Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Gesundheit, Gesellschaft

Die Deutschen überschätzen nach Ansicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin das Risiko einer Covid-19-Erkrankung drastisch.

06.08.2020 - 19:25:29

DIW: Menschen überschätzen Risiko einer Covid-19-Erkrankung

Die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit für eine lebensbedrohliche Corona-Infektion werde von Befragten mit rund 26 Prozent angegeben, und aus heutiger Sicht sei diese Einschätzung "viel zu hoch", so das DIW am Donnerstag. Ein solcher Wahrscheinlichkeitswert dürfte selbst bei einem erneuten Ansteigen des Infektionsgeschehens "nicht annähernd erreicht werden", so die Wirtschaftsexperten.

Das lebensbedrohliche Erkrankungsrisiko beträgt für die erwachsene Bevölkerung in Deutschland nach Ansicht des DIW bis zum Frühjahr 2021 maximal etwa 0,6 Prozent. Dabei unterstellen die Forscher allerdings, dass eine zweite Welle höchstens noch einmal zu so vielen Erkrankungen führt wie das bisherige Infektionsgeschehen in Deutschland. Offenbar scheinen die Deutschen ihre Einschätzung allerdings langsam in die entsprechende Richtung zu korrigieren. Lag Anfang April das durchschnittlich genannte lebensbedrohliche Erkrankungsrisiko noch bei 28,8 Prozent, sank es bis Ende Juni auf 24,0 Prozent. Weitere Ergebnisse: Menschen im Westen schätzen ihr Risiko etwas höher ein als die im Osten, Frauen glauben an ein höheres persönliches Risiko als Männer. Mit zunehmendem Alter steigt auch kontinuierlich die Sorge vor einem lebensbedrohlichen Risiko durch das Coronavirus, mit einer Ausnahme: Die älteste Gruppe der Über-70-Jährigen beziffert ihr Risiko sogar niedriger als die Menschen im Alter zwischen 41 und 50 Jahren - obwohl es tatsächlich größer ist. Auch mit höherer formaler Bildung nimmt die Vermutung eines hohen Risikos durch Corona ab, Erwerbstätige fühlen sich deutlich stärker gefährdet als Selbstständige. Letztere gehören sogar zu der soziologischen Gruppe, die das Risiko mit am niedrigsten einschätzt, wenngleich wie alle anderen Gruppen auf einem nach DIW-Ansicht viel zu hoch gegriffenen Niveau. Für die Befragung wurden Antworten aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) ausgewertet, die vom 1. April bis 5. Juli erhoben wurden.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Städtetagspräsident offen für Ausweitung der Maskenpflicht Der Präsident des Deutschen Städtetags, Burkhard Jung (SPD), ist offen für eine Ausweitung der Maskenpflicht im öffentlichen Raum. (Politik, 24.09.2020 - 15:14) weiterlesen...

Günther verlangt bundesweite Initiative für mobile Belüftungsgeräte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, bei der anstehenden Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin die gemeinsame Anschaffung mobiler Belüftungsgeräte für Innenräume in der Corona-Zeit zu beschließen. (Politik, 24.09.2020 - 10:25) weiterlesen...

Scholz kritisiert mangelnde Corona-Disziplin Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) hat eine mangelnde Corona-Disziplin in Teilen der Bevölkerung kritisiert. (Politik, 24.09.2020 - 10:18) weiterlesen...

Röttgen schließt zweiten Lockdown nicht aus CDU-Vorsitzkandidat Norbert Röttgen schließt nicht aus, dass wegen der steigenden Zahl von Corona-Infektionen in Deutschland ein zweiter Lockdown nötig wird. (Politik, 24.09.2020 - 08:21) weiterlesen...

Lauterbach glaubt nicht an zweiten Lockdown Trotz steigender Corona-Fallzahlen glaubt Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (SPD) nicht, dass ein strenger Lockdown, wie Deutschland ihn im Frühjahr erlebt hat, notwendig sein wird. (Politik, 24.09.2020 - 05:03) weiterlesen...

Lauterbach wehrt sich gegen Panik-Vorwürfe SPD-Politiker Karl Lauterbach weist Vorwürfe zurück, er würde Panik verbreiten. (Politik, 24.09.2020 - 05:02) weiterlesen...