Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Arbeitsmarkt, Weniger

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist seit 2010 in Westdeutschland deutlich stärker gewachsen als in Ostdeutschland.

10.09.2020 - 05:03:07

Weniger Zuwachs sozialversicherungspflichtiger Berufe im Osten

Das ergibt sich aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Donnerstagausgaben berichten. Demnach stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse von 2010 bis 2019 in Westdeutschland um 1.937.346, das entspricht einem Plus von 11,79 Prozent.

In Ostdeutschland betrug der Zuwachs in demselben Zeitraum lediglich 191.082, was einem Plus von 4,96 Prozent gleichkommt. In der Regel sind alle Beschäftigungen sozialversicherungspflichtig, bei denen das monatliche Einkommen über einer Grenze von 450 Euro liegt. "Im 30. Jahr der Einheit muss man feststellen, dass der Osten den Anschluss an den Arbeitsmarkt insbesondere bei guten Jobs verliert", sagte der Vorsitzende der Linksfraktion, Dietmar Bartsch, dem RND. "Die Schere bei sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung ist trotz der Boomjahre weiter auseinander gegangen." Nötig seien deshalb "Arbeitsmarktreformen, die schlechte Jobs in gute Arbeit überführen, und eine aktive Strukturpolitik des Bundes". Es sei unfair, dass sich kaum Bundeseinrichtungen und Bundesunternehmen in den neuen Ländern befänden, fügte Bartsch hinzu. Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (CDU), solle deshalb einen Umzugsplan von Bundeseinrichtungen und Bundesunternehmen vorlegen. "Es geht nicht um eine Extrawurst für den Osten, sondern um föderale Fairness", so der Linken-Politiker.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Sozialverband berechnet 644 Euro Hartz-IV-Regelsatz Die geplante Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze für 2021 fällt nach Ansicht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands viel zu gering aus - weil die Bundesregierung die Ausgaben unzulässig berechne. (Politik, 18.09.2020 - 18:20) weiterlesen...

Wirtschaftsweiser Feld rechnet nicht mit Massenarbeitslosigkeit Der Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Lars Feld, erwartet keine dramatische Verschlechterung des Arbeitsmarktes durch die Coronakrise. (Politik, 18.09.2020 - 18:01) weiterlesen...

Experte erwartet mehr Schwarzarbeit durch Coronakrise Infolge der Coronakrise dürfte die Schwarzarbeit in Deutschland deutlich zunehmen. (Politik, 18.09.2020 - 17:32) weiterlesen...

Kommunen-Verhandler: Kein zusätzliches Geld für Corona-Helden Vor der zweiten Runde der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst erteilt der Verhandlungsführer der Arbeitgeber höheren Gehältern für "Corona-Helden" eine deutliche Absage. (Politik, 18.09.2020 - 14:40) weiterlesen...

Selbstständige Frauen trifft Corona besonders hart Der Anstieg der Arbeitslosigkeit unter Selbstständigen in der Pandemie trifft besonders Frauen. (Politik, 18.09.2020 - 13:03) weiterlesen...

Grüne wollen stärkere soziale Absicherung von Frauen Die Grünen pochen als Lehre aus der Coronakrise auf eine bessere Bezahlung und stärkere soziale Absicherung von Frauen. (Politik, 18.09.2020 - 05:03) weiterlesen...