Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Steuern, Experten

Die nächste Steuerschätzung Ende Oktober wird nach Einschätzung von Steuerschätzern für das kommende Jahr um mehrere Milliarden Euro geringer ausfallen als die letzte Prognose vom Mai.

03.10.2019 - 00:29:41

Experten erwarten geringere Steuereinnahmen

"Im Vergleich zum Mai hat sich die konjunkturelle Lage merklich eingetrübt", sagte Steuerschätzer Jens Boysen-Hogrefe vom Kieler Institut für Weltwirtschaft der "Rheinischen Post" (Donnerstag). "Das wird sich natürlich auch auf die Steuerschätzung Ende Oktober auswirken. Der Staat wird ab 2020 mit weniger Geld auskommen müssen, als wir bisher prognostiziert haben", sagte Boysen-Hogrefe.

Aus heutiger Sicht sei zwar kein Einbruch bei den Steuereinnahmen zu erwarten, aber doch ein spürbarer Rückgang um mehrere Milliarden Euro. "Bleibt die Konjunktur weiter schwach, kann das im Wahljahr 2021 erhebliche negative Auswirkungen auf die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen haben", warnte Boysen-Hogrefe. Ähnlich äußerten sich die Steuerschätzer anderer Forschungsinstitute. Wie stark der Rückgang der Steuereinnahmen konkret ausfalle, hänge von der nächsten Konjunkturprognose der Regierung ab. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute hatten ihre Prognose am Mittwoch deutlich reduziert.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Scholz erwartet Konsens zu globaler Mindeststeuer bis Anfang 2020. Anfang Januar solle ein Konsens stehen zur Frage einer globalen Mindeststeuer und der Besteuerung großer Internetriesen wie Google und Facebook , sagte Scholz am Freitag auf der Herbsttagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Washington. In Deutschland könnten die entsprechenden Regelungen dann auch bereits im kommenden Jahr auf den Weg gebracht werden. WASHINGTON - Finanzminister Olaf Scholz (SPD) erwartet, dass sich die großen Industriestaaten bis Anfang 2020 über neue Regeln für die Besteuerung internationaler Unternehmen einigen. (Wirtschaft, 18.10.2019 - 15:37) weiterlesen...

Umweltverband: Pläne Scheuers verstoßen gegen geltendes Recht. Olaf Bandt, BUND-Geschäftsführer Politik und Kommunikation, sagte am Freitag, der Gesetzentwurf verstoße klar gegen geltendes Recht. BERLIN - Der Umweltverband BUND hat Pläne von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) kritisiert, wichtige Infrastruktur-Projekte mit einem neuen Verfahren zu beschleunigen. (Boerse, 18.10.2019 - 13:57) weiterlesen...

Bundesregierung lässt Griechenland abblitzen. Das Auswärtige Amt überreichte dem griechischen Botschafter Theodoros Daskarolis am Freitag eine diplomatische Note, mit der eine entsprechende Aufforderung der griechischen Regierung formell zurückgewiesen wird. "Die Rechtsauffassung der Bundesregierung in dieser Frage ist unverändert: die Reparationsfrage ist abschließend geregelt. Daran hat sich nichts geändert", sagte ein Ministeriumssprecher der Deutschen Presse-Agentur. BERLIN - Die Bundesregierung will nicht mit Griechenland über Reparationen für die von Deutschland in den beiden Weltkriegen verursachten Schäden verhandeln. (Wirtschaft, 18.10.2019 - 13:39) weiterlesen...

Mieterbund: Grundsteuer sollte nur der Eigentümer zahlen. "Die Grundsteuer ist eine Eigentümersteuer. Wer als Eigentümer seine Immobilie selbst bewohnt, zahlt deshalb Grundsteuer", sagte Mieterbund-Sprecher Ulrich Ropertz der Deutschen Presse-Agentur. Er fügte hinzu: "Wer die Immobilie vermietet, zahlt aber nicht. Hier zahlen die Mieter. Wir fordern, dass auch vermietende Eigentümer diese Eigentümersteuer zahlen müssen. BERLIN - Der Deutsche Mieterbund will die Grundsteuer aus dem Katalog der Betriebskosten gestrichen wissen, damit sie nicht länger von Mietern bezahlt werden muss. (Boerse, 18.10.2019 - 05:57) weiterlesen...

Nach Brexit-Einigung berät EU-Gipfel in Brüssel über Finanzplan. Die Staats- und Regierungschef wollen in Brüssel unter anderem über die Finanzplanung von 2021 an beraten. Die Positionen sind allerdings weit auseinander. Als Nettozahler beharrt die Bundesregierung deswegen darauf, das Volumen auf 1,0 Prozent der EU-Wirtschaftsleistung zu begrenzen. Andere Staaten werben für ein deutliches höheres Budget. BRÜSSEL - Nach der Brexit-Einigung am Donnerstag beschäftigt sich der EU-Gipfel an diesem Freitag (0930) mit anderen Themen. (Wirtschaft, 18.10.2019 - 05:48) weiterlesen...

Städtetag: Grundsteuer wichtige Einnahmequellen für Kommunen. Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy sagte der Deutschen Presse-Agentur, gut sei auch, "dass die Grundsteuer wertorientiert bleiben wird. Ob ich in einer Villa in bester Lage wohne oder im unsanierten Altbau am Stadtrand, ist ein Unterschied und muss sich in der Grundsteuer widerspiegeln. BERLIN - Der Deutsche Städtetag hat die Einigung der Koalition mit FDP und Grünen auf eine Reform der Grundsteuer als einer der wichtigsten Einnahmequellen der Kommunen begrüßt. (Boerse, 17.10.2019 - 22:51) weiterlesen...