Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

RLP, Unglücke

Die Katastrophenschützer in Rheinland-Pfalz verteidigen sich gegen den Vorwurf, im Vorfeld der Überschwemmungen zu wenig gewarnt zu haben.

16.07.2021 - 17:25:40

Katastrophenschützer verteidigt Maßnahmen

"Diese Wetterlage konnte in dieser Heftigkeit nicht so frühzeitig vorhergesagt werden, um noch mehr Maßnahmen zu treffen. Aber mit unseren Maßnahmen konnten wir zumindest erreichen, dass keine Stauseedämme in Gefahr waren", sagte Thomas Linnertz, Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), die in Rheinland-Pfalz den Katastrophenschutz koordiniert, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben).

Er vermute, dass viele Menschen die Warnungen falsch eingeschätzt haben. "Es gab schon am Mittwoch Warnungen des Deutschen Wetterdienstes, auch Katwarn und Nina haben ausgelöst. Viele Menschen haben jedoch gedacht, dass vielleicht der Keller volllaufen würde. Aber so hohe Pegelstände wie bei der Ahr, das hat noch niemand erlebt, das hat uns alle überrascht." Noch am Mittwoch hätten alle Landkreise und Einsatzleitungen die Situation weitgehend im Griff gehabt. Dann kippte die Lage jedoch schlagartig. "In der Nacht zu Donnerstag hat sich die Lage so dramatisch verändert, dass wir vor einem riesigen Problem standen. So viele Vorsichtsmaßnahmen können Sie gar nicht treffen, wie da Wasser vom Himmel prasselte. Die Flüsse sind so schnell angestiegen, dass wir gar nicht mehr die Menschen evakuieren konnten. Hinzu kommt, dass wir wegen des Mobilfunk- und Stromausfalls viele Menschen nicht erreichen konnten. Damit kämpfen wir weiterhin in vielen Regionen, und das ist auch einer der Gründe, warum so viele Menschen vermisst werden. Ich hoffe sehr, dass wir möglichst schnell die Menschen finden", sagte Linnertz dem RND.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Neue Straßen und Brücken in Flutgebieten kosten 700 Millionen Euro Das Bundesverkehrsministerium schätzt die Kosten für die Instandsetzung der im Hochwasser beschädigten oder zerstörten Autobahnen, Straßen und Brücken auf rund 700 Millionen Euro. (Politik, 25.07.2021 - 00:02) weiterlesen...

216 Tote nach Hochwasser - Helferansturm und Ratschläge von Außen Bei der Hochwasser-Katastrophe in der letzten Woche sind nach letzten Angaben 216 Menschen ums Leben gekommen. (Politik, 24.07.2021 - 14:47) weiterlesen...

Rund 30.000 Menschen in Flutgebieten ohne Strom oder Trinkwasser Rund 30.000 Menschen haben nach Informationen des Technischen Hilfswerks (THW) in den Flutgebieten derzeit kein Trinkwasser, keinen Strom oder müssen sogar auf beides verzichten. (Politik, 24.07.2021 - 11:55) weiterlesen...

Polizei weiß nichts von Beschimpfungen der Hilfskräfte Die für weite Teiles des Katastrophengebietes in Rheinland-Pfalz zuständige Polizei in Koblenz hat Medienberichte zurückgewiesen, wonach THW-Helfer beschimpft und angegriffen worden sein sollen. (Politik, 24.07.2021 - 11:53) weiterlesen...

Erste Behelfsbrücke im Katastrophengebiet kommt noch im Juli Die erste Behelfsbrücke des Bundes im Flutkatastrophengebiet kann vermutlich in wenigen Tagen in Betrieb genommen werden. (Politik, 24.07.2021 - 01:02) weiterlesen...

Mehrere Bundesländer sagen Beteiligung an Wiederaufbaufonds zu Die Ministerpräsidenten mehrerer Bundesländer haben zugesagt, dass aus ihren Landeskassen Geld an den vom Bund geplanten Wiederaufbaufonds fließt. (Politik, 22.07.2021 - 00:02) weiterlesen...