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Unwetter, Notfälle

Die massiven Regenfälle hören nicht auf: Am Samstagabend treffen schwere Unwetter Teile Bayerns.

18.07.2021 - 10:26:07

Unwetter in Süddeutschland - Hilfskräfte in Bayern wegen Hochwassers im Dauereinsatz. Im Berchtesgadener Land gibt es zwei Tote. Auch der österreichische Ort Hallein erlebt schlimme Stunden.

  • Unwetter in Bayern - Foto: Kilian Pfeiffer/dpa

    Rekord-Pegelst?nde an der Ache: 3,75 Meter wurden dort am?Samstagabend gemessen. Foto: Kilian Pfeiffer/dpa

  • Unwetter in ?sterreich - Foto: TNN/dpa

    Die Altstadt von?Hallein in ?sterreich wurde teilweise ?berflutet - die Wassermassen trugen auch dieses Auto mit. Foto: TNN/dpa

  • Unwetter in Bayern - Foto: Kilian Pfeiffer/dpa

    Der Landkreis Berchtesgadener Land hat nach starkem Regen den Katastrophenfall ausgerufen. Foto: Kilian Pfeiffer/dpa

Unwetter in Bayern - Foto: Kilian Pfeiffer/dpaUnwetter in ?sterreich - Foto: TNN/dpaUnwetter in Bayern - Foto: Kilian Pfeiffer/dpa

Rosenheim - Zwei Tote, vom Einsturz bedrohte Häuser, Evakuierungen: Am Sonntagmorgen hat sich das ganze Ausmaß des Hochwassers im Landkreis Berchtesgadener Land in Oberbayern gezeigt.

890 Hilfskräfte waren in den besonders betroffenen Orten im Einsatz. Der örtliche Einsatzleiter Anton Brandner sprach von dramatischen Szenen: «Fahrzeuge auf den Straßen wurden zum Spielball der Wassermassen.»

Sintflutartige Regenfälle hatten am Samstagabend den Fluss Ache über die Ufer treten und Hänge abrutschen lassen. Der Landkreis rief den Katastrophenfall aus. Zwei Menschen starben. Ein Opfer sei an einer natürlichen Ursache verstorben, sagte Landrat Bernhard Kern (CSU). Aber auch das könne mit dem Unwetter zusammenhängen.

Für die nächsten Tage ist Regen angesagt

Betroffen waren vor allem die Orte Berchtesgaden, Bischofswiesen, Schönau am Königssee, Marktschellenberg und Ramsau im äußersten Südosten Bayerns. Feuerwehr und andere Hilfskräften mussten zu bis zu 500 Einsätzen ausrücken - auch um Menschenleben zu retten.

Häuser mussten geräumt werden, weil sie vom Einsturz bedroht waren. 130 Menschen wurden in Sicherheit gebracht, darunter 80 aus einer Siedlung in Schönau am Königssee, sagte Kern. Auch der Bahnverkehr zwischen Bad Reichenhall und Berchtesgaden ist eingestellt, Straßen sind zum Teil gesperrt.

Die Lage bleibt angespannt, denn die nächste Regenfront ist bereits angekündigt.

Hallein in Österreich unter Wasser

Sintflutartige Regenfälle haben in der Nacht zum Sonntag auch weitere Teile Österreichs erfasst. Sowohl in Salzburg als auch in Tirol und der Bundeshauptstadt Wien waren die Feuerwehren im Dauereinsatz, wie die Agentur APA meldete. Im Stadtgebiet von Hallein sei Zivilschutzalarm ausgelöst worden, ebenso wie in Mittersill im Pinzgau sowie in Kufstein in Tirol. In der Stadt Salzburg wurde der Hochwasserschutz entlang der Salzach aufgebaut

In Hallein überfluteten die Wassermassen Teile der Altstadt. Ein Bach hatte sich am Abend zu einem reißenden Strom entwickelt, bestätigte die Polizei am Samstag entsprechende Videos, die im Internet zu sehen waren. Nach Angaben der Feuerwehr lagen am späten Abend keine Meldungen über Vermisste, Verletzte oder gar Tote vor.

In Kufstein werden die Menschen aufgefordert, Gebäude nicht zu verlassen und sich in höhere Stockwerke zurückzuziehen. Im Stadtgebiet erreichte das Wasser der Zulaufbäche des Inns bereits die Straßen. Wegen möglicher Erdrutsche wurde ein Teil der Felbertauernstraße gesperrt.

In Wien sorgten starker Regen und Gewitter für Hochbetrieb bei den Feuerwehren. Meist wurden die Feuerwehrleute wegen überfluteter Keller oder Unterführungen gerufen, bis zum Sonntagmorgen berichtete die Berufsfeuerwehr von über 500 Einsätzen.

© dpa-infocom, dpa:210718-99-423227/4

@ dpa.de

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