Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Steuern, Familien

Die von der Bundesregierung im Konjunkturpaket beschlossenen Maßnahmen zur Entlastung von Alleinerziehenden sind nach Ansicht der Grünen sozial ungerecht.

23.07.2020 - 14:16:48

Viele Alleinerziehende profitieren nicht von Steuerentlastung

Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen, über die "Zeit-Online" berichtet, geht hervor, dass bisher 15 Prozent der Alleinerziehenden gar nicht von dem für sie vorgesehenen Steuerfreibetrag profitieren, weil sie zu wenig verdienen und keine Steuern zahlen. "Diese 15 Prozent haben auch von der Verdoppelung keinerlei Entlastungswirkung", sagte die Grünen-Familienpolitikerin Charlotte Schneidewind-Hartnagel "Zeit-Online".

Bundestag und Bundesrat hatten in ihrem Corona-Konjunkturpaket eine Anhebung des Entlastungsbetrags für Alleinerziehende von 1.908 Euro auf 4.008 in diesem und dem kommenden Jahr beschlossen. Die übrigen Alleinerziehenden würden von der Verdoppelung nur in sehr unterschiedlichem Ausmaß profitieren, argumentieren die Grünen: Während 50 Prozent zwischen 9,45 und 472,41 Euro pro Jahr mehr in der Tasche hätten, würden Spitzenverdiener mit bis zu 945 Euro zusätzlich entlastet. "Es ist nicht gerecht, dass beim steuerlichen Entlastungsbetrag für Alleinerziehende gerade die mit dem niedrigsten Einkommen leer ausgehen und dass Besserverdienende stärker profitieren als Geringverdienende", kritisierte Schneidewind-Hartnagel. In einem von der Fraktion beschlossenen Positionspapier schlagen die Grünen deswegen als Alternative eine Steuergutschrift vor, bei der alle Alleinerziehenden die gleiche Summe von ihrer Steuerschuld abziehen könnten. Auf eine Höhe legen die Grünen sich dabei nicht fest, insgesamt solle die Entlastung durch eine Steuergutschrift aber das gleiche Volumen haben wie die nun beschlossenen zusätzlichen Entlastungsmaßnahmen. Allerdings fordern die Grünen, diese Unterstützung dauerhaft einzuführen, nicht nur für zwei Jahre, da Alleinerziehende nicht nur während der Coronakrise, sondern immer eine höhere finanzielle Belastung trügen und die bisherige Entlastung ohnehin viel zu niedrig gewesen sei.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Deutlich mehr Anträge auf E-Auto-Kaufprämie - Rekord im Juli. Wie das Bundeswirtschaftsministerium am Montag mitteilte, wurde im Juli 19 993 mal die sogenannte Innovationsprämie für ein E-Auto oder einen Plugin-Hybrid beantragt. Das war der höchste Stand seit Einführung der Kaufprämie im Jahr 2016. Seit Jahresbeginn seien 69 606 Anträge gestellt worden, 78,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. BERLIN - Nach Erhöhung der Kaufprämie für Autos mit Elektroantrieb ist die Zahl der Förderanträge auf ein Rekordhoch geklettert. (Boerse, 03.08.2020 - 16:33) weiterlesen...

Evangelische Kirche debattiert über Reform der Kirchensteuer. "Wir diskutieren darüber, ob es vernünftig ist, für die Gruppe der Berufseinsteiger mit der Kirchensteuer eventuell noch zu warten oder sie zu reduzieren", sagte der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford Strohm der "Welt" (Montag). Auch erwäge man, "generell flexibler zu sein, bei der Kirchensteuer Rücksicht auf bestimmte Lebenssituationen zu nehmen, die das Kirchenrecht bisher nicht vorsieht, die menschlich aber nachvollziehbar sind". BERLIN - Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) denkt über eine Absenkung der Kirchensteuer für bestimmte Gruppen nach. (Wirtschaft, 03.08.2020 - 16:32) weiterlesen...

Scholz weiter gegen Verlängerung von Mehrwertsteuersenkung. "Wichtig ist, dass man am Anfang sagt, wann Schluss ist und nicht zwischendurch anfängt über Verlängerungen zu diskutieren", sagte Scholz am Montag dem Südwestrundfunk. BERLIN - Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat trotz der in Deutschland anhaltenden Corona-Pandemie einer Verlängerung der befristeten Mehrwertsteuersenkung erneut eine Absage erteilt. (Wirtschaft, 03.08.2020 - 13:42) weiterlesen...

WDH: Evangelische Kirche debattiert über Reform der Kirchensteuer (Fehlender Bindestrich in "Bedford-Strohm" ergänzt) (Wirtschaft, 03.08.2020 - 09:14) weiterlesen...

Handwerkspräsident: Sozialabgaben müssen runter. Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer fordert eine Strukturreform in den Sozialversicherungen. "Es kann nicht sein, dass vor allem die personal- und lohnintensiven kleinen Betriebe des Mittelstandes und des Handwerks das Sozialsystem finanzieren: Wir tragen die Hauptsoziallast", sagte Wollseifer der Deutschen Presse-Agentur. Allein das Handwerk habe 5,5 Millionen Beschäftigte. Was allen zugutekomme, dürfe nicht nur über Arbeitgeber und Arbeitnehmer finanziert werden. BERLIN - Das Handwerk will auch wegen der Corona-Krise eine große Entlastung der Betriebe von Sozialabgaben. (Wirtschaft, 03.08.2020 - 06:34) weiterlesen...

EKD-Ratsvorsitzender erwägt Reform der Kirchensteuer Der Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford Strohm, denkt über eine Absenkung der Kirchensteuer für bestimmte Gruppen nach. (Politik, 03.08.2020 - 00:02) weiterlesen...