Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Parteien, Wagenknecht

Die ehemalige Linksfraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht hat das Votum der SPD-Mitglieder für Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken als künftige SPD-Vorsitzende begrüßt.

01.12.2019 - 11:13:34

Wagenknecht begrüßt Ergebnis von SPD-Mitgliederentscheid

"Ich freue mich, dass die SPD doch noch lebt", sagte Wagenknecht dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Die Wahl der neuen Vorsitzenden sei eine gute Nachricht für alle, die sich ein Ende der CDU-Kanzlerschaft und eine sozialere Politik in Deutschland wünschten.

Wagenknecht rechnet nach eigenen Worten damit, dass die künftige SPD-Führung nun versuchen wird, den Koalitionsvertrag nachzuverhandeln ? etwa mit der Forderung nach einem Mindestlohn von zwölf Euro oder mehr Investitionen. Dies allerdings werde bei der Union vermutlich "auf taube Ohren stoßen". Linksfraktionschef Dietmar Bartsch sagte dem RND: "Wir werden aufmerksam den Parteitag der SPD verfolgen und die neue SPD-Spitze an ihren Taten messen." Bereits zuvor hatte die Parteivorsitzende Katja Kipping erklärt, sie sehe nach dem Mitgliederentscheid über den Vorsitz der SPD neue Chancen für linke Mehrheiten. Walter-Borjans und Esken hätten jetzt die Aufgabe, "die gute alte Dame Sozialdemokratie wieder auf Trab zu bringen". Deutschland brauche eine sozial-ökonomische Wende, und das funktioniere nur mit Mehrheiten links der Union. "Dafür braucht es sowohl eine schwungvolle SPD als auch eine starke Linke", so Kipping. Walter-Borjans und Esken hatten die Stichwahl um den SPD-Vorsitz mit 53,06 Prozent für sich entschieden. Ihre Konkurrenten Olaf Scholz und Klara Geywitz erreichten 45,33 Prozent.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Thüringer CDU-Fraktion nimmt Ramelow-Vorstoß mit Interesse auf Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag hat den Vorschlag des früheren thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke) begrüßt, eine kurzfristige Übergangsregierung unter Ramelows Vorgängerin Christine Lieberknecht (CDU) zu bilden, sich zunächst aber nicht zu Neuwahlen bekannt. (Politik, 18.02.2020 - 13:36) weiterlesen...

Röttgen: Merkel soll bis 2021 Kanzlerin bleiben Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen will nach eigenen Angaben, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel im Amt bleibt, falls er den CDU-Vorsitz übernehmen sollte. (Politik, 18.02.2020 - 11:39) weiterlesen...

Brok reagiert skeptisch auf Ramelow-Vorstoß CDU-Bundesvorstandsmitglied Elmar Brok hat skeptisch auf den Vorschlag des früheren thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke) reagiert, eine Übergangsregierung unter Ramelows Vorgängerin Christine Lieberknecht (CDU) zu bilden. (Politik, 18.02.2020 - 11:29) weiterlesen...

Röttgen will CDU als Partei der Mitte stärken Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz bestätigt und diese damit begründet, dass er die CDU als "Partei der Mitte" stärken will. (Politik, 18.02.2020 - 11:24) weiterlesen...

Ostbeauftragter kritisiert Lieberknecht-Vorschlag Der neue Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (CDU), hat den Vorschlag für eine Übergangsregierung in Thüringen unter der Leitung der früheren CDU-Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht kritisiert. (Politik, 18.02.2020 - 10:40) weiterlesen...

Werte-Union sieht Röttgen-Kandidatur kritisch Der Vorsitzende der sogenannten Werte-Union, Alexander Mitsch, sieht die Kandidatur des CDU-Außenpolitikers Norbert Röttgen für den Parteivorsitz kritisch. (Politik, 18.02.2020 - 10:32) weiterlesen...