Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Steuern, Erbschaft-

Die festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer ist im Jahr 2018 um 6,2 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro gestiegen und hat fast wieder den Höchststand des Jahres 2016 (6,8 Milliarden Euro) erreicht.

16.08.2019 - 08:58:26

Erbschaft- und Schenkungsteuer 2018 auf 6,7 Milliarden Euro gestiegen

Dabei entfielen auf die Erbschaftsteuer 5,7 Milliarden Euro (+13 Prozent) und auf die Schenkungsteuer eine Milliarde Euro (-20,8 Prozent), teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Im Jahr 2018 hatten die Finanzverwaltungen in Deutschland Vermögensübertragungen durch Erbschaften und Schenkungen in Höhe von 84,7 Milliarden Euro veranlagt.

Das steuerlich berücksichtigte geerbte und geschenkte Vermögen fiel damit um 12,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die insgesamt höheren Erbschaft- und Schenkungsteuerfestsetzungen beruhen zum einen auf einem Anstieg des veranlagten Grundvermögens (unbebaute und bebaute Grundstücke) um 23,1 Prozent auf 23,7 Milliarden Euro. Zum anderen fielen die Steuerbegünstigungen aufgrund der geringeren Veranlagung der begünstigten Vermögensarten. Die Steuerbegünstigungen gingen um 35,6 Prozent auf 31,5 Milliarden Euro zurück, so das Statistikamt. Das übertragene Betriebsvermögen wurde im Jahr 2018 auf 22,7 Milliarden Euro (-31,8 Prozent), die Anteile an Kapitalgesellschaften auf 10,9 Milliarden Euro (-32 Prozent) und das land- und forstwirtschaftliche Vermögen auf 0,9 Milliarden Euro (-3,7 Prozent) festgesetzt. Der Rückgang des restlichen übrigen Vermögens um 2,4 Prozent auf 28,2 Milliarden Euro führte dazu, dass die festgesetzte Steuer nicht noch höher ausfiel. Das von den Finanzverwaltungen 2018 insgesamt berücksichtigte geerbte und geschenkte Vermögen fiel nach Abzug von Verbindlichkeiten mit 84,7 Milliarden Euro zum zweiten Mal in Folge niedriger aus als im jeweiligen Vorjahr, nachdem in den Jahren 2014 bis 2016 Ergebnisse jeweils über 100 Milliarden Euro erreicht worden waren, so die Statistiker weiter. Die Spitzenwerte dieser Jahre resultierten aus der günstigen Rechtslage, die mit dem Erbschaftsteuerreformgesetz im Jahr 2009 für die Übertragung von Betriebsvermögen geschaffen worden war. Nach der Anrufung des Bundesverfassungsgerichts durch den Bundesfinanzhof im Jahr 2012 und bis zur Gerichtsentscheidung im Jahr 2014 wurde Betriebsvermögen von 11,9 Milliarden Euro geerbt und 132,1 Milliarden Euro geschenkt. Dieses wurde in den Folgejahren von den Finanzverwaltungen nach den noch günstigen Verschonungsregelungen besteuert. Mit Inkrafttreten der Erbschaftsteuerreform im Juli 2016 waren die Verschonungsregelungen für die Übertragung von Betriebsvermögen beschränkt worden. Erbschaften und Schenkungen von Betriebsvermögen sind seitdem rückläufig, so das Bundesamt.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Bartsch fordert große Steuerreform Linken-Fraktionsvorsitzender Dietmar Bartsch fordert eine große Steuerreform, anstatt den Solidaritätszuschlag stückweise zu streichen. (Politik, 18.08.2019 - 22:01) weiterlesen...

Grüne: Festhalten an schwarzer Null unverantwortlich. "Die drohende Klimakrise und der Zerfall unserer Infrastruktur sind versteckte Schulden, die kommende Generationen teuer bezahlen müssen", sagte Haushaltspolitiker Sven-Christian Kindler der Deutschen Presse-Agentur. Es sei "ökologisch und ökonomisch gefährlich, dass die Bundesregierung auf der Investitionsbremse steht und auf Teufel komm raus am Dogma der schwarzen Null festhält", betonte er vor einer Sitzung des Koalitionsausschusses am Sonntag. BERLIN - Die Grünen im Bundestag werfen der Bundesregierung vor, die Gesellschaft durch das Festhalten an der schwarzen Null auf Verschleiß zu fahren. (Wirtschaft, 18.08.2019 - 15:19) weiterlesen...

Finanzminister Scholz gegen komplette Soli-Abschaffung. "Eine Steuersenkung für Millionäre" stehe nicht auf der Tagesordnung, sagte der Vizekanzler der "Bild am Sonntag". Altmaier will, dass auch Unternehmen und Top-Verdiener schnell entlastet werden. Er legte damit ein Gegenmodell zu Plänen von Scholz vor - kurz vor Beratungen der Koalitionsspitzen am Sonntagabend und zwei Wochen vor den wichtigen Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen. BERLIN - Finanzminister Olaf Scholz (SPD) lehnt das Konzept für eine vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ab. (Wirtschaft, 18.08.2019 - 14:37) weiterlesen...

Finanzminister gegen Komplett-Abschaffung des Soli Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) lehnt die Vorschläge von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) für eine komplette Abschaffung des Soli ab und geht davon aus, dass sein Gesetzentwurf zügig verabschiedet wird. (Politik, 18.08.2019 - 00:06) weiterlesen...

Finanzexperte warnt vor Scholz-Buckel bei Steuerberechnung Der Direktor des Instituts für öffentliche Finanzen der Universität Hannover, Stefan Homburg, sieht einen Teilabbau des Solidaritätszuschlags, den Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) verfolgt, kritisch. (Politik, 18.08.2019 - 00:03) weiterlesen...

Regierung: Volle Soli-Abschaffung Aufgabe für nächste Legislatur. Seibert sagte am Freitag in Berlin, es gelte, grundsätzlich an den Koalitionsvertrag zu erinnern, der eine schrittweise Abschaffung des Solidaritätszuschlags vorsehe. Der Vorschlag von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) sei ein guter und großer erster Schritt dazu. Die Abstimmung innerhalb der Regierung dazu laufe. Es bleibe darüber hinaus "natürlich" Aufgabe, den Soli vollständig abzuschaffen. Dies sei aber eine Aufgabe für die nächste Legislaturperiode. BERLIN - Eine vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags ist nach den Worten von Regierungssprecher Steffen Seibert eine Aufgabe für die nächste Legislaturperiode. (Wirtschaft, 16.08.2019 - 12:33) weiterlesen...