Parteien, CDU

Die Parteivorsitzende tritt ab.

07.12.2018 - 12:46:06

CDU wählt Parteispitze - Ende einer Ära: Merkel wirbt für Einigkeit und Kompromisse. Nach 18 Jahren. Eine Ära geht zu Ende.

  • CDU-Bundesparteitag - Foto: Kay Nietfeld

    Die Halle für den 31. CDU-Bundesparteitag füllt sich langsam am frühen Morgen. Foto: Kay Nietfeld

  • Annegret Kramp-Karrenbauer - Foto: Kay Nietfeld

    Erstmals seit 1971 entscheiden die CDU-Delegierten bei der Wahl ihres Vorsitzenden zwischen mehreren Kandidaten. Foto: Kay Nietfeld

  • Gottesdienst - Foto: Daniel Reinhardt

    Bundeskanzlerin Merkel kommt vor Beginn des CDU-Bundesparteitags zu einem Gottesdienst in die Hauptkirche Sankt Michaelis. Foto: Daniel Reinhardt

  • Eine Ära geht zu Ende - Foto: Christian Charisius

    Merkel wird auf diesem Parteitag ihre letzte Rede als CDU-Chefin halten. Foto: Christian Charisius

  • Gute Stimmung - Foto: Christian Charisius

    Die Kandidaten für den CDU-Parteivorsitz, Jens Spahn und Annegret Kramp-Karrenbauer begrüßen sich. Foto: Christian Charisius

  • Friedrich Merz - Foto: Michael Kappeler

    Friedrich Merz und seine Frau Charlotte kommen zum CDU-Bundesparteitag. Die Delegierten wählen am Nachmittag den neuen Parteivorsitzenden. Foto: Michael Kappeler

  • Letzte Rede - Foto: Christian Charisius

    «Ich wünsche mir, dass wir aus diesem Parteitag gut gerüstet, motiviert und geschlossen herausgehen. Ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingt», sagt Merkel bei ihrer Rede. Foto: Christian Charisius

  • Auf Wiedersehen - Foto: Michael Kappeler

    Kanzlerin Merkel hat die CDU in ihrer Abschiedsrede als Parteivorsitzende zu Zuversicht und Mut für die Zukunft aufgerufen. Foto: Michael Kappeler

CDU-Bundesparteitag - Foto: Kay NietfeldAnnegret Kramp-Karrenbauer - Foto: Kay NietfeldGottesdienst - Foto: Daniel ReinhardtEine Ära geht zu Ende - Foto: Christian CharisiusGute Stimmung - Foto: Christian CharisiusFriedrich Merz - Foto: Michael KappelerLetzte Rede - Foto: Christian CharisiusAuf Wiedersehen - Foto: Michael Kappeler

. Die Noch-Parteichefin begrüßte den Wettbewerb. «Das ist Demokratie pur, wenn Auswahl besteht», hatte Merkel am Vortag erklärt. Spahn betonte kurz vor der Wahl, er wolle vorab keine Empfehlung für einen der beiden anderen Kandidaten abgeben, sollte es zu einer Stichwahl zwischen ihnen kommen.

Die Stimmung zwischen den Top-Kandidaten Merz und Kramp-Karrenbauer hatte sich kurz vor dem Parteitag verschärft. Neben dem Vorsitzenden, den fünf Stellvertretern, dem Schatzmeister und fünf weiteren Präsidiumsmitgliedern werden in Hamburg auch 26 Mitglieder des Bundesvorstands sowie 19 Beisitzer gewählt. Offen ist, ob die 1001 Delegierten auch schon einen neuen Generalsekretär wählen. Das entscheidet der neue Parteichef.

Außerdem soll der Parteitag nach dem Willen des Bundesvorstands einen Beschluss zum umstrittenen UN-Migrationspakt fassen. Die Wähler reagierten zunächst positiv auf die Wechselstimmung bei den Christdemokraten. Im neuen ARD-Deutschlandtrend gewannen CDU und CSU vier Prozentpunkte hinzu und kamen somit auf 30 Prozent.

@ dpa.de

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