Kriminalität, Hamburg

Die Tat sorgt für Entsetzen: Ein Mann soll seine kleine Tochter und seine Ex-Frau vor den Augen vieler Zeugen auf einem Bahnsteig erstochen haben.

13.04.2018 - 06:56:06

Mutter und Tochter getötet - Messerattacke in Hamburg: Vater beim Haftrichter. Mitten in Hamburg.

  • Messerangriff - Foto: Eckart Gienke

    Einsatzfahrzeuge der Polizei und ein Rettungshubschrauber stehen am Jungfernstieg. Foto: Eckart Gienke

  • Rettungseinsatz - Foto: Notärzte vor der S-Bahnhaltestelle Jungfernstieg. Foto: Tnn

    Notärzte vor der S-Bahnhaltestelle Jungfernstieg. Foto: Tnn

  • Notarzt-Einsatz - Foto: Notarzt-Einsatz in der S-Bahnhaltestelle Jungfernstieg. Foto: Tnn

    Notarzt-Einsatz in der S-Bahnhaltestelle Jungfernstieg. Foto: Tnn

  • S-Bahnhaltestelle Jungfernstieg - Foto: Einsatzkräfte der Polizei sichern den Zugang zur S-Bahnhaltestelle Jungfernstieg in Hamburg. Foto: Bodo Marks

    Einsatzkräfte der Polizei sichern den Zugang zur S-Bahnhaltestelle Jungfernstieg in Hamburg. Foto: Bodo Marks

  • Rettungskräfte - Foto: Bodo Marks

    Feuerwehrleute nach dem tödlichen Messerangriff vor der S-Bahnhaltestelle Jungfernstieg. Foto: Bodo Marks

  • Messerangriff in Hamburg - Foto: Medienvertreter umringen den Pressesprecher der Polizei Hamburg. Foto: Bodo Marks

    Medienvertreter umringen den Pressesprecher der Polizei Hamburg. Foto: Bodo Marks

  • Rettungshubschrauber - Foto: Hier kam jede Hilfe zu spät: Ein Rettungshubschrauber steht nach dem tödlichen Messerangriff in der Nähe des Hamburger Jungfernstiegs. Foto: Bodo Marks

    Hier kam jede Hilfe zu spät: Ein Rettungshubschrauber steht nach dem tödlichen Messerangriff in der Nähe des Hamburger Jungfernstiegs. Foto: Bodo Marks

  • S-Bahnsteig Jungfernstieg - Foto: Polizei Hamburg

    Nach dem tödlichen Messerangriff: Am Tatort zurück bleibt ein Buggy mit einer rosa Kindertasche. Foto: Polizei Hamburg

Messerangriff - Foto: Eckart GienkeRettungseinsatz - Foto: Notärzte vor der S-Bahnhaltestelle Jungfernstieg. Foto: TnnNotarzt-Einsatz - Foto: Notarzt-Einsatz in der S-Bahnhaltestelle Jungfernstieg. Foto: TnnS-Bahnhaltestelle Jungfernstieg - Foto: Einsatzkräfte der Polizei sichern den Zugang zur S-Bahnhaltestelle Jungfernstieg in Hamburg. Foto: Bodo MarksRettungskräfte - Foto: Bodo MarksMesserangriff in Hamburg - Foto: Medienvertreter umringen den Pressesprecher der Polizei Hamburg. Foto: Bodo MarksRettungshubschrauber - Foto: Hier kam jede Hilfe zu spät: Ein Rettungshubschrauber steht nach dem tödlichen Messerangriff in der Nähe des Hamburger Jungfernstiegs. Foto: Bodo MarksS-Bahnsteig Jungfernstieg - Foto: Polizei Hamburg

Hamburg - Nach der tödlichen Messerattacke auf ein einjähriges Mädchen und seine Mutter mitten in der Hamburger Innenstadt wird der Ex-Mann der Frau heute dem Haftrichter vorgeführt.

Der 33 Jahre alte Tatverdächtige soll am Donnerstagvormittag seine kleine Tochter und seine Ex-Frau mit einem Messer tödlich verletzt haben - vor den Augen zahlreicher Fahrgäste am Bahnhof Jungfernstieg. Die Tatwaffe wurde in einem Mülleimer gefunden.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Familiendramas gehen weiter. «Viele Details sind momentan noch für uns völlig unklar», hatte Polizeisprecher Timo Zill nach der Tat erklärt. Das Kind starb am Tatort. Die Mutter, den Angaben zufolge eine 34-jährige Deutsche, erlag ihren Verletzungen im Krankenhaus.

Der Vater - aus dem westafrikanischen Niger stammend - hatte selbst einen Notruf abgesetzt und wurde wenig später in der Nähe des Tatorts, in der Einkaufsmeile Mönckebergstraße, festgenommen. Das Kind starb noch am Tatort. Die mehrfache Mutter erlag ihren Verletzungen im Krankenhaus.

«Mich erschüttert die schlimme Tat am Jungfernstieg», schrieb Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) auf Twitter. «Klar ist: Wenn ein Kind von der Hand erstochen wird, die es schützen sollte, übersteigt das jede vorstellbare Grausamkeit.» Die evangelische Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs erklärte, man stehe «erschrocken vor dieser Gewalttat». «Die bislang bekannt gewordenen Umstände der Tat erinnert daran, dass Frauen und Kinder immer noch viel zu oft zu Opfern familiärer Gewalt werden», betonte sie.

@ dpa.de