Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Arbeitsmarkt, Gesundheit

Die Gewerkschaft Verdi und der CDU-Arbeitnehmerflügel kritisieren eine unzureichende finanzielle Wertschätzung für Berufsgruppen, die im Corona-Lockdown im vergangenen Frühjahr die Versorgung des Landes aufrecht erhalten haben.

30.07.2020 - 01:04:00

Verdi und CDA für mehr finanzielle Anerkennung bei Corona-Helden

"Nur wenige Beschäftigte, die gestern noch zu Heldinnen und Helden der Krise erklärt wurden, haben echte materielle Verbesserungen erfahren. Das ist beschämend", sagte die stellvertretende Verdi-Bundesvorsitzende, Christine Behle, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben).

Dies gelte vor allem für den öffentlichen Dienst. "Ob in der Alten- und Krankenpflege, im ÖPNV oder in der Ver- und Entsorgung - hier wurde und wird unter erschwerten Bedingungen geackert." Statt diese Leistung zu honorieren, wollten die Arbeitgeber die Krise nun durch geringe Lohnerhöhungen auf dem Rücken der Beschäftigten austragen. In der am 1. September beginnenden Tarifrunde für die Beschäftigten beim Bund und den Kommunen werden Verdi dafür sorgen, "dass sich die wichtige Rolle der Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes in der Coronakrise auch in nachhaltigen Reallohnsteigerungen niederschlägt", so Behle. Auch der Vize-Bundesvorsitzende der CDU-Arbeitnehmervereinigung (CDA), Alexander Krauß, kritisierte, abgesehen von der Altenpflege habe sich "die Anerkennung für die Leistungen während der ersten Corona-Welle leider schnell verflüchtigt". Die Wertschätzung der Gesellschaft dürfe sich jedoch nicht nach der Höhe des Lohns richten, sagte Krauß den Funke-Blättern, "nicht nur der Arzt ist ein Leistungsträger, sondern auch die Verkäuferin und der Paketbote". Er bemängelte, die Berufsgruppen, die während der ersten Corona-Welle besonders gelobt worden seien, würden häufig nicht tariflich bezahlt. "Wir brauchen für diese Bereiche Tariflöhne", verlangte der CDU-Politiker.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de