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Wahlen, Bundestag

Die Wahllokale für die Bundestagswahl 2021 sind geschlossen.

26.09.2021 - 18:08:09

Bundestagswahl - Erste Prognosen: Enges Rennen von Union und SPD. Die ersten Prognosen für das voraussichtliche Ergebnis liegen vor. Es wird ein enges Rennen.

  • Olaf Scholz - Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

    Olaf Scholz, Kanzlerkandidat der SPD, liegt mit seiner Partei fast gleich auf mit der Union. Die SPD feiert schon einmal starke Zugewinne. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

  • Wahlparty SPD - Foto: Wolfgang Kumm/dpa

    Anh?nger der SPD reagieren im Willy-Brandt-Haus auf die ersten Ergebnisse der Bundestagswahl. Foto: Wolfgang Kumm/dpa

  • Briefwahlumschl?ge - Foto: Sven Hoppe/dpa

    Die Bundeswahlleitung geht von mindestens 40 Prozent Briefwahlstimmen aus. Foto: Sven Hoppe/dpa

  • Bundestagswahl - Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

    Ein W?hlerin sitzt bei der Stimmabgabe zur Bundestagswahl im Wahllokal mit ihrem Stimmzettel in der Wahlkabine. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

  • Bundestagswahl ? Stimmabgabe Scholz SPD - Foto: Michael Kappeler/dpa Pool/dpa

    SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz gibt mit seiner Frau Britta Ernst (r) in der Max Dortu Schule seine Stimme ab zur Bundestagswahl. Foto: Michael Kappeler/dpa Pool/dpa

  • Bundestagswahl - Stimmabgabe Laschet CDU - Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

    Armin Laschet, Bundesvorsitzender der CDU, Spitzenkandidat seiner Partei und Ministerpr?sident von Nordrhein-Westfalen, nach der Stimmabgabe zur Bundestagswahl. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

  • Bundestagswahl - Stimmabgabe Baerbock Gr?ne - Foto: Jan Woitas/dpa

    Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin und Bundesvorsitzende von B?ndnis 90/Die Gr?nen und ihre Ehemann Daniel Holefleisch kommen zur Stimmabgabe. Foto: Jan Woitas/dpa

  • Bundestagswahl - Stimmabgabe Steinmeier - Foto: Kai Pfaffenbach/Reuters/Pool/dpa

    Bundespr?sident Frank-Walter Steinmeier gibt seine Stimme f?r die Bundestagswahl in der Erich-K?stner-Grundschule ab. Foto: Kai Pfaffenbach/Reuters/Pool/dpa

  • Bundestagswahl ? Stimmabgabe S?der CSU - Foto: Daniel Karmann/dpa

    Der bayerische Ministerpr?sident Markus S?der (CSU) gibt in der Theodor Billroth Schule seine Stimme zur Bundestagswahl 2021 ab. Foto: Daniel Karmann/dpa

  • Bundestagswahl ? Stimmabgabe - Foto: Kay Nietfeld/dpa

    Eine W?hlerin gibt ihren Stimmzettel f?r die Bundestagswahl ab. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Olaf Scholz - Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpaWahlparty SPD - Foto: Wolfgang Kumm/dpaBriefwahlumschl?ge - Foto: Sven Hoppe/dpaBundestagswahl - Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpaBundestagswahl ? Stimmabgabe Scholz SPD - Foto: Michael Kappeler/dpa Pool/dpaBundestagswahl - Stimmabgabe Laschet CDU - Foto: Rolf Vennenbernd/dpaBundestagswahl - Stimmabgabe Baerbock Gr?ne - Foto: Jan Woitas/dpaBundestagswahl - Stimmabgabe Steinmeier - Foto: Kai Pfaffenbach/Reuters/Pool/dpaBundestagswahl ? Stimmabgabe S?der CSU - Foto: Daniel Karmann/dpaBundestagswahl ? Stimmabgabe - Foto: Kay Nietfeld/dpa

Berlin/Wiesbaden - Bei der Bundestagswahl vom Sonntag liefern sich CDU/CSU und SPD das erwartete enge Rennen. Nach den Prognosen von ARD und ZDF von 18.00 Uhr liegen Union und Sozialdemokraten fast gleichauf vor Grünen und FDP.

Nach Angaben des Bundeswahlleiters hatten vor Ort bis 14.00 Uhr 36,5 Prozent aller Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben. Bei der Bundestagswahl 2017 hatte die Beteiligung in den Wahllokalen bis 14.00 Uhr bei 41,1 Prozent gelegen. Die Stimmen der Briefwähler zählen bei der in den Wahllokalen ermittelten Wahlbeteiligung nicht mit. Der Zwischenstand wurde auf Grundlage der Wahlbeteiligung in ausgewählten Wahllokalen für ganz Deutschland ermittelt.

«Die aktuell ermittelte Wahlbeteiligung liegt erwartungsgemäß unter dem Wert von 2017, da wir von einem deutlich erhöhten Anteil von Briefwählerinnen und Briefwählern ausgehen, deren Wahlbeteiligung zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen der Ermittlung des endgültigen Wahlergebnisses festgestellt wird», teilte Bundeswahlleiter Georg Thiel am Nachmittag mit.

So viele Briefwahlstimmen wie nie zuvor

Es wird damit gerechnet, dass diesmal so viele Menschen wie nie zuvor ihre Stimme per Briefwahl abgegeben haben. Nach Angaben der Bundeswahlleitung dürften es mindestens 40 Prozent gewesen sein. 2017 machten bereits 28,6 Prozent der Wahlberechtigten von der Briefwahl Gebrauch. Vor vier Jahren lag die Wahlbeteiligung am Ende der Wahl bei 76,2 Prozent.

Rund 60,4 Millionen Deutsche waren am Sonntag zur Wahl aufgerufen. In den Meinungsumfragen vor der Bundestagswahl lag die Union zuletzt leicht hinter der SPD mit Kanzlerkandidat Olaf Scholz. Die SPD kam dort auf 25 bis 26 Prozent, die Union auf 22 bis 25. Auf Platz drei lagen die Grünen mit 16 bis 17 Prozent. Es folgen FDP (10,5 bis 12 Prozent), AfD (10) und Linke (5 bis 6). Meinungsumfragen sind allerdings nur Momentaufnahmen der politischen Stimmungslage und sagen nichts über das Wahlergebnis aus.

Aus der Bundestagswahl im Jahr 2017 waren CDU und CSU mit 32,9 Prozent als stärkste Kraft hervorgegangen. Die SPD kam auf 20,5 Prozent, die AfD wurde mit 12,6 Prozent drittstärkste Kraft. Dahinter folgten FDP (10,7 Prozent), Linke (9,2) und Grüne mit 8,9 Prozent.

Laschets Urnengang sorgte für Diskussionen

Bis zum Nachmittag gaben die drei Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen ihre Stimmen ab. Im Netz sorgte der Urnengang von Unionskanzlerkandidat Laschet für Diskussionen, weil die beiden Kreuze für die CDU auf seinem Stimmzettel für Umstehende sichtbar waren. Fotografen hielten den Moment fest.

Die Bundeswahlleitung stellte am Nachmittag auf Twitter klar, dass es sich nicht um «Wahlbeeinflussung» gehandelt habe. Der Unions-Kandidat sagte, die Bundestagswahl entscheide über die Richtung Deutschlands in den nächsten Jahren. «Und deshalb kommt es auf jede Stimme an», sagte er vor dem Wahllokal.

Bei den anderen beiden Kandidaten gab es zunächst keine Zwischenfälle. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz gab am Sonntagmorgen seine Stimme in seinem Wahlkreis in Potsdam ab und appellierte noch einmal an die Bürger, für ein starkes Ergebnis der SPD zur Wahl zu gehen. Scholz bewirbt sich im Wahlkreis Potsdam um ein Direktmandat. Dort tritt auch die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock als Direktkandidatin an, die am Mittag ihre Stimme abgab.

© dpa-infocom, dpa:210926-99-360635/20

@ dpa.de