Unfälle, Verkehr

Ein Reisebus fährt auf einen Sattelzug auf und gerät in Brand.

03.07.2017 - 12:04:06

Oberfranken - Polizei geht von 18 Toten bei Busunglück aus. 48 Menschen waren in dem Bus, es gibt viele Verletzte und Tote.

  • Unfallstelle - Foto: Der Screenshot von Google Earth zeigt die Region Münchberg in Bayern mit der Unfallstelle. Foto: Google

    Der Screenshot von Google Earth zeigt die Region Münchberg in Bayern mit der Unfallstelle. Foto: Google

  • Ausgebrannter Reisebus - Foto: Der Bus soll nach dem Zusammenstoß mit einem Lastwagen in Brand geraten sein. Foto: News5 / Fricke

    Der Bus soll nach dem Zusammenstoß mit einem Lastwagen in Brand geraten sein. Foto: News5 / Fricke

  • Im Einsatz - Foto: News5/Fricke

    Rund 200 Einsatzkräfte der Rettungsdienste, Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks und der Polizei waren vor Ort. Foto: News5/Fricke

  • Ausgebrannt - Foto: Nicolas Armer

    Der Bus ist vollständig ausgebrannt. Übrig blieb nur noch ein verkohltes Gerippe. Foto: Nicolas Armer

  • Unglück auf der A9 - Foto: News5/Fricke

    Es waren auch mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz. Foto: News5/Fricke

  • Gesperrt - Foto: News5/Fricke

    Nach dem schrecklichen Unfall war die A9 in beide Richtungen gesperrt. Foto: News5/Fricke

Unfallstelle - Foto: Der Screenshot von Google Earth zeigt die Region Münchberg in Bayern mit der Unfallstelle. Foto: GoogleAusgebrannter Reisebus - Foto: Der Bus soll nach dem Zusammenstoß mit einem Lastwagen in Brand geraten sein. Foto: News5 / FrickeIm Einsatz - Foto: News5/FrickeAusgebrannt - Foto: Nicolas ArmerUnglück auf der A9 - Foto: News5/FrickeGesperrt - Foto: News5/Fricke

Münchberg - Bei dem schweren Busunfall auf der Autobahn 9 in Oberfranken sind nach Erkenntnissen der Polizei vermutlich 18 Menschen ums Leben gekommen. Dies bestätigte ein Sprecher. 30 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

Als die Feuerwehr am Morgen an der Unglücksstelle eintraf, habe der Bus in Vollbrand gestanden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Bis dahin hätten sich schon viele Menschen in Sicherheit gebracht. «In dem Moment, in dem wir eintrafen, kam niemand mehr aus dem Bus», sagte der Sprecher.

In dem Reisebus saßen nach dpa-Informationen Fahrgäste aus der Oberlausitz und dem Großraum Dresden. Mitarbeiter der Polizeidirektion Dresden bereiten sich darauf vor, die Angehörigen der Todesopfer zu informieren. Aus der Oberlausitz kommend, hatte der Bus am frühen Morgen Station am Dresdner Hauptbahnhof gemacht und Reisende aufgenommen; kurz nach 7.00 Uhr war er bei Münchberg verunglückt.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (beide CSU) sind auf dem Weg zur Unfallstelle. Wie Herrmanns Sprecher sagte, nehmen beide einen Hubschrauber aus Berlin und treffen voraussichtlich gegen 12.30 Uhr nahe Münchberg ein. Sie wollten sich ein Bild von der Lage machen und mit den Einsatzkräften sprechen.

@ dpa.de

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