureichend.

23.11.2021 - 14:46:55

Umfrage: Mehrheit will härtere Corona-Maßnahmen

In einer Erhebung von Forsa im Auftrag von RTL und n-tv gaben 71 Prozent der Befragten an, härtere Maßnahmen für erforderlich zu halten. Nur 20 Prozent halten die beschlossenen Maßnahmen demnach für ausreichend.

Dabei halten auch die Anhänger von SPD (75 Prozent), Grünen (75 Prozent) und FDP (60 Prozent) die beschlossenen Maßnahmen mehrheitlich für unzureichend. 69 Prozent der Bundesbürger halten es laut Umfrage für richtig, wenn bei steigenden Infektionszahlen in diesem Jahr keine Weihnachtsmärkte geöffnet werden dürfen. 27 Prozent halten ein Verbot von Weihnachtsmärkten für falsch. Gegen eine Schließung von Weihnachtsmärkten bei steigenden Infektionszahlen sprechen sich mehrheitlich nur die AfD-Anhänger (71 Prozent) aus. 61 Prozent der Bundesbürger halten bei weiter steigenden Infektionszahlen auch einen Lockdown einschließlich Schließung von Geschäften, Clubs und Freizeiteinrichtungen, Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen und eines Verbots größerer Veranstaltungen für richtig. 36 Prozent sind gegen einen generellen Lockdown auch im Falle weiter steigender Infektionszahlen. Anders als die Anhänger von SPD und Grünen (wie auch der Anhänger von Union und Linkspartei) sprechen sich die FDP-Anhänger mehrheitlich gegen einen neuerlichen Lockdown aus (53 Prozent). Noch deutlicher lehnen die AfD-Anhänger einen generellen Lockdown ab (82 Prozent). Ein gespaltenes Meinungsbild ergibt sich in der Frage nach der Verlagerung der Zuständigkeit bei Corona-Maßnahmen in die Landtage, wie vom Bundestag in der vergangenen Woche beschlossen. 46 Prozent halten es für richtig, dass nach dem neuen Infektionsschutzgesetz die Landtage in den einzelnen Bundesländern über Ausgangsbeschränkungen entscheiden. 44 Prozent finden das nicht richtig, 10 Prozent trauen sich keine Einschätzung zu. Die Daten für die Umfrage wurden vom 19. bis 22. November 2021 erhoben. Dabei wurden 1.004 Personen befragt.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

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