Wahlen, USA

Die Puertoricaner sind US-Bürger, aber sie haben nicht dieselben Rechte wie ihre Landsleute in den anderen 50 US-Staaten.

12.06.2017 - 16:14:06

Volksabstimmung - Puerto Rico will der 51. US-Staat werden. In einer Volksabstimmung fordert die Mehrheit, dass die Insel ein vollwertiger US-Staat wird. Doch Washington muss auch Ja sagen.

San Juan - Die Bürger Puerto Ricos haben sich in einer Volksabstimmung mit einer überwältigenden Mehrheit von 97 Prozent dafür ausgesprochen, dass ihre Karibikinsel der 51. Staat der USA werden soll. Allerdings ist das Referendum nicht bindend, denn diese Entscheidung kann nur der Kongress in Washington treffen.

Bislang ist die frühere spanische Kolonie lediglich assoziierter Freistaat der USA. Die Wahlbeteiligung lag auch wegen eines Boykottaufrufs der Opposition bei nur knapp 23 Prozent der 2,3 Millionen Wahlberechtigten.

Puero Rico stand zuletzt mehrfach am Rand der Pleite und war immer wieder auf Hilfe aus Washington angewiesen. Als US-Bundesstaat könnte sich die Insel nach US-Insolvenzrecht für zahlungsunfähig erklären, wie es etwa die Stadt Detroit getan hat.

Nach Auszählung fast aller Stimmen votierten nur 1,5 Prozent für eine volle Unabhängigkeit. Für die Beibehaltung des Status als assoziierter Freistaat stimmten 1,3 Prozent.

«Heute haben wir, die Puertoricaner, eine starke und deutliche Botschaft an den US-Kongress und an die Welt geschickt, und beanspruchen unser gleiches Recht als US-Bürger», zitierte der Sender CNN aus einer Mitteilung von Gouverneur Ricardo Rosselló.

Es ist schon das fünfte Plebiszit über die Zukunft der östlich der Dominikanischen Republik gelegenen spanischsprachigen Insel mit rund 3,4 Millionen Einwohnern. Bisher hatte der Status quo dreimal gesiegt, beim Plebiszit vor fünf Jahren hatte sich eine knappe Mehrheit für eine Zukunft als US-Staat ausgesprochen. Doch blieb die Entscheidung des US-Kongresses aus.

Die Puertoricaner sind US-Bürger, aber sie dürfen nicht an der Präsidentenwahl teilnehmen, und ihre Delegierten im US-Kongress haben kein Stimmrecht. Kritiker sprechen von einem kolonialen System, das die regierende Neue Progressive Partei (PNP) nun ändern will - nun liegt der Ball in Washington.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

FBI ging Hinweis nicht nach - Trump nutzt Schulmassaker für Kritik an Russland-Ermittlung. Trumps Sicherheitsberater sieht nun unwiderlegbare Beweise für den gezielten Versuch einer Wahlmanipulation. Der Präsident zieht es vor, die Ermittler zu kritisieren. Die Anklagen gegen Russen wegen Wahleinmischung schlagen in den USA hohe Wellen. (Politik, 18.02.2018 - 15:26) weiterlesen...

Lawrow spricht von «Geschwätz» - Trump-Berater: Russische Wahleinmischung jetzt unbestreitbar. Trumps Sicherheitsberater sieht nun unwiderlegbare Beweise für den gezielten Versuch einer Wahlmanipulation. Die US-Anklagen gegen Russen und russische Einrichtungen wegen Wahleinmischung schlagen hohe Wellen. (Politik, 17.02.2018 - 17:30) weiterlesen...

Wahleinmischung - US-Sonderermittler Mueller klagt 13 Russen an. Die Folgen können erheblich sein. Sensation in der Russland-Affäre: Was Trump eisern als «Erfindung» abtut, führt nun zu gleich 16 indizienbewehrten Anklagen seines eigenen Justizministeriums. (Politik, 17.02.2018 - 15:51) weiterlesen...

Lawrow nennt US-Vorwürfe gegen Russen «Geschwätz». «So lange wir die Fakten nicht haben, ist alles andere Geschwätz», sagte Lawrow auf der Münchner Sicherheitskonferenz. US-Sonderermittler Robert Mueller hat 13 Russen wegen des Versuchs angeklagt, die Präsidentschaftswahl 2016 in den Vereinigten Staaten beeinflusst zu haben. Die Angeklagten halten sich in Russland auf, sind daher für die US-Justiz nicht greifbar. München - Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat gelassen auf die von der US-Justiz erhobenen Wahlbeeinflussungs-Vorwürfe gegen 13 Russen reagiert. (Politik, 17.02.2018 - 13:56) weiterlesen...

Russische Politiker weisen US-Anklage als lächerlich zurück. «Das alles kommt dem Wahnsinn sehr nahe», sagte der Vorsitzende des Außenausschusses des russischen Parlaments, Leonid Sluzki. Das Vorgehen der USA erinnere ihn eher an eine Hollywood-Komödie und sei Teil einer russenfeindlichen Kampagne, sagte er der Agentur Interfax zufolge. Zuvor hatte der US-Sonderermittler Robert Mueller 13 Russen wegen des Versuchs angeklagt, die Präsidentenwahl 2016 zu beeinflussen. Moskau - Russische Politiker haben die Anklage gegen 13 Russen wegen angeblicher Beeinflussung des US-Wahlkampfs als lächerlich zurückgewiesen. (Politik, 17.02.2018 - 12:50) weiterlesen...

Wahleinmischung - US-Sonderermittler Mueller klagt 13 Russen an. Die Folgen können erheblich sein. Sensation in der Russland-Affäre: Was Trump eisern als «Erfindung» abtut, führt nun zu gleich 16 indizienbewehrten Anklagen seines eigenen Justizministeriums. (Politik, 17.02.2018 - 08:31) weiterlesen...