Unfälle, Verkehr

Ein Lastwagen schiebt einen Reisebus auf zwei andere Laster.

13.02.2018 - 16:52:08

Schweres Unglück - Tote und Verletzte bei Unfall mit Fernbus auf A3. Zwei Menschen sterben. Viele Passagiere werden verletzt. Bei einem Folgeunfall stirbt noch jemand.

Limburg - Ein folgenschweres Autobahnunglück mit einem Fernbus und drei Lastwagen hat am Dienstag auf der Autobahn 3 bei Limburg zwei Menschen das Leben gekostet.

Mehr als zehn Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Am Stauende weit hinter der Unfallstelle kam es Stunden später zu einem weiteren Zusammenstoß. Dieses Mal fuhr ein Autofahrer in einen Laster und starb.

Das Reisebus-Unglück passierte morgens gegen halb zehn Uhr zwischen Bad Camberg und Limburg-Süd in Fahrtrichtung Köln. Der Bus fuhr laut Polizei auf der rechten Fahrspur und war wegen eines Rückstaus bereits zum Stehen gekommen, als ein Lastwagen auffuhr. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Bus auf den vor ihm stehenden Lastwagen mit 7,5 Tonnen geschoben, der sich wiederum auf einen 40-Tonner drückte.

Der Busfahrer, der für Flixbus unterwegs war, und der Fahrer des vor ihm stehenden Lastwagens erlitten dabei tödliche Verletzungen. Der Fahrer im Laster, der den Unfall verursachte, wurde schwerstverletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Auch mehrere Passagiere im Bus wurden verletzt und zur Untersuchung in Krankenhäuser gebracht. Der Bus war im Auftrag von Flixbus nach Köln unterwegs. An Bord seien neben dem Fahrer 14 Reisende gewesen, teilte das Unternehmen in München mit.

Bi der Bergung waren rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Die Polizei leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Bad Camberg ab. Kilometerlange Staus auf der A3 vor der Umleitung waren die Folge. Am frühen Nachmittag kam es zu einem weiteren tödlichen Auffahrunfall auf der A3, als ein Autofahrer zwischen Niedernhausen und Idstein am Stauende in einen Lastwagen fuhr. Der Mann wurde tödlich verletzt, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei in Wiesbaden sagte.

Zur Vermeidung von schweren Auffahrunfällen mit Lasten fordert der Automobilclub von Deutschland (AvD) mehr Kontrollen. Lkw-Fahrer stünden wegen ihres eng getakteten Zeitplans enorm unter Druck, sagte AvD-Sprecher Herbert Engelmohr in Frankfurt. Neben den vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten kämen noch die Wartezeiten in Staus auf den überlasteten Fernstraßen hinzu.

«Die Wildwest-Situation auf den Autobahnen darf nicht zu Lasten des Pkw-Fahrers gehen», sagte Engelmohr. Ein Fortschritt seien automatische «Notbremsassistenten» für Lkws, die aber bislang nur für Neufahrzeuge vorgeschrieben seien. Außerdem müsse das Abschalten der Systeme ausgeschlossen werden. Der AvD fordert zugleich, dass in Deutschland als dem «Transitland Nummer eins» mehr Güter von der Straße auf die Schiene verlagert werden sollten.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Unfall in Nordrhein-Westfalen - Fünf Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß. Darunter waren nach Polizeiangaben zwei Kinder und eine Jugendliche, die am frühen Morgen noch in Lebensgefahr waren. Ascheberg - Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos sind in Nordrhein-Westfalen fünf Menschen schwer verletzt worden. (Politik, 23.05.2018 - 07:22) weiterlesen...

Unfall mit fünf Schwerverletzten - Kleinkind in Lebensgefahr. Unter den Verletzten seien insgesamt zwei Kinder und eine Jugendliche, teilte die Polizei mit. Eine 38-Jährige war mit ihren ein und sieben Jahre alten Töchtern auf der Bundesstraße 54 unterwegs und geriet in den Gegenverkehr. Dort kam ihr ein Auto entgegen - dessen 51 Jahre alter Fahrer wich nach links aus. Im selben Moment bemerkte die Unfallfahrerin ihren Fehler und lenkte nach rechts, so dass beide Autos frontal zusammenstießen. Der Mann war in Begleitung seiner 15-jährigen Tochter. Ascheberg - Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos sind in NRW fünf Menschen schwer verletzt worden, ein Kleinkind war in Lebensgefahr. (Politik, 23.05.2018 - 00:40) weiterlesen...

Zug stößt mit Lastwagen zusammen - 13 Verletzte. Ein mit rund 30 Fahrgästen besetzter Regionalzug krachte dort am Morgen gegen den Anhänger eines Lastwagens, der noch auf den Gleisen stand. Der Lokführer wurde bei der Kollision im Triebwagen eingeklemmt und schwer verletzt, außerdem die Zugbegleiterin. Zudem erlitten elf Reisende leichte Verletzungen. Der Lkw-Fahrer soll laut ersten Zeugenaussagen trotz eines Rückstaus den Bahnübergang befahren haben. Gießen - Beim Zusammenstoß eines Regionalzuges mit einem Lastwagen sind auf einem beschranktem Bahnübergang in Hessen 13 Menschen verletzt worden. (Politik, 22.05.2018 - 14:00) weiterlesen...

Betrunkener Verkehrspolizist verursacht tödlichen Unfall. Wie die Agentur Interfax berichtete, war der Polizist am Steuer seines Wagens auf der Strecke zwischen Jalta und Sewastopol in den Gegenverkehr geraten und hatte dort zwei Autos gerammt. In dem ersten Wagen starben eine Frau und ihr einjähriges Kind. Zwei weitere Personen wurden bei dem Unfall verletzt. Die Polizisten nahmen ihren alkoholisierten Kollegen fest. Moskau - Ein betrunkener russischer Verkehrspolizist hat auf der Halbinsel Krim einen schweren Verkehrsunfall mit zwei Toten verursacht. (Politik, 22.05.2018 - 02:36) weiterlesen...

Stuttgart: Auto überschlägt sich nach mutmaßlichem Rennen. Dabei überschlug sich sein Wagen nach einem Zusammenstoß. Der Mann war auf der Bundesstraße 10 mit hoher Geschwindigkeit in den vorausfahrenden Wagen einer 43-Jährigen gekracht. Die Kinder sind neun und elf Jahre alt und blieben wie alle Beteiligten unverletzt. Die Aussagen von Zeugen deuten auf ein Rennen hin. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 50 000 Euro und sucht jetzt weitere Zeugen. Stuttgart - Ein 35 Jähriger soll sich in Stuttgart mit seinen zwei Kindern an Bord ein illegales Autorennen geliefert haben. (Politik, 20.05.2018 - 11:24) weiterlesen...

Zwei Kinder an Bord - Auto überschlägt sich nach mutmaßlichem Autorennen Stuttgart - Ein 35 Jahre alter Autofahrer soll sich mit seinen zwei Kindern an Bord in Stuttgart ein illegales Autorennen geliefert und nach einem Zusammenstoß überschlagen haben. (Politik, 20.05.2018 - 10:38) weiterlesen...