G20, International

Diese Kundgebung bereitet der Polizei die größte Sorge: die Demonstration «Welcome to Hell» von Linksautonomen.

06.07.2017 - 20:26:05

Pfefferspray und Wasserwerfer - 1000 Vermummte: Polizei stoppt G20-Protest «Welcome to Hell». Und kaum ist der Zug losmarschiert, gibt es Auseinandersetzungen.

  • Protestcamp - Foto: Daniel Bockwoldt

    Nach der gerichtlichen Genehmigung des Protest-Camps in Hamburg-Entenwerder dürfen G20-Demonstranten auch im Altonaer Volkspark übernachten. Foto: Daniel Bockwoldt

  • Ankunft Protest-Sonderzug - Foto: Daniel Bockwoldt

    Reisende aus dem Protest-Sonderzug «ZuG20» haben den Hamburger Hauptbahnhof erreicht. Foto: Daniel Bockwoldt

  • Vorbereitung - Foto: Michael Kappeler

    Aktivisten von Oxfam stehen mit Masken der Regierungschefs an den Landungsbrücken Hamburg. Sie demonstrieren gegen soziale Ungleichheit. Foto: Michael Kappeler

  • Protest - Foto: Boris Roessler

    Die Demonstration «G20 Welcome to hell» wird von einem gigantischen Polizeiaufgebot begleitet. Foto: Boris Roessler

  • G20-Demonstration - Foto: Es geht los: G20-Gegner ziehen bei der Demonstration «Welcome to hell» durch Hamburg. Foto: Boris Roessler

    Es geht los: G20-Gegner ziehen bei der Demonstration «Welcome to hell» durch Hamburg. Foto: Boris Roessler

  • Polizei - Foto: «G20 Welcome to hell» trifft am Fischmarkt auf «Welcome to Hamburger Polizei». Foto: Bodo Marks

    «G20 Welcome to hell» trifft am Fischmarkt auf «Welcome to Hamburger Polizei». Foto: Bodo Marks

  • «Welcome to hell» - Foto: Boris Roessler

    Demonstranten und Polizisten stehen sich beim Protestzug «Welcome to hell» gegenüber. Foto: Boris Roessler

  • Wasserwerfer im Einsatz - Foto: Boris Roessler

    Wasserwerfer der Polizei sind bei der Demonstration «Welcome to hell» im Einsatz. Foto: Boris Roessler

Protestcamp - Foto: Daniel BockwoldtAnkunft Protest-Sonderzug - Foto: Daniel BockwoldtVorbereitung - Foto: Michael KappelerProtest - Foto: Boris RoesslerG20-Demonstration - Foto: Es geht los: G20-Gegner ziehen bei der Demonstration «Welcome to hell» durch Hamburg. Foto: Boris RoesslerPolizei - Foto: «G20 Welcome to hell» trifft am Fischmarkt auf «Welcome to Hamburger Polizei». Foto: Bodo Marks«Welcome to hell» - Foto: Boris RoesslerWasserwerfer im Einsatz - Foto: Boris Roessler

Hamburg - Bei der «Welcome to Hell»-Kundgebung gegen den G20-Gipfel ist es am Donnerstagabend zu massiven Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten gekommen. Etwa 1000 Vermummte hatten sich nach Angaben der Polizei unter die Demonstranten gemischt - was die Polizei nicht duldete. Sie stoppte den Zug und setzte Pfefferspray sowie mehrere Wasserwerfer ein. Sanitäter behandelten Verletzte. Über den Platz zogen Rauchschwaden.

Die Polizei sagte, man habe versucht, den «schwarzen Block» der Linksautonomen von den friedlichen Demonstranten zu trennen - dann hätte die Kundgebung fortgesetzt werden können. Dies sei aber nicht gelungen. Polizeisprecher Timo Zill erklärte, man werde Vermummungen nicht dulden. Solange diese nicht abgelegt würden, dürfe der Zug nicht weiterziehen.

Die Polizei hatte alle friedlichen Demonstranten dazu aufgerufen, sich von den Vermummten räumlich zu distanzieren. Sie sprach von einer aggressiven Stimmung. Später flogen Flaschen, es wurde Feuerwerk gezündet. Die Polizei hatte von Anfang mit bis zu 8000 gewaltbereiten Demonstranten gerechnet.

Am Hamburger Fischmarkt hatte es am Nachmittag zunächst Musik und Redebeiträge gegeben. Die Demonstration sollte vom Fischmarkt über die Reeperbahn bis etwa 300 Meter an die Messehallen heran gehen. Keine andere Demonstration darf dem G20-Tagungsort in den Messehallen näher kommen.

Anders als für andere Veranstaltungen hatte die Polizei für «Welcome to Hell» («Willkommen in der Hölle») keine Auflagen erlassen. Anmelder Andreas Blechschmidt vom linksautonomen Kulturzentrum «Rote Flora» warf Innenbehörde und Verfassungsschutz dennoch vor, «eine massive Kampagne» gegen Demonstranten zu führen.

Unterdessen wies das Hamburgische Oberverwaltungsgericht am Donnerstag mehrere Beschwerden der globalisierungskritischen Organisation Attac zurück. Deren Demonstrationen in der Hamburger Innenstadt am ersten G20-Gipfeltag bleiben damit vorerst verboten. Attac Deutschland wollte an diesem Freitag zwischen 12.00 und 16.00 Uhr zu drei Versammlungen mit Themen wie «Gutes Leben für alle statt Wachstumswahn» aufrufen. Die Antragsteller können Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht einreichen. (4 Bs 153/17, 4 Bs 155/17 und 4 Bs 156/17)

@ dpa.de

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