Konflikte, Referendum

Die Wogen schlagen hoch im deutsch-türkischen Verhältnis.

05.03.2017 - 08:22:06

«Schwere Belastungsprobe» - Gabriel warnt vor weiterer Eskalation mit der Türkei. Die Regierungschefs Merkel und Yildirim reden zwar miteinander - die Empörung in Ankara über die Absage von Auftritten türkischer Minister legt sich aber vorerst nicht.

  • Bekir Bozdag - Foto: Der türkische Justizminister Bekir Bozdag im März 2013 in Baden-Württemberg. Foto: Marijan Murat

    Der türkische Justizminister Bekir Bozdag im März 2013 in Baden-Württemberg. Foto: Marijan Murat

  • Leere Stühle in der Festhalle in Gaggenau - Foto: Christoph Schmidt

    Leere Stühle stehen in der Festhalle in Gaggenau. Der türkische Justizminister Bozdag sollte am Abend in der Halle sprechen. Der Auftritt wurde von der Stadt abgesagt. Foto: Christoph Schmidt

  • Bürgermeister Pfeiffer - Foto: Christoph Schmidt

    Michael Pfeiffer, Bürgermeister von Gaggenau, sagte den Auftritt des türkischen Justizministers Bozdag aus organisatorischen Gründen ab. Foto: Christoph Schmidt

  • Gaggenau - Foto: Christoph Schmidt

    Geschlossen: Die Festhalle in Gaggenau, in der der türkische Justizminister Bozdag sprechen sollte. Foto: Christoph Schmidt

  • Botschafter Martin Erdmann - Foto: Karl-Josef Hildenbrand

    Wegen der Gaggenau-Affäre einbestellt: Der deutsche Botschafter in der Türkei, Martin Erdmann (M.). Foto: Karl-Josef Hildenbrand

  • Bombendrohung im Rathaus Gaggenau - Foto: Uli Deck

    Das Rathaus in Gaggenau ist wegen einer Bombendrohung geräumt worden. Foto: Uli Deck

  • Gaggenaus Bürgermeister Michael Pfeiffer - Foto: Uli Deck

    Gaggenaus Bürgermeister Michael Pfeiffer steht nach der Bombendrohung vor seinem Dienstsitz. Foto: Uli Deck

  • Spürhunde im Rathaus Gaggenau - Foto: Uli Deck

    Nach der Bombendrohung betritt ein Polizist mit einem Spürhund das Rathaus von Gaggenau. Foto: Uli Deck

  • Nihat Zeybekci - Foto: Evert-Jan Daniels

    Der türkische Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci will am Sonntag in Frechen bei Köln vor Anhängern der Regierungspartei AKP sprechen. Foto: Evert-Jan Daniels

  • Deniz Yücel - Foto: Karlheinz Schindler

    Der Türkei-Korrespondent der Tageszeitung «Welt», Deniz Yücel. Foto: Karlheinz Schindler

  • Recep Tayyip Erdogan - Foto: Yasin Bulbul

    Die Verantwortlichen müssten wegen «Beihilfe zum Terror vor Gericht kommen»: Recep Tayyip Erdogan. Foto: Yasin Bulbul

  • Außenminister Gabriel - Foto: Bernd von Jutrczenka

    Bundesaußenminister Sigmar Gabriel beim Gespräch mit Journalisten in der deutschen Regierungsmaschine. Foto: Bernd von Jutrczenka

Bekir Bozdag - Foto: Der türkische Justizminister Bekir Bozdag im März 2013 in Baden-Württemberg. Foto: Marijan MuratLeere Stühle in der Festhalle in Gaggenau - Foto: Christoph SchmidtBürgermeister Pfeiffer - Foto: Christoph SchmidtGaggenau - Foto: Christoph SchmidtBotschafter Martin Erdmann - Foto: Karl-Josef HildenbrandBombendrohung im Rathaus Gaggenau - Foto: Uli DeckGaggenaus Bürgermeister Michael Pfeiffer - Foto: Uli DeckSpürhunde im Rathaus Gaggenau - Foto: Uli DeckNihat Zeybekci - Foto: Evert-Jan DanielsDeniz Yücel - Foto: Karlheinz SchindlerRecep Tayyip Erdogan - Foto: Yasin BulbulAußenminister Gabriel - Foto: Bernd von Jutrczenka

Berlin - Angesichts der angespannten Beziehungen zur Türkei hat Bundesaußenminister Sigmar Gabriel vor einer weiteren Eskalation gewarnt. «Wir dürfen das Fundament der Freundschaft zwischen unseren Ländern nicht kaputt machen lassen», schrieb der SPD-Chef in einem Gastbeitrag für die «Bild am Sonntag».

Das Verhältnis zur Türkei sei in diesen Tagen einer schweren Belastungsprobe ausgesetzt. «Wir sind gut beraten, die schwierigen Themen, die zwischen uns stehen, nicht gegeneinander aufzurechnen. Gesprächskanäle zuschütten, ist keine Politik.» Gabriel trifft sich am Mittwoch mit seinem türkischen Kollegen Mevlüt Cavusoglu in Deutschland.

Der Außenminister sprach sich nicht generell gegen Auftritte türkischer Politiker in Deutschland zu Wahlkampfzwecken aus, stellte aber klare Bedingungen. «Wer bei uns reden will, muss uns nicht nach dem Mund reden, aber er muss unsere Regeln respektieren. Die Regeln des Rechts, genauso wie die Regeln des Anstands.» Zuvor waren mehrere Auftritte türkischer Politiker in Deutschland abgesagt worden.

Zur Inhaftierung des «Welt»-Journalisten Denis Yücel schreibt Gabriel: «Deniz Yücel ins Gefängnis zu werfen, ist falsch und unangemessen. Wir setzen uns mit Nachdruck für seine Freilassung ein.»

@ dpa.de

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