G20, International

Diese Kundgebung bereitet der Polizei die größte Sorge: Tausende sammeln sich in Hamburg für die Kundgebung «Welcome to Hell».

06.07.2017 - 19:54:06

Laut Polizei 12 000 Teilnehmer - G20-Protest: Kundgebung «Welcome to Hell» gestartet. Die Abschlusskundgebung soll nur einen Steinwurf vom G20-Gipfelort stattfinden.

  • Protestcamp - Foto: Daniel Bockwoldt

    Nach der gerichtlichen Genehmigung des Protest-Camps in Hamburg-Entenwerder dürfen G20-Demonstranten auch im Altonaer Volkspark übernachten. Foto: Daniel Bockwoldt

  • Ankunft Protest-Sonderzug - Foto: Daniel Bockwoldt

    Reisende aus dem Protest-Sonderzug «ZuG20» haben den Hamburger Hauptbahnhof erreicht. Foto: Daniel Bockwoldt

  • Vorbereitung - Foto: Michael Kappeler

    Aktivisten von Oxfam stehen mit Masken der Regierungschefs an den Landungsbrücken Hamburg. Sie demonstrieren gegen soziale Ungleichheit. Foto: Michael Kappeler

  • Protest - Foto: Boris Roessler

    Die Demonstration «G20 Welcome to hell» wird von einem gigantischen Polizeiaufgebot begleitet. Foto: Boris Roessler

  • G20-Demonstration - Foto: Es geht los: G20-Gegner ziehen bei der Demonstration «Welcome to hell» durch Hamburg. Foto: Boris Roessler

    Es geht los: G20-Gegner ziehen bei der Demonstration «Welcome to hell» durch Hamburg. Foto: Boris Roessler

  • Polizei - Foto: «G20 Welcome to hell» trifft am Fischmarkt auf «Welcome to Hamburger Polizei». Foto: Bodo Marks

    «G20 Welcome to hell» trifft am Fischmarkt auf «Welcome to Hamburger Polizei». Foto: Bodo Marks

  • «Welcome to hell» - Foto: Boris Roessler

    Demonstranten und Polizisten stehen sich beim Protestzug «Welcome to hell» gegenüber. Foto: Boris Roessler

Protestcamp - Foto: Daniel BockwoldtAnkunft Protest-Sonderzug - Foto: Daniel BockwoldtVorbereitung - Foto: Michael KappelerProtest - Foto: Boris RoesslerG20-Demonstration - Foto: Es geht los: G20-Gegner ziehen bei der Demonstration «Welcome to hell» durch Hamburg. Foto: Boris RoesslerPolizei - Foto: «G20 Welcome to hell» trifft am Fischmarkt auf «Welcome to Hamburger Polizei». Foto: Bodo Marks«Welcome to hell» - Foto: Boris Roessler

Hamburg - Begleitet von einem Großaufgebot der Polizei haben Tausende teilweise als gewaltbereit eingestufte Anti-G20-Demonstranten in Hamburg ihre Kundgebung «Welcome to Hell» gestartet.

Bei dem Demonstrationszug gegen den G20-Gipfel wurden auch Wasserwerfer aufgefahren, sie blockierten den Demonstrationszug. Der kam daraufhin zunächst zum Stillstand.

Die Polizei bezifferte die Zahl der Vermummten auf 1000. Sie rief alle friedlichen Demonstranten auf, sich von diesen Demonstranten räumlich zu distanzieren. Nach Angaben der Polizei stieg die Gesamtzahl der Demonstranten am Abend auf 12 000. Es habe vereinzelt Flaschenwürfe gegeben.

Die Kundgebungsteilnehmer hatten sich seit etwa 16 Uhr auf dem Fischmarkt am Hamburger Hafen versammelt. Die Demonstration sollte von dort aus über die Reeperbahn bis etwa 300 Meter an die Messehallen herangehen, wo an diesem Freitag der G20-Gipfel beginnt. Erwartet wurden insgesamt etwa 10 000 Linksautonome, die Polizei rechnete mit bis zu 8000 Gewaltbereiten.

Anders als für andere Veranstaltungen hatte die Polizei für «Welcome to Hell» («Willkommen in der Hölle») keine Auflagen erlassen. Anmelder Andreas Blechschmidt vom linksautonomen Kulturzentrum «Rote Flora» warf Innenbehörde und Verfassungsschutz dennoch vor, «eine massive Kampagne» gegen Demonstranten zu führen.

@ dpa.de

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