NRW, Umweltschutz

Die nordrhein-westfälische Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) geht gegen die Plastikumhüllungen von sogenannten Posteinwurfsendungen mit Discounterwerbung vor, die wöchentlich in Plastikfolie bundesweit an rund 20 Millionen Haushalte gesendet werden.

05.12.2018 - 07:10:31

Heinen-Esser will Plastikumhüllung von Postwurfsendungen verbieten

"Mein Ziel ist es, die Plastikumhüllung von Postwurfsendungen zu verbieten", sagte die CDU-Politikern der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). Das Thema ärgere sie seit Jahren.

"Ich finde, es gibt Vorgänge, da muss man klar sagen: Da kann man es auch anders machen. Hier muss sich die Wirtschaft umwelt- und verbraucherfreundliche Alternativen einfallen lassen", forderte die Ministerin. Darüber hinaus müsste auch der Gebrauch von Einmal-Getränkebechern, die häufig Plastik enthalten, eingeschränkt werden. "Auch bei den Coffee-to-go-Bechern muss sich dringend etwas ändern. Da brauchen wir eine Pfandlösung", sagte Heinen-Esser.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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