Regierung, Präsident

Donald Trump erfüllt seine Wahlversprechen weiter im Eiltempo.

28.01.2017 - 19:22:06

Einreisestopp - Nach Trump-Dekret: Iran lässt keine Amerikaner einreisen. Diesmal trifft es Ausländer, vor allem Flüchtlinge und Menschen aus muslimischen Ländern. Zum Schutz vor Terror, sagt der Präsident.

  • Donald Trump - Foto: Pablo Martinez Monsivais

    Flüchtlinge aus Syrien werden bis auf weiteres gar nicht mehr in die USA gelassen. Foto: Pablo Martinez Monsivais

  • Grenze zwischen Mexiko und USA - Foto: Will Seberger

    Ein Schild im US-Bundesstaat Arizona an der Grenze zu Mexiko, aufgestellt. Mit einer Mauer zum Nachbarland will Donald Trump illegale Einwanderung und Drogenschmuggel stoppen. Foto: Will Seberger

  • Donald Trump - Foto: Ron Sachs

    Donald Trump im Oval Office im Weißen Haus in Washington. Der Kurs des neuen US-Präsidenten löst in vielen Ländern Sorge aus. Foto: Ron Sachs

  • Einbürgerungsfeier - Foto: Allen Eyestone / Palm Beach Post

    Eine Muslimin wartet am Freitag in West Palm Beach (Florida) auf den Beginn ihrer Einbürgerungsfeier. Vierhundertachtundvierzig neue US-Bürger legten ihren Eid auf die amerikanische Verfassung ab. Foto: Allen Eyestone / Palm Beach Post

  • Enrique Pena Nieto - Foto: PRESIDENCIA/Notimex

    Mexikos Präsident Enrique Pena Nieto hatte ein geplantes Treffen mit dem neuen US-Präsidenten abgesagt. Foto: PRESIDENCIA/Notimex

Donald Trump - Foto: Pablo Martinez MonsivaisGrenze zwischen Mexiko und USA - Foto: Will SebergerDonald Trump - Foto: Ron SachsEinbürgerungsfeier - Foto: Allen Eyestone / Palm Beach PostEnrique Pena Nieto - Foto: PRESIDENCIA/Notimex

Teheran - Nach dem von US-Präsident Donald Trump verhängten Einreisestopp für Iraner lässt die islamische Republik nun ihrerseits keine Amerikaner mehr ins Land. Dies teilte das Außenministerium in Teheran nach einem Bericht der Nachrichtenagentur IRNA mit.

«Das ist eine Beleidigung des iranischen Volkes», schrieb das Ministerium demnach. Obwohl der Iran das amerikanische Volk sehr schätze, werde auch Teheran politisch, juristisch und konsularisch reagieren.

Trump hatte am Freitag mit sofortiger Wirkung weitreichende Einreisebeschränkungen verfügt, um «radikale islamische Terroristen» fernzuhalten.

Das Einreiseverbot gilt für alle vorerst 120 Tage. Flüchtlinge aus Syrien bleiben sogar auf unbestimmte Zeit ausgesperrt. Auch für Menschen aus weiteren mehrheitlich muslimischen Ländern hat Trump mindestens 90 Tage lang die Grenze geschlossen. Nach Angaben des US-Heimatschutzministeriums geht es um den Iran, den Sudan, Libyen, Somalia, den Jemen und den Irak.

@ dpa.de

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