Konflikte, Präsident

Donald Trump droht, was das Zeug hält - der syrischen Regierung und nun auch explizit den Russen.

11.04.2018 - 13:44:06

Moskau will zurückschlagen - Trump droht Russland: US-Raketen auf Syrien werden kommen. Er verspricht Moskau: Unsere Raketen werden kommen. Die syrische Armee ist in voller Alarmbereitschaft.

  • Konflikt in Syrien - Foto: Ein Soldat der syrischen Armee beobachtet die Kampfhandlungen in Duma. Foto: Ammar Safarjalani/XinHua

    Ein Soldat der syrischen Armee beobachtet die Kampfhandlungen in Duma. Foto: Ammar Safarjalani/XinHua

  • Mutmaßlicher Giftgasangriff - Foto: Syrian Civil Defense White Helmets/AP

    Dieses vom Syrischen Zivilschutz zur Verfügung gestellte Bild zeigt einen Jungen in Duma, der durch ein Beatmungsgerät Luft holt. Foto: Syrian Civil Defense White Helmets/AP

  • Konflikt in Syrien - Foto: Ammar Safarjalani/XinHua

    Rauch steigt nach dem Einschlag einer Rakete der syrischen Armee über Duma auf. Foto: Ammar Safarjalani/XinHua

  • Mutmaßlicher Giftgasangriff in Syrien - Foto: Ein Sanitäter hält einem Kleinking in Duma nach dem Angriff ein Beatmungsgerät über den Mund. Foto: AP

    Ein Sanitäter hält einem Kleinking in Duma nach dem Angriff ein Beatmungsgerät über den Mund. Foto: AP

  • US-Militäreinsatz - Foto: US-Flagge auf einem Panzerfahrzeug in Syrien. Foto: Hussein Malla/AP

    US-Flagge auf einem Panzerfahrzeug in Syrien. Foto: Hussein Malla/AP

  • Emmanuel Macron - Foto: Manish Swarup

    Hält Angriffe auf «chemische Kapazitäten» des syrischen Regimes für möglich: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Foto: Manish Swarup

  • UN-Sicherheitsrat Sitzung - Foto: Julie Jacobson/AP

    Wassili Nebensja, UN-Botschafter von Russland, bei einer Abstimmung bei der Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Die Abstimmung geht um die Untersuchung eines früheren Chemiewaffen-Einsätze in Syrien. Foto: Julie Jacobson/AP

  • US-Präsident Trump - Foto: Evan Vucci/AP

    Donald Trump verschärft seine militärischen Drohungen. Foto: Evan Vucci/AP

Konflikt in Syrien - Foto: Ein Soldat der syrischen Armee beobachtet die Kampfhandlungen in Duma. Foto: Ammar Safarjalani/XinHuaMutmaßlicher Giftgasangriff - Foto: Syrian Civil Defense White Helmets/APKonflikt in Syrien - Foto: Ammar Safarjalani/XinHuaMutmaßlicher Giftgasangriff in Syrien - Foto: Ein Sanitäter hält einem Kleinking in Duma nach dem Angriff ein Beatmungsgerät über den Mund. Foto: APUS-Militäreinsatz - Foto: US-Flagge auf einem Panzerfahrzeug in Syrien. Foto: Hussein Malla/APEmmanuel Macron - Foto: Manish SwarupUN-Sicherheitsrat Sitzung - Foto: Julie Jacobson/APUS-Präsident Trump - Foto: Evan Vucci/AP

Washington - Nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien hat US-Präsident Donald Trump Russland gedroht, ein Militärschlag stehe bevor.

«Russland hat geschworen, alle Raketen abzuschießen, die auf Syrien abgefeuert werden. Mach' Dich bereit, Russland, denn sie werden kommen (...)», schrieb Trump im Kurznachrichtendienst Twitter.

Der Präsident gab Russland eine Mitschuld für die Entwicklung. Moskau dürfe sich nicht mit einem «Tier» verbünden, das mit Gas töte, fügte er hinzu und meinte damit offensichtlich den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.

Washington macht Assads Regierung für einen mutmaßlichen Giftgasangriff auf die von Rebellen kontrollierte Stadt Duma in Ost-Ghuta verantwortlich und hat militärische Schritte nicht ausgeschlossen.

Russland wird nach Angaben seines Botschafters im Libanon jegliche US-amerikanische Rakete auf syrischem Hoheitsgebiet abfangen. «Sollte es einen Angriff von Seiten Amerikas geben (...), werden die Raketen abgeschossen und die Objekte angegriffen, von denen sie abgefeuert wurden», sagte Alexander Sassypkin im libanesischen Fernsehen, wie die Agentur Interfax meldete.

Der Kreml rief die USA zur Besonnenheit nach den Giftgasvorwürfen auf. «Hoffentlich vermeiden alle Länder Schritte», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau der Agentur Tass zufolge. Dies gelte vor allem für Maßnahmen, die die ohnehin fragile Situation in der Region weiter destabilisieren könnten. Moskau ist im Bürgerkrieg ein enger Verbündeter der syrischen Regierung.

@ dpa.de